Der Pfarrmessner Georg Niedermayer (bei Volksbund „Niedermeier“) stammte aus Vogtareuth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 25.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Saint Mihiel im Wald von Apremont.
Man begrub Georg Biedermayer auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in Block 5, Grab 130.
Sterbebild von Georg NiedermayerRückseite des Sterbebildes von Georg Niedermayer
Josef Wagner war der Sohn eines Kleinbauern und stammte aus Selling, einem Ortsteil der Kreisstadt Cham. Zuletzt lebte er als Müller in Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in Frankreich während der Kämpfe auf den Höhen von Apremont bei Saint Mihiel. Er wurde, wenn sein Leichnam gefunden wurde, auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel oder Troyon beigesetzt.
Sterbebild von Josef WagnerRückseite des Sterbebildes von Josef Wagner
Der theoretische Weg von Josef Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:
Der Ersatz-Reservist Alois Baumgartner stammte aus Haid bei Straubing in Bayern. Sein Vater besaß dort eine Brauerei. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.01.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Saint-Mihiel in Savonnieres durch Kopfschuss. Dies geschah während des Stellungskampfes im Wald von Apremont und Ailly.
Man begrub Alois Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Saint-Mihiel im Block 5, Grab 147.
Sterbebild von Alois BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Alois Baumgartner
Der theoretische Weg von Alois Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Karl Obermeier stammte aus Wackersdorf und war der Sohn eines Landwirts und Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments. Am 10.12.1914 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Lazarett in Strasbourg-Cronenbourg an der Schussverletzung der er am 17.11.1914 bei Saint-Mihiel erhielt.
Man begrub Karl Obermeier auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 2, Grab 42.
Der theoretische Weg von Karl Obermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Otto Lindinger stammte aus Forsthart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinlandwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel durch einen Unglücksfall.
Otto Lindinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 221, begraben.
Sterbebild von Otto LindingerRückseite des Sterbebildes von Otto Lindinger
Der theoretische Weg von Otto Lindinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Alois Daxenberger stammte aus Truchtlaching, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeon-Seebruck. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 24.03.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren an der Maas bei Savoniers am Vaux Fery.
Die sterblichen Überreste von Alois Daxenberger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois DaxenbergerRückseite des Sterbebildes von Alois Daxenberger
Der theoretische Weg von Alois Daxenberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Georg Stelzer stammte aus Thanried, eine Ortsteil der Gemeinde Stamsried in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Staint Mihiel südlich von Verdun.
Eine Grablage ist für Georg Stelzer nicht bekannt. Ich gehe davon aus, dass Georg Stelzer auf dem Soldatenfriedhof Troyon oder Saint Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Sterbebild von Georg StelzerRückseite des Sterbebildes von Georg Stelzer
Der tehoretische Weg von Georg Stelzer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:
Der Ersatz-Reservist Alois Schmucker wurde am 25.09.1887 in Runding geboren und war der Sohn eines Tagelöhners und Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie (2. Bataillon) des 3. bayerischen Ersatz-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.10.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren nach schwerer Verwundung bei St. Mihiel während der Kämpfe südlich Verdun. Er war 32 Monate als Soldat im Feld gewesen.
Der Unteroffizier Sebastian Rappolder stammte aus Siebenhart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Maitenbeth. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit der Kriegsmedaille ausgezeichnet. Am 04.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren im Brule-Wald bei Ailly, (Bois d’Ailly) durch Mienenschuss. Laut Volksbund fiel er am 07.04.1915.
Man begrub Sebastian Rappolder auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Sebastian RappolderRückseite des Sterbebildes von Sebastian Rappolder
Der theoretische Weg von Sebastian Rappolder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Michael Gröbl stammte aus Ettal in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Kavallerie-Ersatz-Abteilung des I. Armee-Korps. Am 05.10.1914 (Fehler auf Sterbebild) fiel er im Alter von 27 Jahren bei Varvinay in der Näher von St. Mihiel.
Michael Gröbl wurde auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1 Grab 141 begraben, zusammen mit seinem Regiments-Kameraden, dem Reiter Franz Scheidhammer, gefallen am gleichen Tag.