Der Soldat Alois Kroner stammte aus der bayerischen Gemeinde Arrach und war der Sohn eines Kleinbauern (Häusler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Stellungskämpfe vor Arras, genauer gesagt bei der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Man begrub Alois Kroner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1233.
Sterbebild von Alois KronerRückseite des Sterbebildes von Alois Kroner
Der Soldat Mathias Huber stammte aus Lichtenhaag, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Häuslers). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er latut Sterbebild als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach Angaben des Volksbundes war er Kavallerist. Diese Angabe wird bestätigt durch die Verlustlisten, nach denen er im unberittenen Schützenzug des 1. bayerischen Reserve-Kavallerie-Regiments kämpfte. Er wurde mit dem bayerischen Mitlitär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.10.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung bei Colligis im Alter von 23 Jahren an der Aisne.
Man begrub Joseph Ringlstetter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in Block 1, Grab 2.136.
Der Soldat Josef Fechter wurde am 19.03.1898 in der bayerischen Gemeinde Hohenwarth geboren und war der Sohn eines Kleinstbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.10.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Feldlazarett bei Verdun.
Man begrub Josef Fechter auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 2, Grab 30.
Der Infanterist Josef Maurer stammte aus Dörfl und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Flers während der Schlacht an der Somme.
Offiziell ist für Josef Maurer keine Grablage bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Josef Braml, gefallen am 25.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Ludwig Benz, gefallen am 24.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Albig, gefallen am 20.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Johannes Anton, gefallen am 27.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef MaurerRückseite des Sterbebildes von Josef Maurer
Der Ersatz-Reservist Alois Schmucker wurde am 25.09.1887 in Runding geboren und war der Sohn eines Tagelöhners und Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie (2. Bataillon) des 3. bayerischen Ersatz-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.10.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren nach schwerer Verwundung bei St. Mihiel während der Kämpfe südlich Verdun. Er war 32 Monate als Soldat im Feld gewesen.