Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 206: Ludwig Vorderobermeier

Ludwig Vorderobermeier stammte aus dem Ort Spannloh, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haiming. Er war von Beruf Landwirt und besaß einen kleinen Hof.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr Infanterie-Regiments. Bei den Vogesenkämpfen wurde er am 30.04.1915 bei Drei Ähren (Elsass) getötet. Leider ist der Verbleib seiner Leiche unbekannt. Ich vermute, er wurde letztlich als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Drei Ähren in einem Massengrab beerdigt. Nähere Informationen zum Friedhof erhalten Sie hier.

Seine Heimatgemeinde hält das Andenken an Ludwig Vorderobermeier noch heute aufrecht. Sein Name ist auf einem Denkmal verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 204: Georg Königbauer

Georg Königbauer war der Sohn eines Kleinbauers und stammte aus Bichl. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 10. Infanterie-Regiments als Infanterist.

Am 04.10.1917 fiel er im Alter von 17 Jahren in Flandern, nachdem er zuerst als vermisst gemeldet worden war.

Heute liegt Georg Königbauer auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde Buchbach gedenkt Georg Königbauer noch heute auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/buchbach_wk1_bay.htm.

Sterbebild von Georg Königbauer (Vorderseite)
Rückseite des Sterbebildes von Georg Königbauer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 203: Franz Staudenraus

Der Soldat Franz Staudenraus  wurde am 17.10.1894 in Unlingen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist.

Franz Staudenraus fiel am 01.03.1916 bei den Kämpfen in Vimy, bei Arras. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 6, Grab 340.

Sterbebild von Franz Staudenraus (Vorderseite)
Rückseite des Sterbebildes von Franz Staudenraus

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 196: Lorenz Eberherr

Der Maurer Lorenz Eberherr stammte aus Tittmoning. Er lebte in Kirchweidach. Er war im Ersten Weltkrieg Infanterist in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Mit 34 Jahren wurde er am 31.01.1916 bei Kämpfen getötet.

Die Gebeine von Lorenz Eberherr ruhen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 17, Grab 500.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kirchweidach_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 195: Joseph Dimpflmaier

Der Bauerssohn Joseph Dimpflmaier stammte aus Uebermoos. Als Infanterist kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 wurde er durch einen Kopfschuss vor Verdun getötet. Er wurde nur 22 Jahre alt und war 11 Monate im Kriegseinsatz.

Die Gebeine von Joseph Dimpflmaier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 194: Johann Festner

Der Bauerssohn Johann Festner wurde am 07.10.1891 geboren und entstammte dem Dörfchen Thulbach. Als Infanterist diente er im Ersten Weltkrieg beim 8. Infanterie-Regiment. Gleich zu Beginn des Krieges wird er zunächst von offiziellen Stellen als vermisst gemeldet. Dann trifft die Todesnachricht ein. Er verstarb an Verwundungen, die er sich im Kampf zugezogen hatte, am 18.09.1914 im Feldlazarett Dermienes.

Begraben wurde Johann Festner auf dem Soldatenfriedhof Metz, Block 6, Grab 266.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 192: Joseph Koch

Joseph Koch wurde am 21.04.1892 geboren und entstammte Kreuzthal. Er war der Sohn eines Landwirts und wurde im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 2. Kompanie des 18. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 24.08.1915 fiel er bei den Vogesenkämpfen bei Landersbach. Zunächst war er als vermisst gemeldet worden.

Joseph Koch liegt heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 174: Xaver Feldmeier

Xaver Feldmeier war der Sohn eines Landwirts aus Harpfen – heute ein Ortsteil von Schwarzach. Als Infanterist kämpfte er im Ersten Weltkrieg in der 12. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.05.1916 wurde er von einer Gewehrgranate getroffen und verstarb auf dem Hauptverbandplatz Sulzbach (französisch: Soultzbach-les-Bains). Er wurde nur 22 Jahre alt.

Die Gebeine von Xaver Feldmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach,  Block 9 Grab 130.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 154: Nikolaus Brandhofer

Nikolaus Brandhofer wurde am 09.12.1883 als Sohn eines Landwirts in Untermberg, Gemeinde Wackersberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.08.1915 fiel er bei den Kämpfen in den Vogesen im Münstertal und wurde 32 Jahre alt.

Begraben wurde Nikolaus Brandhofers Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 6 Grab 88.

Seine Heimatgemeinde gedenkt auf einem Denkmal noch heute Nikolaus Brandhofer: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wackersberg.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 151: Georg Geiselberger

Georg Geiselberger war ein Landwirt aus Birchau, heute ein Ortsteil von Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914, also gleich zu Beginn des Krieges, starb er bei den Vogesenkämpfen (vermutlich im Münstertal/Elsass) im Alter von 32. Jahren an einer Erkrankung. Zunächst wurde er als gefallen gemeldet, später diese Meldung jedoch entsprechend korrigiert.

Seine Angehörigen schrieben als Todesort „Colmar“, was jedoch unwahrscheinlich ist, sonst wäre er nicht in Breitenbach, sondern in Kolmar begraben worden. Eher ist anzunehmen, dass er im Lazarett in Gunsbach verstarb, weshalb beim Volksbund auch „bei Münster“ angegeben ist. Verstorbene aus dem Lazarett Gunsbach wurden auch meist auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach beigesetzt.

Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben, wo auch heute seine Gebeine ruhen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch Georg Geiselberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/bad_griesbach-reutern_wk1u2_bay.htm