Der Reservist Alois Bayer (Volksbund: Vorname „Johann“) wurde am 01.12.1887 im bayerischen Burgoberbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.07.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Estrées in Nordfrankreich während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Alois Bayer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois BayerRückseite des Sterbebildes von Alois Bayer
Der Reservist Josef Bücherl stammte aus Kleinschönthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönthal in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Verdun.
Man begrub Josef Bücherl auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Reservist Josef Rieblinger stammte aus Eisolzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei der Erstürmung von St. Laurent und Maison-Blanche (Schreibfehler auf Sterbebild) nordöstlich Arras.
Aufgrund seines Sterbeortes ist davon auszugehen, dass Josef Rieblinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden die Soldaten begraben, die bei Maison-Blanche gefallen waren. Der Friedhof wird auch Maison-Blanche nach dem nahe gelegenen Bahnhof genannt.
Der Reservist Otto Hitzelberger wurde am 25.10.1887 in Albisried geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Tambour (Musiker) in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Luneville.
Offiziell ist für Otto Hitzelberger keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen könnte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem 3. bayerischen Infanterier-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Wehrmann Josef Filser, gefallen am 29.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Gefreiter Pankratz Wirth, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Eusebius Klepf, gefallen am 29.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Unteroffizier Lorenz Spöttle, gefallen am 30.08.1916 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Otto HittelbergerRückseite des Sterbebildes von Otto Hittelberger
Joseph Jaser wurde am 27.02.1898 in Kutzenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 02.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Beaucourt-en-Santerre westlich der Avre.
Joseph Jaser wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab begraben. Gefallene von Beaucourt wurden dort begraben.
Johann Rechthaler stammte Schlegldorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lenggries, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 22.06.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Douaumont bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Johann Rechthaler auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Max Schroll wurde am 18.09.2021 in Seeon geboren und war Vorarbeiter bei der königlichen Moorkulturstation Schleißheim bei München und Gärtner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 21.02.1917 verstarb er nach 30 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei Saint-Aubert durch einen Herzschlag. Sein Regiment war zu Materialtransporten und Schanzarbeiten abkommandeirt worden, um die 26. und 27. Infanterie-Division zu entlasten, obwohl das Regiment eigentlich auf Erholung gehofft hatte. Bei diesen Arbeiten verstarb Max Schwoll, wahrscheinlich durch Überlastung.
Man begrub Max Schroll auf dem Soldatenfriedhof Selvigny in einem Massengrab.
Sterbebild von Max und Ludwig SchrollRückseite des Sterbebildes von Max und Ludwig Schroll
Der Vizefeldwebel Hans Egger (eigentlich „Johann“) stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl bei Altötting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Oppy nach drei Jahren Kriegsdienst durch eine Handgranate.
Man begrub Hans Egger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Alois Maier stammte aus Apfelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.
Man begrub Alois Maier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der Reservist Martin Böck wurde am 03.05.1891 in Faistenoy geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lunéville.
Man begrub Martin Böck auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.