Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.435: Alois Prosinger

Der Soldat Alois Prosinger war Medizinstudent und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve im 19. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern und mit dem  Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren nach 39 Monaten Kriegsdienst bei den Gefechten in der Nähe von Compiègne an der französischen Oise, also dem Ort, an dem rund ein halbes Jahr später der Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet werden wird.. Er zunächst zunächst in Compiègne bei Noyon begraben.

Später bettet man die sterblichen Überreste von Alois Prosinger auf den Soldatenfriedhof Nampcel in Block 3, Grab 464, um.

Sterbebild von Alois Prosinger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Prosinger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.434: Franz Xaver Hirth

Der Soldat Franz Xaver Hirth wurde im Mai 1888 geboren und stammte aus Gunningen, einer Gemeinde im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 3. Kompanie des 169. Infanterie-Regiments. Am 02.12.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Lievin in Nordfrankreich

Man begrub Franz Xaver Hirt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Gunningen gedenkt Franz Xaver Hirth noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/gunningen_wk1u2_bw.htm

Sterbebild von Franz Xaver Hirth
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Hirth

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.433: Anton Einhellig

Der Soldat Anton Einhellig wurde am 04.05.1884 in Perbing geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf, und war von Beruf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann im 2. bayerischen Reserve-Pionier-Bataillon, 7. Reserve-Kompanie. Am 08.12.1915 starb er nach schwerer Verwundung bei Lille im Alter von 31 Jahren im Reserve-Feldlazarett Nr. 8 in Haubourdin.

Man begrub Anton Einhellig auf dem Soldatenfriedhof Haubourdin in Reihe 8, Grab 152.

Seine Heimatgemeinde Eichendorf gedenkt Anton Einhellig noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-dornach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Einhellige
Rückseite des Sterbebildes von Anton Einhellige

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.432: Ludwig Meier

Der Soldat Ludwig Meier stammte aus Fellern,eine Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts (Schneiderbauerssohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiment. Am 02.08.1915 verunglückte er im Alter von 31 Jahren tödlich bei Kämpfen an der Somme in Frankreich.

Leider konnte ich keinen genauen Sterbeort recherchieren. Auch die Lage seines Grabes ist unbekannt und ich kann keine Vermutung äußern.

Sterbebild von Ludwig Meier
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Meier

Neues Projekt: Gefallenendenkmal.de

Ich habe ein neues Projekt gestartet: gefallenendenkmal.de. Damit habe ich, um eine klarerer Trennung und Übersichtlichkeit zu erreichen, den Bereich der Erfassung, Erforschung und Dokumentation von Gefallenendenkmälern ausgegliedert. Bislang war dieser Bereich bei geschichte-hautnah.de untergebracht. Nun haben die Gefallenendenkmäler einen eigenen Server.

Das Projekt soll keine Konkurrenz für denkmalprojekt.org sein. Dieses Projekt ist äußerst wertvoll und wichtig. Gefallenendenkmal.de soll vielmehr ergänzen, indem es bezogen auf die einzelnen Gefallenen mehr in die Tiefe geht, tiefer recherchiert wird.

Hier die Übersicht über die drei Säulen meiner Arbeit:

geschichte-hautnah.de soldatenschicksale.de gefallenendenkmal.de
Sterbebilder, Berichte über Exkursionen, Sonstiges Dokumentation von Kriegsgräbern und Soldatenfriedhöfen Denkmäler für Gefallene der Kriege, an denen Deutschland beteiligt war

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.429: Michael Geitner

Der Soldat Michael Geitner stammte aus Reusch, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl (Lauterachtal) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel Ende Juli 1916 im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun.

Die Lage des Grabes von Michael Geitner ist unbekannt, ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben worden sein kann, wo man auch Regimentskameraden von ihm begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Oberleutnant Friedrich Neumeier, gefallen am 30.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Franz Xaver Diepold, gefallen am 27.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Hausen gedenkt Michael Geitner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Ursensollen-Hausen_wk1u2_bay.html

Sterbebild von Michael Geitner
Rückseite des Sterbebildes von Michael Geitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.428: Josef Vordermeier

Der Soldat Josef Vordermeier (wahrscheinlich laut Volksbund und Verlustliste Vordermaier) wurde am 20.04.1895 in der bayerischen Gemeinde Aying geboren und war der Sohn eines Landwirts (Schneiderhubersohn) Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in dem 1. bayerischen Jäger-Bataillon. Am 29.06.1916 starb er nach schwerer Verwundung bei Fleury-devant-Douaumont im Alter von 21 Jahren.

Man begrub Josef Vordermeier auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 7, Grab 218.

Sterbebild von Josef Vordermeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Vordermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.427: Franz Ehgartner

Der Soldat Franz Ehgartner wurde am 03.05.1878 geboren und stammte aus Steinkirchen in Oberbayern und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun südlich Vaux-devant-Damloup im Bergwald im Alter von 38 Jahren durch Granatschuss.

Offiziell ist für Franz Ehgartner keine Grablage bekannt. Laut Volksbund liegen seine Gebeine noch auf dem Schlachtfelf bei Vaux-devant-Damloup. Es könnte jedoch sein, dass er anonym in dem Beinhaus von Douaumont beigesetzt wurde, oder dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde, wo man seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Alfons Lorz, gefallen am 01.08.1916 bei Fort Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Johann Schlötzer, gefallen am 01.08.1916 im Hardaumont Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Richard Geier, gefallen am 01.08.1916 im Hardaumont Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;

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Sterbebild von Franz Ehgartner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Ehgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.426: Alois Pöschl

Der Soldat Alois Pöschl stammte aus der bayerischen Gemeinde Nußdorf, wurde am 04.06.1882 geboren und war Besitzer einer Ziegelei. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 04.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei Fleury-devant-Douaumont im Alter von 33 Jahren durch eine Granatsplitterverletzung.

Offiziell ist für Alois Pöschl keine Grablage bekannt. Die Gefallenen von Felury-devant-Douaumont wurden jedoch in Hautecourt-lès-Broville beigesetzt. Daher vermute ich, dass er dort anonym in einem Massengrab begraben wurde.

Sterbebild von Alois Pöschl
Rückseite des Sterbebildes von Alois Pöschl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.425: Matthäus Bräustetter

Der Soldat Matthäus Bräustetter stammte aus Winden, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haag in Oberbayern, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Seit dem 09.07.1916 gilt er als während der Schlacht um Verdun vermisst. Er kam bei den Kämpfen um Fleury-devant-Douaumont ums Leben und wurde 21 Jahre alt.

Laut Volksbund ist Mathäus Bräustetter am 11.12.1916 gefallen und in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben worden.

Sterbebild von Matthäus Bräustetter
Rückseite des Sterbebildes von Matthäus Bräustetter