Der Soldat Joseph Mühlbauer stammte aus Lehel, heute ein Vorort der bayerischen Landeshauptstadt München, und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments Am 16.04.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett Straubing nach 19 Monaten Kriegsdienst. Er dürfte auf einem örtlichen Friedhof begraben worden sein. Sein Grab existiert sicherlich noch heute.
Sterbebild von Joseph MühlbauerRückseite des Sterbebildes von Joseph Mühlbauer
Alois Kumpfmüller stammte aus Teising in Bayern und war der Sohn eines Schmiedmeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments Amberg als Einjähriger. Am 21.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Vigneulles.
Man begrub Alois Kumpfmüller auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 420.
Sterbebild von Alois KumpfmüllerRückseite des Sterbebildes von Alois Kumpfmüller
Der theoretische Weg von Alois Kumpfmüller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Josef Niedermayer stammte aus Viechtach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Saint-Mihiel durch Granatschuss.
Man begrub Josef Niedermayer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 9, Grab 47.
Der Gefreite Joseph Scharl war ein Bergmann aus Aschach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Freudenberg (Oberpfalz). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Saint-Mihiel durch Brustschuss.
Die Grablage von Joseph Scharl ist heute offiziell unbekannt. Er wurde entweder auf dem Soldatenfriedhof Saint-Mihiel oder auf dem nahegelegenen Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Joseph ScharlRückseite des Sterbebildes von Joseph Scharl
Max Fuchs stammte aus Wisselsing, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Schuhmachermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht von Réméréville in Frankreich.
Offiziell ist für Machs Fuchs keine Grablage bekannt. Viele Regimentskameraden fielen in diesem Zeitrum und wurden anonym in Massengräbern begraben. Ich gehe davon aus, dass Max Fuchs anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, ebenso wie sein Kamerad, Gefreiter Georg Segerer, gefallen am 08.09.1914 bei Réméréville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Max FuchsRückseite des Sterbebildes von Max Fuchs
Hans Braun, eigentlich Johann Baptist Braun, wurde am 28.11.1896 in Mühlhof in der Oberpfalz als Sohn eines Mühlbesitzers geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der Minenwerfer-Abteilung des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 15.09.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich während der Rückzugsgefechte.
Man begrub Hans Braun auf dem Soldatenfriedhof Origny-Ste.-Benoîte in Block 16, Grab 15.
Sterbebild von Hans BraunRückseite des Sterbebildes von Hans Braun
Der Kleinbauer Andreas Prüll stammte aus Ellersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Freudenberg (Oberpfalz) und lebte zuletzt in Nessating, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Pfreimd. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Saint-Mihiel vor Verdun.
Offiziell ist für Andreas Prüll keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt wurde, als man nach dem Krieg die unzähligen Klein- und Feldfriedhöfe zusammenlegte. Auf diesem Friedhof liegen auch seine Kameraden aus der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die am gleichen Tag wie Andreas Prüll fielen:
Reservist Michael Besenreuther, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Infanterist Albert Böhm, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Unteroffizier Johann Grünthaler, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Leutnant der Reserve Oskar Jäckel, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Der Soldat Xaver Plankl stammte aus Herblfing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wallerfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.09.1914 verstarb er im Alter von 23 Jahren in Landau in der Pfalz an einer Verwundung, die er bei Gellenoncourt (Schreibfehler auf Sterbebild) erhielt.
Xaver Plankl dürfte auf einem Friedhof in Landau in der Pfals begraben worden sein und sein Grab dürfte auch heute noch existieren.
Sterbebild von Xaver PlanklRückseite des Sterbebildes von Xaver Plankl
Der Gefreite Michael Götz stammte aus Schorndorf in der Oberpfalz (Bayern) und war der Sohn eines Postboten. Zu Beginn des Krieges lebte er in Leuchtenberg in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 (Volksbund: am 18.11.1914 gefallen) fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von. Chauvoncourt.
Man begrub Michael Götz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Auf dem Soldatenfriedhof ist Michael Götz verzeichnet.
Sterbebild von Michael GötzRückseite des Sterbebildes von Michael Götz
Der theoretische Weg von Michael Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.
Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.
Sterbebild von Johann GietlRückseite des Sterbebildes von Johann Gietl