Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 33: Johann Lipp

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Lipp wurde 1881 geboren. Er war Rotgerbereibesitzer in Dorfen und Mitglied des Gemeinde-Kollegiums. Am 15.08.1914, also gleich zu Beginn des Krieges, fiel er als Unteroffizier in St. Kreuz (französisch Sainte-Croix-aux-Mines) im Elsass bei den Vogesenkämpfen im Alter von 34 Jahren.

Johann Lipp ruht auf der Kriegsgräberstätte in Markirch (französisch Sainte-Marie-aux-Mines), Block 5 Grab 176.

 

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Ich habe im April 2013 das Grab von Johann Lipp aufgesucht. Hier die Fotos von meinem Besuch:

Das Grab von Johann Lipp
Das Grab von Johann Lipp
Sterbebild und Grabkreuz von Johann Lipp
Sterbebild und Grabkreuz von Johann Lipp
Die Umgebung des Grabes von Johann Lipp
Die Umgebung des Grabes von Johann Lipp

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 30: Joseph Amann

Joseph Amann wurde 1890 als Sohn eines Landwirts in Furt geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt – Sankt Veit, und lebte in Schönberg in Oberbayern. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.081915 fiel Joseph Amann während der Vogesenkämpfe bei einem Sturmangriff in Sondernach im Alter von 25 Jahren.

Joseph Amann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Breitenbach, Block 7 Grab 30.

Sterbebild von Joseph Amann
Sterbebild von Joseph Amann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Amann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Amann

 

Der theoretische Weg von Joseph Amann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 23: Otto Maier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Otto Maier war Landwirt in Willing – ein Ortsteil der Gemeinde Triftern, als sein Heimatland ihn in den Krieg schickte. Er kämpfte als Landwehrmann und Ersatz-Reservist in der 9. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regimentes, als er am 25.07.1915 mit 33 Jahren fiel.

Otto Maier ruht auf der Kriegsgräberstätte in Colmar, Grab 53

Sterbebild von Otto Maier
Sterbebild von Otto Maier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Maier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Maier

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 23: Andreas Waibel

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Andreas Waibel wurde am 05.04.1894 Reinhardsried als Sohn eines Landwirtes geboren. Er diente als Infanterist bei der 7. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 19 und fiel am 27.08.1915 im Alter von 21 Jahren bei den Kämpfen in den Vogesen in der Nähe von Landersbach, einem Ortsteil von Sondernach.

Andreas Waibel ruht auf der Kriegsgräberstätte in Breitenbach, Block 5, Grab 62.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner mit einem Denkmal, das man hier sehen kann: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/unterthingau-reinhardsried_wk1u2_bay.htm

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Ich habe im April 2013 das Grab von Andreas Waibel aufgesucht. Hier die Fotos meines Besuchs:

Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Andreas Waibel
Die unmittelbare Umgebung des Grabes von Andreas Waibel
Das Grab von Andreas Waibel
Das Grab von Andreas Waibel
Grabkreuz und Sterbebild von Andreas Waibel
Grabkreuz und Sterbebild von Andreas Waibel

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 21: Otto Stapfer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Otto Stapfer wurde 21.03.1881 geboren und war Landwirt in Wolkersham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 2. Bayerischen Infanterie-Regiment. Am 22.08.1914 fiel Otto Stapfer nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren bei Logelbach, einem Ortsteil von Wintzenheim – heute ein Vorort von Colmar. Zuvor war er nachträglich als vermisst gemeldet worden. Erst 1917 folgte die Todesfeststellung durch das Heer.

Die sterblichen Überreste von Otto Stapfer ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass).

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Otto Stapfer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/wittibreut-ulbering_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Stapfer
Sterbebild von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 20: Timotheus Lutzenberger

Timotheus Lutzenberger wurde am 24.11.1878 in Loppenhausen geboren. Er war Landwirt von Beruf und diente als Landwehrmann im Ersatz-Bataillon, 4. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des großen Krieges wird er bei den Vogesenkämpfen am 16.09.1914 bei Saint-Jean-d’Ormont als gefallen gemeldet und das u. a. Sterbebild produziert. Das war jedoch ein Fahler, denn die Heeresleitung meldet ihn später, im Dezember 1915 als vermisst. Anfang 1917 wird er dann als gefallen gemeldet.

Offiziell ist keine Grabklage für Timotheus Lutzenberger bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn er geborgen wurde, auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie es bei seinem am gleichen Tag gefallenen Regimentskameraden, Infanterist Joseph Harnisch erging.

Der Name Timotheus Lutzenberger ist auf einem Denkmal seiner Heimatgemeinde Loppenhausen verzeichnet: http://denkmalprojekt.org/2008/breitenbrunn-loppenhausen_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 17: Josef Anton Zengerle

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Anton Zengerle am 06.09.1876 in Altstätten geboren. Er war Schreinermeister und lebte in Oberstdorf.

Im Ersten Weltkrieg diente Josef Anton Zengerle als Landsturmmann, als er am 14.09.1918 bei Luvigny in den Vogesen für seine Heimat Deutschland fiel. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in La Broque, Block 2, Grab 196.

In seiner Heimatgemeinde Oberstdorf befindet sich ein Denkmal, das auch an ihn erinnert: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

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Sterbebild von Josef Anton Zengerle
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Rückseite des Sterbebildes von Josef Anton Zengerle

 

Der theoretische Weg von Josef Anton Zengerle von seinem Gebortsort über seine Heimatgemeinde zu seiner Sterbestätte und seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 11: Johann Nöbauer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Nöbauer wurde 1888 als Sohn eines Privatiers in Egglfing nahe der deutsch-österreichischen Grenze geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 1. Bayerischen Ersatz-Regiment als Gefreiter, als er am 23.07.1918 im Feldlazarett in Thannweiler in den Vogesen an einer Lungenentzündung starb. Er wurde 30 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Johann Nöbauer ruhen heute auf der Kriegsgräberstätte in Thanvillé (Thannweiler), Block 2 Grab 100.

Sterbebild von Johann Nöbauer
Sterbebild von Johann Nöbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöbauer

 

Ansichtskarte: Kriegsgräberfriedhof Sennheim / Cernay

Bei Ebay konnte ich eine interessante Ansichtskarte des von mir häufiger besuchten Soldatenfriedhofs Sennheim / Cernay ersteigern. Es zeigt den Friedhof in den 20er Jahren. Alles ist noch recht frisch angelegt, die Bäume noch klein. Die Vogesen im Hintergrund geben einen sinnhaften Hintergrund.

Der Kriegsgräberfriedhof Sennheim / Cernay in den 20er Jahren
Der Kriegsgräberfriedhof Sennheim / Cernay in den 20er Jahren

Ergänzung: Das Grab Hugo Bielenbergs

Hugo Bielenberg in einem Schützengraben am Hartmannsweilerkopf

Während meiner letzten Exkursion habe ich das Grab von Vizefeldwebel Hugo Bielenberg besucht. Er fiel am 21.12.1915 als Vizefeldwebel und Kriegsfreiwilliger in der 1. Kompanie des Großherzöglich Mecklenburgischen Jäger-Bataillons Nr. 14 bei den Kämpfen am Hartmannsweilerkopf. Er wurde 63 Jahre alt und wohnte zuletzt in Kopenhagen. Begraben liegt er auf der dem Soldatenfriedhof in Guebwiller (Frankreich), Block 5 Grab 1. In einem Buch zur Geschichte seines Regimentes im 1. Weltkrieg war ich auf seinen Namen und sein Foto gestoßen. Aufgrund seines hohen Alters war ich neugierig geworden. Was macht ein Mann in so einem Alter noch als aktiver Soldat im Krieg? Wieso verließ er Kopenhagen, um im Ersten Weltkrieg für sein Vaterland zu kämpfen? Trotz einiger Recherche konnte ich bislang nicht viel hierzu in Erfahrung bringen.

Seine Schule, die Herderschule Rendsburg, gedenkt noch heute Hugo Bielenberg auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/rendsburg_(herderschule)_wk1_wk2_sh.html

Sein Grab (siehe Foto) liegt jedenfalls sehr schön. Es befindet sich am Kopf des Friedhofs, der wiederum an einem Waldrand von Guebwiller befindet. Auf dem Friedhof befinden sich sowohl Gräber gefallener Deutscher, wie auch gefallener Franzosen, wodurch wenigstens im Tode eine Verbindung geschaffen wurde. Die Anlage ist sehr schön gestaltet.

 

 

 

Das Grab von Hugo Bielenberg