Der Soldat Josef Engstler wurde am 05.07.1893 in Altenstadt in Oberbayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 13.06.1916 starb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun bei Douaumont im Alter von 22 Jahren in Frankreich, vermutlich in einem Lazarett.
Man begrub Josef Engstler auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 59.
Der Soldat Johann Brückler stammte aus Ehrenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffenhofen an der Ilm, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.11.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht bei Ypern.
Man begrub Johann Brückler auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann BrücklerRückseite des Sterbebildes von Johann Brückler
Der theoretische Weg von Johann Brückler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Soldat Benno Friedrich stammte aus Gumpertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei Douaumont.
Über den Todestag von Benno Friedrich berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„13.06.1916 Im Laufe der Nacht vom 12./13. erfolgte die Ablösung der vorderen Teile des Regiments durch II./Infanterie-Regiment 78. Das gesamte Regiment sammelte dann in der Chaffour-Schlucht, wo es Mittags durch 2. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst wurde, worauf es nach Lager Romagne marschierte. Unter vielen anderen waren auch die beiden tapferen Eroberer des J-Werkes gefallen: Oberleutnant Eder(Anmerkung: Oberleutnant Wolfgang Ritter von Eder, gefallen am 13.06.1916 bei Douaumont begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab) traf die tödliche Granate noch beim Abmarsch aus der Chaffour-Schlucht, Leutnant der Reserve Lang fiel kurz vorher (Anmerkung: Leutnant Otto Lang, gefallen am 12.06.1916 bei Douaumont begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab).
Zum zweiten Mal kehrten die Bataillone erfolgsgekrönt nach Romagne zurück. Aber eine frohe Siegesstimmung kam nicht auf, zu groß waren die Anforderungen gewesen, die an Körper und Nerven gestellt worden und zu schwer die Verluste. Mur mit einer so vorzuüglichen Truppe, wie sie zu dieser Zeit das 1. Infanterie-Regiment König bildete, fest in sich gefügt und diszipliniert, seinen Führern unbedingt ergeben und voll berechtigten Vertrauens in sie, war es möglich, solche Erfolge zu erringen.
Man begrub Benno Friedrich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno FriedrichRückseite des Sterbebildes von Benno Friedrich
Der Soldat Alois Lipp wurde am 14.05.1891 in Kappel (Füssen) als Sohn eines Landwirts geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde Mitte August an der linken Schulter verwundet und starb an dieser Verwundung am 24.08.1914 im Alter von 23 Jahren in Neuweiler (französisch: Neuwiller-lès-Saverne) (Elsass). Ich vermute, dass es zu einer Wundinfektion kam, die sich tödlich auswirkte. Auch einfache Verwundungen konnten bedingt durch die Verschmutzungen der Wunden im Zuge der Situation an der Front häufig tödlich verlaufen, zumal Antibiotika noch nicht entdeckt waren.
Man begrub Alois Lipp auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 46.
Sterbebild von Alois LippRückseite des Sterbebildes von Alois Lipp
Der Soldat Martin Rank stammte aus Gebrontshausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Saint-Remy-la-Calonne und Les Eparges, in der Nähe von Saint-Mihiel.
Man begrub Martin Rank auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin RankRückseite des Sterbebildes von Martin Rank
Der theoretische Weg von Martin Rank von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Soldat Josef Widmann stammte aus Göbelsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Pfaffenhofen an der Ilm, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.09.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Han de Bas in Nordfrankreich.
Offiziell ist für Josef Widmann keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Andreas Braun, gefallen am 25.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Johann Deinzer, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Johann Döbereiner, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Johann Grasser, gefallen am 25.09.1915 bei Han de Bas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef WidmannRückseite des Sterbebildes von Josef Widmann
Der Soldat Josef Rannertshauser stammte aus Weikenhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Maslomecz in Russland.
Die Lage des Grabes von Josef Rannertshauser ist unbekannt und konnt nicht von mir ermittelt werden.
Sterbebild von Josef RannertshauserRückseite des Sterbebildes von Josef Rannertshauser
Der Soldat Isidor Heinzinger stammte aus Eja, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffenhofen an der Ilm, und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 20. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.08.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich.
Man begrub Isidor Heinzinger auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 2, Grab 53.
Sterbebild von Isidor HeinzingerRückseite des Sterbebildes von Isidor Heinzinger
Alois Hartleitner stammte aus Eschelbach an der Ilm, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 28.07.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Kulakowice in Russland während der Schlacht bei Hrubieszow.
Die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments berichtet über den Todeszeitraum Alois Hartleitners:
„24. – 28.07.1915 Bei Kulakowice. Vorschieben und Ausheben der Sturmstellung. 1/2 I. und II. Bataillon, am 27. und 28.7. Divisionsreserve in Moniatyce, rücken am 28. abends wieder in Stellung.
29.07.1915 8.00 Uhr vormittags Sturm auf die russische Stellungen, die genommen werden. 730 Gefangene, 4 MG.“
Die Lage des Grabes von Alois Hartleitner ist heute unbekannt. Es dürfte nicht mehr existieren.
Sterbebild von Alois HartleitnerRückseite des Sterbebildes von Alois Hartleitner
Der Soldat Wolfgang Bauer stammte aus Rappendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeidne Arnbruck, und war der Sohn eines Landwirts. Am 11.12.1916 verstarb er im Alter von 17 Jahren im Reserve-Lazarett II in Ingolfstadt an einer Lungenentzündung.
Nähere Informationen zu Wolfgang Bauer konnte ich nicht ermitteln. Mich interessiert vor allem die Frage, wie ein 17 jähriger Junge als Soldat eingezogen werden konnte.
Sterbebild von Wolfgang BauerRückseite des Sterbebildes von Wolfgang Bauer