Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 907: Jakob Stangl

Der Bauerssohn Jakob Stangl stammte aus Radling in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 17. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst bei der Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne bei Reuilly – Sauvigny und Les Etange an der Aisne.

Offiziell ist für Jakob Stangl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Belleau in einem Massengrab beigesetzt wurde. Sein Regimentskamerad Feldwebelleutnant Joseph Greif, der am selben Tag fiel, wurde dort auch in einem Massengrab beigesetzt. Ebenso erging es dem Oberarzt des Regiments, Hugo Behrendt, der am 18.07.1918 fiel.

Sterbebild von Jakob Stangl
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Stangl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 837: Emanuel Haider

Der Kanonier Emanuel Haider wurde am 15.03.1896 in Simbach am Inn in Niederbayern als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 05.10.1918 wurde er im Alter von 22 Jahren an der Westfront bei Machault (Champagne) getötet.

Man begrub Emanuel Haider auf dem Soldatenfriedhof Mont St. Remy in Block 7, Grab 301.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Emanuel Haider noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

In der Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments wird Emanuel Haider aufgeführt: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_kgl_bay_7_far_wk1.htm

Sterbebild von Emanuel Haider
Rückseite des Sterbebildes von Emanuel Haider

Der theoretische Weg von Emanuel Haider von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 812: Georg Bichler

Der Bauerssohn Georg Bichler stammte aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 14. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Tahure in der Champagne (Frankreich)

Man begrub Georg Bichler auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Aidenbach-Beutelsbach Georg Bichler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aidenbach-beutelsbach_wk1u2_bay.htm

Morgen stelle ich das Soldatenschicksal seines Bruders Josef vor.

Sterbebild von georg Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 708: Josef Kapler

Josef Kapler war Kellner-Bauerssohn in Burreit, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Soyen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren bei den Stellungskämpfen in der Champagne nach 3 Jahren im Feld durch Granatschuss.

Die Lage seines Grabes ist ebenso wenig bekannt wie sein genauer Sterbeort.

Sterbebild von Josef Kapler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kapler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 446: Otto Bauer

Der Schuhmacherssohn Otto Bauer wurde am 08.03.1893 in Bayerbach geboren und war zuletzt Müller in Siegsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz und Medaille für 7 jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er bei einem Fliegerangriff im Alter von 25 Jahren in der Champagne bei Machault.

Begraben wurde Otto Bauer auf dem Soldatenfriedhof Mont-St.-Rémy in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Bauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 102: Johann Ganser

Johann Ganser wurde am 22.06.1896 als Sohn eines Schuhmachmeisters in Oberthingau (Ortsteil von Unterthingau) geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 11. Kompanie des 20. Infanterie-Regiments, als er am 24.05.1917 während der Schlacht an der Aisne bei den Gefechten in der Champagne bei Bousonville (Chemin des Dames) im Alter von 20 Jahren fiel. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab begraben.

Die Gemeinde Oberthingau gedenkt noch heute Johann Ganser. Auf einem Denkmal ist sein Name und sein Todesjahr eingraviert.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3: Josef Mittermeier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Mittermeier, Sohn eines Ökonomen von Walchsing, wurde am 24.00.1890 geboren und diente als Gefreiter 2 Jahre und 8 Monate bei einem bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er war 27 Jahre alt und Inhaber des Militär-Verdienstkreuzes, als er bei Kämpfen in der Champagne durch einen Granatsplitter getötet wurde.

Josef Mittermeier ruht auf dem Soldatenfriedhof in Aussonce, Block 2, Grab 31.

Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)