Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 793: Michael Huber

Der Bauerssohn Michael Huber stammte aus Anham, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Beutelsbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 19. Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ginchy an der Somme.

Eine Lage des Grabes von Michael Huber ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er zusammen mit Kameraden seiner Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde.

  1. Unteroffizier Karl Edelmann, gefallen am 16.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 4, Grab 619;
  2. Infanterist Georg Sperber, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  3. Infanterist Johann Paul Zeilinger, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;

 

Seine Heimatgemeinde Aidenbach – Beutelsbach gedenkt noch heute Michael Huber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aidenbach-beutelsbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Huber
Rückseite des Sterbebildes von Michael Huber

 

Der theoretische Weg von Michael Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 787: Johann Lehner

Der Kanonier der Reserve Johann Lehner stammte aus Triftern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Batterie des 7. Feldartillerie-Regiments.

August/September 1914 wurde er am Rücken verwundet. Am 11.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Soyécourt an der Somme. Die Regimentsgeschichte des 7. Feldartillerie-Regiments schreibt über sein Sterben:

„Am 11.10.1914 abends erhielt die 6. Batterie wieder schweres Feuer. Ein Volltreffer traf ein Geschütz. Der daneben stehende Munitionswagen explodierte. Kanonier Andreas Ruhm war sofort tot. Der Feind setzte die Beschießung fort. Gegen 22 Uhr traf ein Volltreffer den eingegrabenen Beobachtungsstand. Leutnant der Reserve Georg Kiderlin und der neben ihm stehende Fernsprechmann, Kanonier Johann Lehner, wurden getötet, mehrere Leute verwundet. Noch in der Nacht bezog die 6. Batterie eine andere, besser gedeckte Stellung in einer flachen Mulde unweit des Westrandes von Soyécourt.“

Offiziell ist für Johann Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine neben denen seines Kameraden Georg Kiderlin ruhen, der mit ihm zusammen getötet wurde. Dieser wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Triftern gedenkt noch heute Johann Lehner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/triftern_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Lehner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lehner

Der theoretische Weg von Johann Lehner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 761: Eduard Kolb

Der Bahnbedienstete Eduard Kolb wurde am 19.03.1890 in Weißensberg, Kreis Lindau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel im 20. bayerischen Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 17.10.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich bei Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Eduard Kolb auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Weißensberg Eduard Kolb auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/weissensberg_bay.htm

Sterbebild von Eduard Kolb
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Kolb

Der theoretische Weg von Eduard Kolb von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 756: Ferdinand Greiter

Ferdinand Greiter wurde am 04.10.1891 in Imberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Sonthofen, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, das Regiment List, in dem auch Adolf Hitler kämpfte. Am 08.10.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Offiziell ist keine Grablage für Ferdinand Greiter bekannt. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus seiner Kompanie, die an diesem Tag fielen, wurden dort begraben:

  1. Gefreiter Joseph Schwaiger, gefallen am 08.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab
  2. Ersatz-Reservist Jakob Gierl, gefallen am 04.10.1916 bei Warlencourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab

 

Sterbebild von Ferdinand Greiter
Rückseite des Sterbebildes von Ferdinand Greiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 735: Josef Sigl

Der Schuhmachermeisterssohn Josef Sigl stammte aus Dettendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tuntenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Lihons.

Die Lage des Grabes von Josef Sigl ist heute unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie viele seiner Regimentskameraden, als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt worden ist.

Sterbebild von Josef Sigl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Sigl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 712: Franz Xaver Zieglwallner

Der Infanterist Franz Xaver Zieglwallner stammte aus Bad Endorf in Oberbayern und lebte in der oberbayerischen Gemeinde Aßling. und war der Sohn eines Bäckereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.07.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Montauban de-Picardie während eines Sturmangriffs.

Man begrub Franz Xaver Zieglwallner auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Zieglwallner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Zieglwallner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 710: Andreas Strell

Der Landwirt Andreas Strell stammte aus Obersur, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 40 Jahren an der Somme in Frankreich.

Andreas Strell wurde auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 3, Grab 537 beigesetzt.

Sterbebild von Andreas Strell
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Strell

Der theoretische Weg von Andreas Strell von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 707: Peter Mitterwieser

Der Ersatzreservist Peter Mitterwieser stammte aus dem niederbayerischen Dorf Aham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Eiselfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.07.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Mametz an der Somme in Frankreich.

Peter Mitterwieser wurde auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Peter Mitterwieser
Rückseite des Sterbebildes von Peter Mitterwieser

Der theoretische Weg von Peter Mitterwieser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 704: Korbinian Springer

Der Bauerssohn Korbinian Springer stammte aus Höhenrain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Maurepas an der Somme.

Offiziell ist für Korbinian Springer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Unteroffizier Leopold Baur, gefallen am 27.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
  2. Infanterist Max Fleischmann, gefallen am 14.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Korbinian Springer
Rückseite des Sterbebildes von Korbinian Springer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 700: Josef Grabl

Josef Grabl stammte aus Seebichl bei Thann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in Poziers in Frankreich.

Eine Grablage konnte ich für Josef Fischer nicht feststellen.

Sterbebild von Josef Grabl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Grabl