Der Soldat Bartholomäus Bauer stammte aus Osterwaal, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Au in der Hellertau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.09.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei einer Patrouille in Spada durch einen Kopfschuss.
Man begrub Bartholomäus Bauer auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Bartholomäus BauerRückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Bauer
Der Soldat Martin Wagner stammte aus Dürnhart, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rain, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.09.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren nach 25 Monate Kriegsdienst während der Schlacht um Verdun bei der Erstürmung der französischen Stellungen beiderseits der Souville-Schlucht.
Man begrub Martin Wagner auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin WagnerRückseite des Sterbebildes von Martin Wagner
Der Gefreite Ludwig List stammte aus Untergschaid, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hofkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.07.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun nach 24 Monaten Kriegsdienst bei Fleury.
Offiziell ist für Ludwig List keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem MAssengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begarben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant Andreas Heerlein, gefallen am 26.07.1916 bei Souville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Johann Schreiner, gefallen am 27.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Adolf Gleiter, gefallen am 28.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Johann Bauer, gefallen am 28.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig ListRückseite des Sterbebildes von Ludwig List
Der Gefreiter der Landwehr Konrad Sonnenholzner stammte aus Hebertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eiselfing, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments Am 05.04.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Schlacht um Verdun durch einen Granatsplitter nach 20 Monaten Kriegsdienst.
Man begrub Konrad Sonnenholzner auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 8, Grab 83.
Sterbebild von Konrad SonnenholznerRückseite des Sterbebildes von Konrad Sonnenholzner
Der Soldat Josef Engstler wurde am 05.07.1893 in Altenstadt in Oberbayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 13.06.1916 starb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun bei Douaumont im Alter von 22 Jahren in Frankreich, vermutlich in einem Lazarett.
Man begrub Josef Engstler auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 59.
Der Soldat Johann Brückler stammte aus Ehrenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffenhofen an der Ilm, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.11.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht bei Ypern.
Man begrub Johann Brückler auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann BrücklerRückseite des Sterbebildes von Johann Brückler
Der theoretische Weg von Johann Brückler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Ersatz-Reservist Jakob Bollwein stammte aus Wolnzach in Bayern und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.09.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Zweiten Schlacht um Münster in Frankreich.
Man begrub Jakob Bollwein auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3, Grab 95.
Sterbebild von Jakob BollweinRückseite des Sterbebildes von Jakob Bollwein
Der Soldat Blasius Schretzlmaier stammte aus Fahlenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach (Ilm) und war Hafnergehilfe (Töpfer oder Ofenbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter und Gruppenführer. Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 21.03.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Großen Schlacht in Frankreich bei Écourt-Saint-Quentin.
Offiziell ist für Blasius Schretzlmeier keine Grablage bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass er auf dem neben seinem Todesort befindlichen Soldatenfriedhof Écourt-Saint-Quentin beigesetzt wurde, wo auch andere Soldaten begraben wurden, die in der Nähe im gleichen Zeitraum fielen, u. a. Kanonier Hermann Flöring, gefallen am 07.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Écourt-Saint-Quentin in Block 2, Grab 311; Kanonier Josef Fellner, gefallen am 20.07.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof Écourt-Saint-Quentin in Block 7, Grab 94.
Sterbebild von Blasius SchretzlmaierRückseite des Sterbebildes von Blasius Schretzlmaier
Der Soldat Benno Friedrich stammte aus Gumpertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei Douaumont.
Über den Todestag von Benno Friedrich berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„13.06.1916 Im Laufe der Nacht vom 12./13. erfolgte die Ablösung der vorderen Teile des Regiments durch II./Infanterie-Regiment 78. Das gesamte Regiment sammelte dann in der Chaffour-Schlucht, wo es Mittags durch 2. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst wurde, worauf es nach Lager Romagne marschierte. Unter vielen anderen waren auch die beiden tapferen Eroberer des J-Werkes gefallen: Oberleutnant Eder(Anmerkung: Oberleutnant Wolfgang Ritter von Eder, gefallen am 13.06.1916 bei Douaumont begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab) traf die tödliche Granate noch beim Abmarsch aus der Chaffour-Schlucht, Leutnant der Reserve Lang fiel kurz vorher (Anmerkung: Leutnant Otto Lang, gefallen am 12.06.1916 bei Douaumont begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab).
Zum zweiten Mal kehrten die Bataillone erfolgsgekrönt nach Romagne zurück. Aber eine frohe Siegesstimmung kam nicht auf, zu groß waren die Anforderungen gewesen, die an Körper und Nerven gestellt worden und zu schwer die Verluste. Mur mit einer so vorzuüglichen Truppe, wie sie zu dieser Zeit das 1. Infanterie-Regiment König bildete, fest in sich gefügt und diszipliniert, seinen Führern unbedingt ergeben und voll berechtigten Vertrauens in sie, war es möglich, solche Erfolge zu erringen.
Man begrub Benno Friedrich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno FriedrichRückseite des Sterbebildes von Benno Friedrich
Der Soldat Anton Brunner stammte aus Hofkirchen in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.03.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren im Waldlager bei Varvinay während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Anton Brunner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton BrunnerRückseite des Sterbebildes von Anton Brunner
Der theoretische Weg von Anton Brunner von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: