Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 210: Alois Höltl

Der Bauersssohn Alois Höltl stammte aus Ruderting bei Vilshofen. Auf dem Sterbebild ist der Ortsname falsch geschrieben. Zuletzt lebte er in Seining. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.

Nach 24 Monaten im Feld wurde Alois Höltl am 06.08.1916 bei Verdun durch einen Bauchschuss getötet, eine extrem schmerzhafte und fast immer tödliche Verwundung. Er wurde 27 Jahre alt.

Die Gebeine von Alois Höltl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Ville-devant-Chaumont, Block 1, Grab 130.

Der (theoretische) Weg von Alois Höltl von Zuhause zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 188: Sebastian Weidinger

Sebastian Weidinger war der Sohn eines Landwirts aus Kendling, heute ein Orsteil von Trostberg. Als Gefreiter diente er im Ersten Weltkrieg in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.05.1916 wurde er bei den Kämpfen vor Verdun im Alter von 25 Jahren getötet. Zunächst war er als schwer verwundet gemeldet worden. Laut Volksbund verstarb er am 26.05.1916.

Sebastian Weidinger liegt heute auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes, Block 3, Grab 20, begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 178: Otto Ehinger

Otto Ehinger stammte aus Achern und wurde am 02.10.1895 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier. In welcher Einheit er diente, konnte ich nicht herausfinden. Bekannt ist nur, dass er am 08.09.1917 bei Ornes vor Verdun in Frankreich getötet wurde. Zunächst war er nur vermisst gemeldet, später wurde jedoch sein Tod angezeigt. Sein Grab ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 167: Anton Spirkl

Anton Spirkl war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Etzmaring. Als Soldat diente er im Ersten Weltkrieg in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.06.1916 wurde er bei den Kämpfen um Verdun bei Douaumont getötet. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab. Das deutet darauf hin, dass er zunächst an anderer Stelle begraben worden war und erst später dorthin umgebettet wurde, als kleiner deutsche Soldatenfriedhöfe aufgelöst wurden. Bei diesen Umbettungsarbeiten waren die sterblichen Überreste der Gefallenen oftmals nicht mehr genau zuzuordnen (man denke an die Umstände der eiligen Bestattung).

Noch heute denkt seine Heimatgemeinde Anton Spirkl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schoenberg_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 160: Theodor Zinsmeister

Theodor Zinsmeister wurde am 16.09.1895 in Markt-Rettenbach geboren. Er war der Sohn eines Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 15. Infanterie-Regiments.

Am 16.07.1917 fiel Theodor Zinsmeister in Savonnieres bei den Kämpfen vor Verdun bei St. Mihiel. Er wurde nur 21 Jahre alt.

Begraben wurde Theodor Zinsmeister auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1 Grab 59.

Ein Ganzkörperfoto von Theodor Zinsmeister

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 119: Heinrich Hartmann

Heinrich Hartmann wurde am 15.07.1888 geboren und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist im 3. Infanterie-Regiment. Am 22.03.1916 fiel er bei Malancourt während der Kämpfe rund um Verdun im Alter von 27 Jahren. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 108: Ludwig Sauter

Ludwig Sauter wurde am 15.02.1896 als Sohn eines Landwirts und Viehhändlers geboren. Laut Verlustlisten lebte er in Dirlewang. Er wurde im Ersten Weltkrieg als Krankenträger bei der 25. bayerischen Sanitäts-Kompanie eingesetzt. Am 03.11.1917 fiel Ludwig Sauter. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Damvillers, Block 3, Grab 116, begraben. Dies legt nahe, dass er bei den Kämpfen um Verdun getötet wurde. Ludwig Sauter wurde nur 21 Jahre alt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt ihm noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/dirlewang_1870-71_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 98: Franz Xaver Attenberger

Franz Xaver Attenberger wurde am 02.09.1877 als Sohn eines Bauers geboren und lebte in Sametsham, einem Ortsteil von Lobkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der Mienenwerferkompagnie des 10. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1918 fiel er im Alter von 41 Jahren während eines Transports in ein Lazarett. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse im Block 3 Grab 332 begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 92: Ludwig Ammer

Ludwig Ammer diente im Ersten Weltkrieg als Krankenträger in der 14. bayerischen Sanitäts-Kompanie und in der 14. Infanterie-Division. Er stammte aus Kirchthann, heute ein Teil der Gemeinde Postau, und war der Sohn eines Landwirts.

Am 06.09.1916 fiel er bei den Kämpfen um Verdun im Alter von 30 Jahren durch einen Granattreffer. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Azannes I., Block 1 Grab 82.

Sterbebild von Ludwig Ammer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Ammer

 

Der theoretische Weg von Ludwig Ammer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 80: Andreas Knott

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen,Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Andreas Knott wurde 1888 geboren und lebte als Landwirt in Alkofen (Bayern). Er wird gleich zu Beginn des Krieges als Ersatz-Reservist eingezogen und diente in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Dort kommt er auch bei den Kämpfen um Verdun in Frankreich zum Einsatz und fällt bei Fleury am 27.06.1916 nach 23 Monaten Einsatz.

Die sterblichen Überreste von Andreas Knott ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild_Andreas_Knott_v

Sterbebild_Andreas_Knott_h