Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.073: Ludwig Wölfl

Der Soldat Ludwig Wölfl stammte aus Lohnsitz, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tirschenreuth, und war der Sohn eines Landwirts. Gestern stellte ich das Schicksal seines Bruders Andreas vor.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte Ludwig Wölfl als Infanterist in der 2. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.04.1918 fiel er im Alter von 32 Jahren im Westen bei Harbonnières durch einen Brustschuss, wenige Kilomterer von dem Ort entfernt, an dem vier Jahre zuvor sein Bruder Andreas fiel..

Man begrub Ludwig Wölfl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab, wo man vermutlich auch die Gebeine seines Bruders Andreas beigesetzt hat..

Sterbebild von Andreas und Ludwig Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Ludwig Wölfl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.072: Andreas Wölfl

Der Soldat Andreas Wölfl wurde am 10.11.1888 in Lohnsitz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tirschenreuth, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist und Infanterist in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.09.1914 wurde er im Alter von 26 Jahren bei Cappy während einer Schlacht an der Somme getötet. Zunächst galt er noch als vermisst. Später (1919) stellte sich heraus, dass er gefallen war.

Die Grablage von Andreas Wölfl ist unbekannt. Vermutlich wurde er auf dem rund 10 Kilomter entfernten Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Andreas und Ludwig Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Ludwig Wölfl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.071:Ludwig Bäuml

Der Soldat Ludwig Bäuml wurde am 28.02.1893 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Ludwig Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Ludwig Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.070: Josef Bäuml

Der Soldat Josef Bäuml wurde am 08.11.1891 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Josef Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Josef Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Morgen stelle ich seinen Bruder, Ludwig Bäuml vor.

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.069: Lorenz Brüderl

Der Soldat Lorenz Brüderl wurde am 01.09.1890 Engelschalling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fridolfing, geboren und war der Sohn eines  Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren nach einem Bauchschuss im Lazarett Saint-Mihiel.

Man begrub Lorenz Brüderl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 107.

Seine Heimatgemeinde Fridolfing gedenkt Lorenz Brüderl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/fridolfing_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Lorenz Brüderl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Brüderl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.068: Georg Mittermaier

Der Soldat Georg Mittermaier wurde am 21.03.1882 in Waltersberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Lazarett Bayreuth  an einer Krankheit.

Man begrub Georg Mittermaier auf dem Stadtfriedhof Bayreuth in Grab 8.366.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt Georg Mittermaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Mittermaier
Rückseite des Sterbebildes von Georg Mittermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.066: Joseph Grimm

Der Soldat Joseph Grimm wurde am 11.04.1887 in Schloßau geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Mudau. Am 24.01.1916 verstarb er im Alter von 28 Jahren in Karlsruhe.

Die Zugehörigkeit zu einer militärischen Einheit und die Grablage von Joseph Grimm konnte ich trotz intensiver Recherche leider nicht ermitteln.

Noch heute gedenkt man Joseph Grimm in seiner Heimatgemeinde Schlossau auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/schlossau_gem-mudau_neckar-odenwald-kreis_wk1_wk2_bawue.html

Sterbebild von Joseph Grimm
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Grimm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.065: Heinrich Lauter

Der Soldat Heinrich Lauter wurde am 24.09.1874 in Koblenz in Rheinland-Pfalz geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann im 66. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 29.06.1917 fiel er im Alter von 43 Jahren in Russland.

Man begrub Heinrich Lauter auf dem Friedhof in Schrödern.

Sterbebild von Heinrich Lauter
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Lauter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.064: Heinrich Moeffert

Der Soldat Heinrich Moeffert stammte aus Nickenich, einer Gemeinde in der Nähe von Koblenz im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er als Garde-Füsilier in der 3. Kompanie  des Lehr-Infanterie-Regiments in

Potsdam. Am 14.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während des südpolnischen Feldzugs bei Slowiki Nowe.

Die Lage des Grabes von Heinrich Moeffert ist unbekannt.

Heinrich Moeffert wird in einer Regimentsgeschichte des Lehr-Infanterie-Regiments erwähnt: http://www.denkmalprojekt.org/2012/geschichte_des_lehr-infanterie-regiments_m_wk1.html

Sterbebild von Heinrich Moeffert
Rückseite des Sterbebild von Heinrich Moeffert

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.063: Sebastian Reiter

Der Soldat Sebastian Reiter stammte aus Schalchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war Fabrikarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem Landsturm-Bataillon. Am 25.10.1917 starb er im Alter von 42 Jahren Etappenlazarett Saarburg (Lothringen) in Folge einer Krankheit.

Man begrub Sebastian Reiter auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tacherting gedenkt Sebastian Reiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/tacherting_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Sebastian Reiter
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Reiter