Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 837: Emanuel Haider

Der Kanonier Emanuel Haider wurde am 15.03.1896 in Simbach am Inn in Niederbayern als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 05.10.1918 wurde er im Alter von 22 Jahren an der Westfront bei Machault (Champagne) getötet.

Man begrub Emanuel Haider auf dem Soldatenfriedhof Mont St. Remy in Block 7, Grab 301.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Emanuel Haider noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

In der Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments wird Emanuel Haider aufgeführt: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_kgl_bay_7_far_wk1.htm

Sterbebild von Emanuel Haider
Rückseite des Sterbebildes von Emanuel Haider

Der theoretische Weg von Emanuel Haider von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 446: Otto Bauer

Der Schuhmacherssohn Otto Bauer wurde am 08.03.1893 in Bayerbach geboren und war zuletzt Müller in Siegsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz und Medaille für 7 jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er bei einem Fliegerangriff im Alter von 25 Jahren in der Champagne bei Machault.

Begraben wurde Otto Bauer auf dem Soldatenfriedhof Mont-St.-Rémy in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Bauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 85: Simon Schreck

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Simon Schreck wurde am 15.10.1899 als Sohn eines Wagnermeisters in Altfalterbach, einem Ortsteil der Gemeinde Nandlstadt, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 8. Kompanie des 30. Infanterie-Regiments. Er geriet in französische Gefangenschaft und starb dort in Mont-St.-Rémy am 4.12.1918, also nach dem Abschluss des Waffenstillstandes von Compiegne, als bereits alle Waffen schwiegen, im Alter von nur 19 Jahren.

Simon Schreck in Mont St. Remy in einem Massengrab.

 

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