Der Fahrer Georg Aigner stammte aus Niederviehbach, einer Gemeinde in Bayern, und war der Sohn eines Schreiners. Im Ersten Weltkrieg diente er im Ballon-Abwehr-Kanonenzug 46 M des 1. bayerischen Feld-Artillerie-Regiment. Am 28.02.1916 fiel er bei Saint-Mihiel im Alter von 25 Jahren.
Man begrub Georg Aigner auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 30.
Sterbebild von Georg AignerRückseite des Sterbebildes von Georg Aigner
Der Soldat Ferdinand Brandhuber stammte aus Reretzdobl, Pfarrei Henhart. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. österreichischen Kaiser-Schützen-Regiment. Am 26.06.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren in Italien.
Eine Grablage konnte ich für Ferdinand Brandhuber nicht ermitteln.
Bemerkenswert ist der Schreibfehler beim zweiten Wort des Sterbebildes: „Christliches“
Sterbebild von Ferdinand BrandhuberRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Brandhuber
Der Österreicher Engelbert Buchbauer stammte aus Wippenham und war der Sohn eines Schneidermeisters und Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. Landesschützen-Regiment. Am 15.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Italien.
Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Engelbert BuchbauerRückseite des Sterbebildes von Engelbert Buchbauer
Der Soldat Anton Fedlmeier wurde am 31.12.1897 in Ringstetten als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Regiment des 2. bayerischen Infanterie-Regiment. Seit dem 20.08.1918 gilt er nach den Abwehrkämpfen zwischen Oise und Aisne bei Saint-Paul-aux-Bois / Soissons / Blerancourt als vermisst. Er wurde nur 20 Jahre alt.
Über seine Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:
Vernichtung des I. Bataillons 2. Infanterie-Regiments am 20.08.1918 – wörtlicher Bericht durch den zuerst die Katastrophe zur dienstlichen Kenntnis kam.
Das I. Bataillon erhielt am 19.08.1918 Befehl, sich nach rechts zu verschieben und wurde dem Infanterie-Regiment 160 unterstellt. Gegen 6.00 Uhr früh erreichte das Bataillon ohne Verluste den befohlenen Bereitstellungsplatz.
Die Kompanien waren im Walde untergebracht, der dichtes Unterholz hatte; Unterstände fehlten gänzlich; am Abend des 19. legte der Gegner schweres Artilleriefeuer dicht südlich des Bereitstellungsplatzes. Nachts Ruhe. Gegen 5.00 Uhr begann das feindliche Zerstörungsfeuer, das direkt um den Bereitstellungsraum lag, sodass das Gelände abgesperrt wurde. Mit Sturmbeginn 8.30 Uhr vormittags verlegte der Gegner das Feuer auf den Bereitstellungsraum selbst. Es war von furchtbarer Wirkung. Das Bataillon scheint schwere Verluste erlitten zu haben und ist wahrscheinlich mit geringen Ausnahmen gefangen genommen worden. Die Wirkung des feindlichen Gases macht sich bei den wenigen entkommenen Leuten erst jetzt bemerkbar.“
Einer der Gefallenen war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Anton Fedlmeier.
Offiziell ist für Anton Fedlmeier keine Grablage bekannt. Ich vermute, er wurde wie sein Kamerad, Leitnant Joseph Stiefel, auf dem Soldatenfriedhof Nampcel anonym in einem Massengrab begraben wurde.
Sterbebild von Anton FedlmeierRückseite des Sterbebildes von Anton Fedlmeier
Der Vormeister Ludwig Geisberger stammte aus Putzenbach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Altschwendt, und war der Sohn eines Landwirts. Er war Mitglied des katholischen Jünglingbundes. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 3. österreichischen schweren Feld-Artillerie-Regiment. Am 16.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Italien am Monte Simone. Er wurde bei Tonezzo begraben.
Sterbebild von Ludwig GeisbergerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Geisberger
Der Landsturmmann Josef Meindl stammte aus Fischaitnach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Viechtach. Am 04.09.1917 wurde er durch eine Maschinengewehrkugel schwer verwundet. Am 05.09.1917 verstarb er an seiner schweren Verwundung in Nordfrankreich.
Zunächst wurde Josef Meindl in Dou begraben. Er wurde jedoch umgebettet auf den Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 316.
Sterbebild von Josef MeindlRückseite des Sterbebildes von Josef Meindl
Der Infanterist Josef Maurer stammte aus Dörfl und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Flers während der Schlacht an der Somme.
Offiziell ist für Josef Maurer keine Grablage bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Josef Braml, gefallen am 25.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Ludwig Benz, gefallen am 24.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Albig, gefallen am 20.09.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Johannes Anton, gefallen am 27.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef MaurerRückseite des Sterbebildes von Josef Maurer
Der Zugführer Josef Jahrer stammte aus Ort in Österreich und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Gebirgsbäckerei Nr. 25. Am 09.10.1915 verstarb er im Alter von 49 Jahren im Reserve-Spital Bozen in Südtirol an der Ruhr.
Sterbebild von Josef JahrerRückseite des Sterbebildes von Josef Jahrer
Der Maurerpolier Josef Eckschlager stammte aus Bachhäusl in Hof. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. österreichischen Landesschützen-Regiment. Am 31.05.1916 fiel er im Alter von 37 Jahren in Italien durch Granatschuss.
Sterbebild von Josef EckschlagerRückseite des Sterbebildes von Josef Eckschlager
Der Landesschütze Johann Helm stammte aus Hirten, heute ein Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Neuhofen im Innkreis, und war der Sohn eines Tischlermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. Landesschützen-Regiments. Er wurde mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse ausgezeichnet. Am 01.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Corni Cugna in Südtirol durch einen Granattreffer.
Sterbebild von Johann HelmRückseite des Sterbebildes von Johann Helm