Der Obergefreite Adolf Beckenbauer stammte aus Töging, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dietfurt an der Altmühl. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Abteilung. Am 06.02.1944 fiel er im Alter von 23 Jahren im Osten – vermutlich in Russland.
Sterbebild von Adolf BeckenbauerRückseite des Sterbebildes von Adolf Beckenbauer
Der Soldat Sebastian Eisner stammte aus Wasserburg am Inn und diente im Zweiten Weltkrieg als Obergefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er kämpfte in Polen, Frankreich, Griechenland und Russland. Am 23.02.1944 verstarb er im Alter von 27 Jahren nach längerer Krankheit und fünf Jahren Kriegsdienst.
Die Lages des Grabes von Sebastian Eisener konnte ich nicht ermitteln.
Der Gefreite Kaspar Reinbold wurde am 03.12.1909 in der bayerischen Stadt Dietfurt an der Altmühl geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einer Pionier-Abteilung. Am 29.03.1942 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Kalinow während eines Stoßtruppunternehmens.
Man begrub Kaspar Reinbold auf dem Soldatenfriedhof Kursk – Besedino in einem Massengrab.
Sterbebild von Kaspar ReinboldRückseite des Sterbebildes von Kaspar Reinbold
Der Soldat Michael Ott stammte aus Sattlthambach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier und Geschützführer in einem Infanterie-Regiment. Er nahm an den Feldzügen gegen Österreich (!!!), Polen und Jugoslavien teil. Am 25.01.1942 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Babi in Russland.
Der Gefreite Martin Kastner stammte aus Hebersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dietfurt an der Altmühl, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem motorisierten Infanterie-Regiment. Am 08.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Klekotki in Russland.
Sterbebild von Martin KastnerRückseite des Sterbebildes von Martin Kastner
Der Gefreite Georg Springer stammte aus der bayerischen Gemeinde Halfing. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 26.04.1945, also kurz vor Kriegsende, verstarb er im Alter von 21 Jahren in einem russischen Kriegsgefangenenlager.
Wie so oft bei Gefallenen an der Ostfront ist für Georg Springer keine Grablage bekannt.
Der Soldat Wilhelm Schäfer wurde am 30.03.1895 in Eddersheim, einem Ortsteil der hessischen Stadt Hattersheim am Main, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Kriegsfreiwilliger in der 1. Batterie des 21. Fußartillerie-Bataillon. Am 04.03.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren in Russland durch einen Granatschuss – vermutlich bei den Gefechten am Bobr in der heutigen Ukraine.
Die Lage des Grabes von Wilhelm Schäfer ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Zu Karl Gutberlet schrieb ich schon vor ein paar Tagen etwas. Ich merkte damals an, dass ich zu ihm nichts Genaues ermitteln konnte. Heute weiß ich, dass in der damaligen Todesanzeige des Katholischen Männerverein Bockenheim seinen Nachname falsch geschrieben war.
Meine aktualisierten Rechercheergebnisse:
Der Soldat Karl Gutberlet stammte aus Hünchan, Pr.. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 42. Landwehr-Brigade-Ersatz-Bataillon des 8. Landwehr-Ersatz-Infanterie-Regiment. Am 05.03.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren an der Ostfront.
Die Lage des Grabes von Karl Gutberlet ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Die Soldaten Heinrich Schulz, Karl Bayer und Karl Gutberlett waren Mitglieder des Katholischen Männer-Verein Bockenheim, einem Ortsteil der hessischen Stadt Frankfurt.
Heinrich Schulz wurde am 12.10.1887 in Harmuthsachsen, Witzenhausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 10. Kompanie des 83. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 07.03.1915 fiel er bei Servon (Marne) in Frankreich an der Westfront.
Man begrub Heinrich Schulz auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 4, Grab 506.
Zu Karl Bayer und Karl Gutberlett konnte ich nichts ermitteln. Sie fielen im damaligen Russland.
Todesanzeige für Heinrich Schulz, Karl Bayer und Karl Gutberlett in der Frankfurter Volkszeitung vom 17.04.1915
Der Grenadier Franz Scharphoff wurde am 07.07.1992 in Borghorst geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er im 4. Grenadier-Regiments Am 26.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Russland.
Die Lage des Grabes von Franz Scharphoff ist nicht mehr zu ermitteln.
Sterbebild von Franz ScharphoffRückseite des Sterbebildes von Franz Scharphoff