Der Gastwirtssohn Michael Huber wurde in Esbaum, Teil der oberbayerischen Gemeinde Samerberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.10.1916 geriet er bei Rasoviţa in Rumänien in Gefangenschaft. Am 29.01.1917 starb er im Alter von 20 Jahren in einem rumänischen Gefangenenlager bei Șipote an Fieber.
Sterbebild von Michael HuberRückseite des Sterbebildes von Michael Huber
Der theoretische Weg von Michael Huber von seinem Geburtsort über den Ort seiner Gefangennahme zu seinem Sterbeplatz:
Der Gefreite Ludwig Braxmair wurde am 13.03.1893 im bayerischen Oberstdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. Am 28.09.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in den Karpathen in Rumänien.
Eine Grablage ist für Ludwig Braxmair nicht bekannt.
Der Gefreite Josef (Jozef) Brutscher wurde am 30.01.1895 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Jägerbatallions. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 11.08.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren in Rumänien.
Man begrub Josef Brutscher auf dem rumänischen Soldatenfriedhof Tifesti-Frunzoaia in Parzelle I, Grab 74
Der Schreinermeister Rudolf Rupbold stammte aus Eggenfelden und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 22.11.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren auf den Höhen von Câmpulung (Rumänien) durch eine Kugel in den Kopf.
Sterbebild von Rudolf RupboldRückseite des Sterbebildes von Rudolf Rupbold
Der Landwirt Lorenz Stecher stammte aus Reith, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 26. Infanterie-Regiments als Landwehrmann . Am 23.12.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren nach 29 Monaten im Kriegseinsatz während der Weihnachtsschlacht von Rimnicul Sarat (21.12. – 27.12.1916) während der Wegnahme der Vorstellung und dem Herangehen an die Hauptstellung in Rumänien.
Das Grab von Lorenz Stecher ist in Rumänien nicht mehr erhalten.
Sterbebild von Lorenz StecherRückseite des Sterbebildes von Lorenz Stecher
Der Müllerssohn Anton Feckl stammte aus Schwindach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er im Alpenkorps des Infanterie-Leib-Regiments, 1. Kompanie. Am 05.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren durch Kopfschuss in Rumänien.
Der Infanterist Johann Schreil wurde am 01.09.1883 in Rott am Inn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 23. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel Ende 1916 / Anfang 1917 im Alter von 32 Jahren nach 18 Monate im Kriegseinsatz während der Neujahrsoffensive im Trotusgebiet in Rumänien und der Stellungskämpfe in den siebenbürgischen Grenz-Karpathen.
Eine Grablage ist, wie häufig bei Gefallenen an der Ostfront, heute nicht mehr bekannt.
Sterbebild von Johann SchreilRückseite des Sterbebildes von Johann Schreil
Der theoretische Weg von Johann Schreil von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:
Der Holzmeisterssohn Johann Steindlmüller wurde am 28.12.1890 geboren und stammte aus Wasserthal, heute ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 01.12.1916 fiel er nach 23 Monate im Feld im Alter von 26 Jahren beim Gefecht von Bulpukatar. Eine Sanitäts – Kompanie fand seinen Leichnam später an der Hauptstraße Balaria – Stulpa.
Eine Lage des Grabes von Johann Steindlmüller ist nicht bekannt.
Sterbebild von Johann SteindlmüllerRückseite des Sterbebildes von Johann Steindlmüller
Bereits am 23.07.2019 veröffentlichte ich das Schicksal von Friedrich Härtl, genannt Friedel. Nun konnte ich ein weiteres Dokument zu Friedrich Härtl erwerben: die Trauerrede, die von von Pfarrer Wagner in seiner Heimat, Schwarzach in Niederbayern, gehalten wurde.
Der Landwirt und Tagelöhner Friedrich Härtl wurde am 06.05.1888 geboren und stammte aus Lindforst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. 1910 stirbt seine Mutter und er übernimmt er im Alter von 22 Jahren den elterlichen Bauernhof, den er fortan gemeinsam mit seiner Schwester Sophie bewirtschaftete. Statt zu heiraten, sparte er und versuchte den Bauernhof schuldenfrei zu bekommen.
Am 14.03.1915 wurde Friedrich Härtl in die 3. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Er wurde schnell ausgebildet, denn schon im Juni 1915 wurde sein Regiment an die Front gezogen und er kämpfte von Juni 1915 bis August 1916 an der Somme. Am 15.08.1915 wurde sein Regiment nach Russland verlegt, dann nach Galizien, dann nach Lothringen und schließlich nach Siebenbürgen in Rumänien. Hier sollte er fallen. Am 08.11.1916 fiel er bei einem Gefecht auf der Höhe 1141 bei Hagotöalja im Alter von 28 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien durch einen Kopfschuss. Man begrub ihn unmittelbar auf dieser Höhe.
Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen in Osteuropa nicht bekannt.
Hier erst Bilder des neuen Dokuments – gefolgt vom Sterbebild:
Trauerrede für Friedrich HärtlDer Text der PrediktRückseite der Trauerpredikt für Friedrich Härtl
Der theoretische Weg von Friedrich Härtl von seinem Heimatort zu seiner Sterberegion:
Der Bauerssohn Johann Neumaier stammte aus Petzersberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 14. Kompanie des 3. Jäger-Regiments als Gefreiter. Am 08.08.1917 fiel er während des Stellungskriegs des Alpenkorps an Sereth und Susita im Alter von 21 Jahren 18 Monate im Feld durch Granatschuss.
Die Lages des Grabes von Johann Neumaier ist unbekannt.
Sterbebild von Johann NeumaierRückseite des Sterbebildes von Johann Neumaier