Der Soldat Peter Bastong war verheiratet, hatte zwei Kinder und stammte aus Saarlautern, welches heute Saarlouis heißt und im Saarland liegt. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment der deutschen Wehrmacht. Am 16.11.1943 fiel er im Alter von 33 Jahren an der Ostfront.
Die Lage des Grabes von Peter Bastong ist unbekannt.
Sterbebild von Peter BastongRückseite des Sterbebildes von Peter Bastong
Der Soldat Hermann Weber wurde am 01.09.1921 im Elmer Ortsteil Derlen im heutigen Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter und Schwadronsmelder. Am 21.03.1945 verstarb er im Alter von 23 Jahren bei Enying in Ungarn.
Man begrub Hermann Weber auf dem Soldatenfriedhofn Szekesfehervar in Block 3 unter den Unbekannten.
Sterbebild von Hermann WeberRückseite des Sterbebildes von Hermann Weber
Der Soldat Andreas Beibl wurde am 25.04.1913 in Maxing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Erharting. Nach Abitur und Theologiestudium wurde er Priester und diente seinem Gott drei Jahre lang als Kooperator in Kohlgrub und Ismaning. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.02.1942 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 28 Jahren am Hauptverbandplatz des Sankorps 2/92 bei Lutschichino
Man begrub Andreas Beibl auf dem Soldatenfriedhof Duchowschtschina unter den Unbekanten.
Sterbebild von Andreas BeiblRückseite des Sterbebildes von Andreas Beibl
Der Soldat Josef Auer stammte aus Egglfing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Köfering, und war Gutsbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Verdienstmedaille mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 19.02.1918 fiel er nach 3 1/2 Jahre Kriegsdienst im Alter von 34 Jahren bei Cambrai durch ein Artilleriegeschoss.
Man begrub Josef Auer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 1187.
Der Bruder Raphael Lang wurde am 30.09.1916 in Regensburg geboren. Er wollte Mönch im Orden der Bedediktiner werden und legte am 02.05.1939 die einfache Profess ab. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Panzerjäger-Regiment. Er wurde in Jugoslawien und in Griechenland eingesetzt. Am 15.07.1942 fiel er im Alter von 25 Jahren im Osten.
Die Lage des Grabes von Bruder Raphael Lang ist unbekannt.
Der Soldat Xaver Zeller wurde am 19.11.1909 in Mindelau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Mindelheim. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 27.06.1941 fiel er im Alter von 31 Jahren bei der Abwehr eines russischen Durchbruchsversuchs.
Man begrub Xever Zeller auf einem provisorischen Friedhof bei Bobrowniki an der Hauptstraße nach Grodek – Molkowniki. Ob das Grab noch heute existiert, ob es beseitigt wurde oder ob er umgebettet wurde, ist nicht mehr zu ermitteln.
Sterbebild von Xaver ZellerRückseite des Sterbebildes von Xaver Zeller
Gestern stellte ich Ludwig Schön vor, der 1918 an der Somm fiel. Heute berichte ich von seinem Bruder, Georg Schön, und sein Schicksal:
Der Soldat Georg Schön wurde am 22.01.1895 in Oberrieden in Bayern geboren und lebte in Altensteig, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dirlewang. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 05.10.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas in der Belmont-Ferme (Schreib- oder Übermittlungsfehler) bei Semide in den Ardennen durch einen Granatvolltreffer.
Man begrub Georg Schön auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg SchönRückseite des Sterbebildes von Georg Schön
Der Soldat Johann Staudinger stammte aus Welchenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niederwinkling, und war Studierender der Theologie und Mariensohn der Salesianer in Wien. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.07.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht bei Masłomęcz im heutigen Polen, nahe an der Grenze zur Ukraine.
Die Lage des Grabes von Johann Staudinger ist heute unbekannt.
Der Soldat Franz Xaver Hausner stammte aus Jackhub, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oberneukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Seit dem 30.09.1918 wird er nach drei Jahren Kriegsdienst bei Montigny im Alter von 22 Jahren als vermisst.
Die Lage des Grabes von Franz Xever Hausner ist unbekannt.
Sterbebild von Franz Xaver HausnerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Hausner
Der Soldat Isidor Allerberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Teisendorf und war Bahnarbeiter in Freilassing. Sein Vater war Weichenwärter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von St. Laurent bei Arras.
Über den Todestag Isodor Allerbergers berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„16.06.1915 Um 1.00 Uhr nachmittags setzte stärkeres Trommelfeuer gegen den rechten Flügel des Regiments ein. Da die Beobachtungsposten nach kurzer Zeit außer Gefecht gesetzt waren, konnten sich die Franzosen vor Beginn des Angriffes an den 1. Graben heranschieben und dann ohne Widerstand den völlig zerschossenen 1. Graben besetzen, teilweise bis in die 2. Linie vordringen. Hier trafen sie zuerst auf Widerstand. Sofort wurde der Gegenangriff eingeleitet, an dem sich hauptsächlich die 9. Kompanie von Norden, die 2. von Osten, die 11. von Süden her betätigte. In hartnäckigem Kampf von Schulterwehr zu Schulterwehr wurden die eingedrungenen Franzosen zusammengedrängt und dann gefangen genommen. Um 6.45 Uhr abends war die ganze Stellung wieder im Besitz des Regimens. 5 Offiziere und 150 Mann wurden als Gefangene eingebracht.
Das Regiment durfte mit Recht darauf stolz sein, dass es trotz unerhörten Anstrenungungen der vergangenen Wochen im Gegenangriff den Gegner geworfen und seine Stellung restlos in der Hand behalten hatte. Das II. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 5, das seit 14 Tagen als Verstärkung zugewiesen war, hat dem Regiment in dieser schweren Periode wertvolle Dienste geleistet.“
Man begrub Isidor Allerberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Isidor AllerbergerRückseite des Sterbebildes von Isidor Allerberger