Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.770: Gottfried Schwarz

Der Soldat Gottfried Schwarz wurde am 28.01.1888 in Kollmannshof geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren. Sein Vater war Landwirt.  Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren im Bois la Vaux Fery, rund 30 Kilometer südlich von Verdun.

Man begrub Gottfried Schwarz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Bernbeuren gedenkt Gottfried Schwarz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/bernbeuren_lk-weilheim-schongau_bay.html

Sterbebild von Gottfried Schwarz
Rückseite des Sterbebildes von Gottfried Schwarz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.757: Johann Wenzl

Der Soldat Johann Wenzl stammte aus Reschau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury-devant-Douaumont.

Für Johann Wenzl ist offiziell keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurden, wo man auch seine Regimentskameraden der 9. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Nikolaus Berchtold, gefallen am 28.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Gustav Abrell, gefallen am 27.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Georg Rendle, gefallen am 29.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Max Schwiebacher, gefallen am 27.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Wenzl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wenzl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.754: Joseph Freudenstein

Der Soldat Joseph Freudenstein stammte aus Fuchsöd, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 24.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun in der Nähe vom Fort Douaumont und dem Dorf Fleury-devant-Douaumont.
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Über den Todestag von Joseph Freudenstein berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Jäger-Bataillons:

„Die währned der Nacht zum 24.06. eingelaufenen Meldungen brachten über die Lage der einzelnen Kompanien zum größten Teil Klarheit. Die beiden in Linien 824 – 828 befindlichen Kompanien des 2. Jäger-Bataillons unter Oberleutnant Hock wurden dem Infanterie-Leib-Regiment unterstellt; dasselbe galt für die innerhalb der Kompanien dieses Regiments befindlichen Teile des Reserve-Jäger-Bataillons 2.

Oberleutnant Hock, der auch für den 24.06. seine erste Aufgabe in der Sicherung der rechten Flanke des Infanterie-Leib-Regiments sah, hatte zu diesem Zwecke zwei Gruppen auf Punkt 822 zum 24. bayerischen Infanterie-Regiment abgestellt.

Die beiden Kompanien hatten sowohl nachts, als auch am Tage sehr viel von der feindlichen Artillerie zu leiden, besonders empfindlich machten sich aber gegen Abend die sehr niedrig kreisenden Flieger geltend, gegen die Abwehrmittel nicht vorhanden waren.

Auch die übrigen Teile des Regiments erlitten durch die feindlichen Artilleriegeschosse erhebliche Verluste. Die bisherigen Verstärkungsarbeiten am Steilhang boten noch sehr geringen Schutz.“

Die Lage des Grabes von Joseph Freudenstein ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Leutnant der Reserve Martin Radlmaier, gefallen am 09.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 13, Grab 2;
  • Oberjäger Hans Höchst, gefallen am 12.06.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Oberjäger Johann Weber, gefallen am 13.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Peter Schwabbauer, gefallen am 24.06.1916 bei Fort Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Jakob Pollner, gefallen am 25.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;

 

Sterbebild von Joseph Freudenstein
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Freudenstein

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.743: Johann Hartmann

Der Soldat Johann Hartmann wurde am 16.04.1894 im Düsburg  Stadtteil Meiderich geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreite in der 6. Kompanie des 57. Infanterie-Regiments. Ab dem ab 12.12.1914 wurde er ausgebildet. Ab dem 30.03.1915 wurde er im Krieg eingesetzt. Am 30.11.1916 5 Uhr nachmittags fiel er im Alter von 22 Jahren bei Douaumont in der Hardaumontstellung durch eine Artillerie-Geschoss.

Über den Zeitraum des Todes von Johann Hartmann berichtet die Regimentsgeschichte des 57. Infanterie-Regiments:

„Fast kein Tag, namentlich seit Dezember in vorserster oder Bereitschaftsstellung vergeht, ohne mehr oder weniger starke Verluste. Die höchste Bereitschaft war vom ersten Tag ab unser Normalzustand. In der Bereitschaftsstellung durfte man sich überhaupt nicht sehen lassen und auch kein Feuer in den Unterständen anmachen, da Rauchwölkchen sofort von den unzähligen französischen Fliegern gemeldet wurden. Ebensooft wie die vordere Stellung wechselten wir von nun ab die Bereitschafts- und Ruhequartiere. Überall war die Luft dick, und immer wieder gab es Tote. Vorn war die Hölle zeitweilig los. Während fünf Tagen verlor ich ein Viertel meines Zuges. Eine ganze Gruppe wurde in einem Stollen, der abgequetscht wurde, verschüttet und konnte nur tot geborgen werden. Schlimm waren die Qualen des Durstes, die wir oft genug auszustehen hatten, ohne sie lindern zu können. Der Winter setzte früh ein, die Granatlöcher froren zu und so mussten wir oft die Eisdecken aufschlagen, um aus verseuchten Tümpeln das eiskalte und doch so viel begehrte Wasser zu schöpfen. Vergeblich waren die Arbeiten vor den Gräben. Immer wieder musste der Drahtverhau erneuert werden. Aber alles Schuften half nichts, denn was in der Nacht getan worden war, wurde am Morgen wieder zusammengeschossen. Der zähe Schlamm, der sich kaum von den Stiefeln lösen ließ, behinderte dazu die Arbeit in jeder Weise. Tagsüber lagen wir in unseren Löchern, die oft genug nur eine hauchdünne Decke hatten, manchmal aber auch eine anständige Zahl von Stufen in die Erde hinabführten. Wenn Trommelfeuer einsetzte, und das war nicht gerade selten, bebte und zitterte die ganze Erde ringsumher, so dass die Kerze, die den Raum erhellte, dauernd auslöschte und die nötigen Meldungen häufig im Dunkeln geschrieben werden mussten. So gingen Oktober und November hin.“

Die Lage des Grabes von Johann Hartmann ist unbekannt. Vermutlich war nach dem Treffer durch ein Artillerigeschoss von ihm nichts mehr übrig, was man beerdigen konnte. Solltem noch Gebeine vorhanden gewesen sein, wurde sie sehr wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in einem Massengrab beigesetzt.

 

Sterbebild von Johann Hartmann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hartmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.742: Alois Maier

Der Soldat Alois Maier stammte aus Schlapping, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach bei Landau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Batterie des 2. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Am 23.04.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren im Wald von Béthincourt durch die Verwundung durch ein Artillerie-Geschoss.

Offiziell ist für Alois Maier keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn nach dem Artillerie-Treffer noch etwas davon übrig war, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beigesetzt wurden, wo man auch seinen Kameraden von der 6. Batterie, Heinrich Drackert, begrub, der ebenfalls am 23.04.1916 fiel.

Sterbebild von Alois Maier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.740: Alois Leopold

Der Soldat Alois Leopold wurde am 04.06.1893 in Steinlohe geboren, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Tiefenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er leicht verwundet. Anfang 1916 wurde er erneut verwundet und starb an der Verwundung am 24.01.1916 im Alter von 22 Jahren im Feldlazarett in Saint-Mihiel.

Man brgub Alois Leopold auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 134.

Seine Heimatgemeinde Steinlohe gedenkt Alois Leopold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/tiefenbach-steinlohe_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Leopold
Rückseite des Sterbebildes von Alois Leopold

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.738: Georg Berninger

Der Soldat Georg Berninger wurde am 01.04.1892 in der bayerischen Gemeinde Rannungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.09.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun bei der Souville-Schlucht durch einen Kopfschuss.

Man begrub Georg Berninger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Rannungen gedenkt Georg Berninger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/rannungen_lk-bad-kissingen_bay.html

Sterbebild von Georg Berninger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Berninger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.736: Josef Eichenseer

Der Soldat Josef Eichenseer stammte 11.03.1877 Hitzendorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenfels, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 8. Kompanie des 5. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 16.12.1916 geriet er während der Stellungskämpfe während der Schlacht um Verdun verwundet in französische Gefangenschaft und verstarb einen Monat später am 18.01.1917 im Alter von 40 Jahren in Marseille.

Man begrub Josef Eichenseer auf dem Friedhof St. Pierre in Marseille.

Sterbebild von Josef Eichenseer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Eichenseer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.732: Georg Fenk

Der Soldat Georg Fenk stammte aus der bayerischen Stadt Dorfen und war Bahnarbeiter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 9. Batterie des 4. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse  aus. Am 19.08.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren nach drei Jahren Kriegsdienst im Duissy (Regimentsgeschichte Cuisy-Wald) Wald bei Verdun.

Sterbeort von Georg Fenk:

Hinsichtlich des Todesdatum von Georg Fenk liegen drei unterschiedliche Daten vor:

19.09.1917 laut Sterbebild
10.08.1917 laut Volksbund
18.08.1917 laut Regimentsgeschichte

Man begrub Georg Fenk auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Fenk
Rückseite des Sterbebildes von Georg Fenk

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.730: Karl Eiblmeier

Der Soldat Karl Eiblmeier stammte aus Münchham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ering, und arbeitete als Viktualienhändler und Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.08.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren im Feldlazarett Nr. 2 bei Piennes.

Man begrub Karl Eiblmeier auf dem Soldatenfriedhof Piennes in Block 4, Grab 298.

Sterbebild von Karl Eiblmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Eiblmeier