Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 82: Die Brüder Hafner (Ludwig, Johann, Georg)

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Heute stelle ich das Schicksal einer Familie vor, das mich besonders bewegt hat: Das Schicksal der Familie Hafner aus Berndorf.

Familie Hafner verlor im Ersten Weltkrieg gleich drei seiner Jungen:

  1. Ludwig Hafner
  2. Johann Hafner
  3. Georg Hafner.

Ludwig Hafner diente als Unteroffizier beim 98. Infanterie-Regiment, war 23 Jahre alt und fiel am 13. Juli 1915 in Nordfrankreich. Der Verbleib seines Leichnams ist bis heute unbekannt.

Johann Hafner diente als Reservist beim 13. Infanterie-Regiment und war 29 Jahre als, als er am 27. Juni 1916 bei Verdun fiel. Auch der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist bis heute unbekannt.

Der dritte Sohn, Georg Hafner, war Soldat beim 20. Bayerischen Infanterie-Regiment und 23 Jahre alt, als er am 14. August 1917 bei den Vogesenkämpfen fiel. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Cernay, Block 7, Grab 12. Somit verblieb und verbleibt der Familie wenigstens ein Grab, an dem sie ihre so früh getöteten Angehörigen betrauern konnten und können.

Welch ein schmerzlicher Verlust ist der Tod eines nahen Angehörigen. Um wie viel schmerzlicher ist es, wenn das eigene Kind stirbt?! Wie unermesslich grausam und unerträglich muss es gewesen sein, als drei Söhne der Familie Hafner bei dem sinnlosen Schlachten getötet wurden?

Bei meinem nächsten Besuch der Kriegsgräberstätte Cernay werde ich das Grab von Georg Hafner aufsuchen.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 81: Engelbert Prinz

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Engelbert Prinz wurde am 29.09.1889 geboren und lebte in Gumpeltshofen in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 122. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landsturmmann.

Engelbert Prinz fiel am 16.12.1916 im Alter von 27 Jahren bei den Kämpfen um Verdun im Lazarett von Dun-sur-Meuse..

Die sterblichen Überreste von Engelbert Prinz ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Dun-sur-Meuse, Block 1, Grab 57.

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Der theoretische Weg von Engelbert Prinz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 80: Andreas Knott

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen,Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Andreas Knott wurde 1888 geboren und lebte als Landwirt in Alkofen (Bayern). Er wird gleich zu Beginn des Krieges als Ersatz-Reservist eingezogen und diente in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Dort kommt er auch bei den Kämpfen um Verdun in Frankreich zum Einsatz und fällt bei Fleury am 27.06.1916 nach 23 Monaten Einsatz.

Die sterblichen Überreste von Andreas Knott ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 79: Wilhelm Rusch

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Wilhelm Rusch wurde 1892 geboren, lebte in Wolfersdorf und diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 8. königlich-bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel am 26.08.1916 während der Kämpfe um Verdun im Chapitre Wald. Er war Inhaber des Verdienstkreuzes.

Begraben liegt Wilhelm Rusch heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch Wilhelm Rusch mit Hilfe eines Denkmals. Dieses findet man online unter http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wolfersdorf_wk1u2_bay.htm

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 74: Isidor Dick

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Isidor Dick wurde am 05.10.1880 geboren und war von Beruf Forstwirt. Er lebte in Lindberg in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter beim bayerischen Landsturm-Fußartillerie-Regiment. Am 22.06.1917 wurde er bei Verdun durch eine Granate getötet.

Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof von St. Mihiel im Block 3, Grab 114.

Seine Heimatgemeinde Lindberg gedenkt Isidor Dick noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/lindberg_lk-regen_wk1_wk2_bay.html

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 65: Christian Haselbeck

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Christian Haselbeck wurde 1897 als Sohn eines Fahrradhändlers in Hörmannsdorf geboren. Er diente als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg beim 6. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 12.02.1916 fiel er durch einen Bauchschuss bei St. Mihiel während der Kämpfe um Verdun. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes.

Die sterblichen Überreste Christian Haselbecks ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 10 Grab 257.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. führt Christian Haselbeck derzeit noch mit einem Rechtschreibfehler als „Hasselbeck“ in seiner Datenbank. Ich habe den Volksbund auf diesen Fehler hingewiesen und um Korrektur gebeten.

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Sterbebild von Christian Haselbeck
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Rückseite des Sterbebildes von Christian Haselbeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 64: Max Weinthaler

Max Weinthaler wurde am 11.08.1896 als Sohn eines Landwirts in Watzmannsberg bei Aunkirchen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er beim 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, 12. Kompanie und fiel am 26.09.1918 bei Verdun.

Die sterblichen Überreste von Max Weinthaler ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Azannes II, Block 2, Grab 1034.

Seine Brüder Franz und Georg fielen ebenso im Ersten Weltkrieg. Der Verbleib von Franz Weinthaler ist ungeklärt. Georg Weinthaler fiel als Reservist gleich zu Beginn des Krieges am 12.09.1914 in Frankreich und wurde auf dem Soldatenfriedhof Dieuze, Grab 47 begraben.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 62: Josef Kiermeier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Kiermeier 1892 in Pilsting geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter und Krankenträger in der 3. Kompanie des 11. Infanterie-Regimentes. Am 05.08.1916 wird er von einem Granatsplitter bei Fleury tödlich am Kopf getroffen.Er wurde 24 Jahre alt.

Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Pilsting ehrt Josef Kiermeier noch heute mit einem Denkmal, in das sein Name eingraviert wurde. Man kann das Denkmal beim Denkmalprojekt online betrachten: http://denkmalprojekt.org/2011/pilsting_wk1u2_bay.htm

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Eine Todesanzeige und ihr Hintergrund : Paul Arno Planer [+ 05.06.1916]

Die folgende Todesanzeige fand ich in der Volkszeitung Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Ausgabe vom 02.06.1916:
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Paul Arno Planer, Ehegatte von Johanna Planer, aus Jena, fällt am 05.06.1916 bei Verdun. Welch ein Schicksalsschlag, zumal 8 Wochen zuvor seine Schwester gestorben war. Er diente als Gefreiter im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 94. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Brieulles-sur-Meuse, Block 9, Grab 447.

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