Der Soldat Johann Burgard wurde am 13.04.1881 in Kirrberg geboren, heute ein Ortsteil der saarländischen Stadt Homburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 2. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments. Am 17.10.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren bei Rocquigny.
Man begrub Johann Burgard auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 15, Grab 390.
Der Soldat Martin Schlederer wurde am 13.10.1885 in Hütting geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war Zimmermann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 19.07.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Hollebeke (Ypern) in Flandern infolge einer Verwundung durch eine Granate.
Man begrub Martin Schlederer auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block L, Grab 2794.
Sterbebild von Martin SchledererRückseite des Sterbebildes von Martin Schlederer
Der Soldat Wilhelm Braun wurde am 23.09.1880 in Vlatten geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Heimbach im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 349. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.09.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren, einen Tag vor seinem 35. Geburtstag. Er hinterließ eine Ehefrau und vier Kinder.
Todesort und Lage des Grabes von Wilhelm Braun konnte ich nicht ermitteln. Ich kann mangels Daten auch keine Vermutung anstellen.
Der Soldat Friedrich Lothar Schmick wurde am 13.03.1895 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. Batterie des 99. Feldartillerie-Regiments. Am 07.11.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Courpierre an der Aisne in einer Feuerstellung.
Der Soldat Franz Naseband wurde am 04.10.1881 in Pont geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Geldern in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 56. Infanterie-Regiments. Am 04.08.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun durch einen Granat-Volltreffer im Bereich Thiaumont, Fleury, Stellungen Höhe Toter Mann, Douaumont, Hardaumont und Höhe 304..
Vermutlich war von Franz Nasebands Körper nach dem Granat-Volltreffer nichts mehr vorhanden, weshalb für ihn auch keine Grablage existiert.
Sterbebild von Franz NasebandRückseite des Sterbebildes von Franz Naseband
Der Soldat Martin Stadler stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bäckermeisters. Er lebte zuletzt in Tittling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier und Korporalschaftsführer in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 25 Jahren bei Roclincourt.
Man begrub Martin Stadler zunächst auf einem provisorischen Friedhof bei Oppi. Später wurden seine Gebeine auf den großen Soldatenfriedhof Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab umgebettet.
Sterbebild von Martin StadlerRückseite des Sterbebildes von Martin Stadler
Der Soldat Michael Sieber wurde am 01.02.1914 in der bayerischen Gemeinde Prem geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht. Am 25.06.1941 fiel er im Alter von 27 Jahren zwei Kilometer von Cholojow in der heutigen Ukraine (damals Russland) an der Ostfront.
Man begrub Michael Sieber auf dem Soldatenfriedhof Potelitsch in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael SieberRückseite des Sterbebildes von Michael Sieber
Der Soldat Joseph Sigg wurde am 24.05.1894 in Klosterbeuren als Sohn eines Mühlbesitzers geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 24.03.1917 verstarb er im Alter von 23 Jahren nach einem Bauchschuss in einem Feldlazarett in Frankreich. Diese in der damaligen Zeit (Antibiotika war noch nicht entdeckt) meist tödliche Verletzung erhielt er während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly in der Nähe des Camp des Romains (Römerlager) am „Kuhkopf“.
Man begrub Joseph Sigg auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 19, Grab 110.
Sterbebild von Joseph SiggRückseite des Sterbebildes von Joseph Sigg
Der Soldat Georg Bauer wurde am 15.08.1882 in der Rodenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 80. Füsilier-Regiments. Am 04.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun bei Douaumont schwer verwundet. Am 15.06.1916 starb er im Alter von 33 Jahren an seinen Wunden in einem Lazarett in Frankfurt am Main.
Über den Tag der schweren Verwundung von Georg Bauer berichtet die Regimentsgeschichte des 80. Füsilier-Regiments:
„Am 04.03. von 9 Uhr vormittags ab setzte wieder schwerstes feindliches Artilleriefeuer ein. Die Meldungen der Bataillonsführer über den Zustand der Truppe, deren Leiden unter dem Eindruck der Verluste sowie unter der Kälte und mangelhaften Verpflegung einen derartigen Grad erreicht hatten, dass mit einer Erschütterung der Widerstandskraft zu rechnen war, veranlassten den Regimentskommandeur eindringlich um die Ablösung des Regiments zu bitten. Leitend blieb immer der Gedanke, dass die Festung erobert werden sollte und dass der Angriffsgeist des Regiments nur bei Schonung der Kräfte erhalten bleiben konnte.
Um 7 Uhr abends traf der Ablösungsbefehl ein. Hiernach sollte das Regiment von 10 Uhr abends ab durch Infanterie-Regiment 81 abgelöst werden und als Korpsreserve im Fosses-Wald südlich Beaumont Biwak beziehen. Die Ablösung nahm die Nacht über in Anspruch, alle Verwundeten wurden geborgen, erst mit Hellwerden trafen die Bataillone auf ihren Biwaksplätzen ein.“
Der Soldat Adam Neufeld wurde am 18.12.1891 in Freinsheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit der Goldenen Tapferkeitsmedaille, mit dem bayerischen Mililtärverdienstkreuz und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Ende 1914 und Mitte 1916 wurde er verwundet.