Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.299: Josef Rieblinger

Der Reservist Josef Rieblinger stammte aus Eisolzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei der Erstürmung von St. Laurent und Maison-Blanche (Schreibfehler auf Sterbebild) nordöstlich Arras.

Aufgrund seines Sterbeortes ist davon auszugehen, dass Josef Rieblinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden die Soldaten begraben, die bei Maison-Blanche gefallen waren. Der Friedhof wird auch Maison-Blanche nach dem nahe gelegenen Bahnhof genannt.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen gedenkt Josef Rieblinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-deutenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Rieblinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rieblinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.296: Otto Hitzelberger

Der Reservist Otto Hitzelberger wurde am 25.10.1887 in Albisried geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Tambour (Musiker) in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Luneville.

Offiziell ist für Otto Hitzelberger keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen könnte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem 3. bayerischen Infanterier-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:

  • Wehrmann Josef Filser, gefallen am 29.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Gefreiter Pankratz Wirth, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Eusebius Klepf, gefallen am 29.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Lorenz Spöttle, gefallen am 30.08.1916 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Otto Hittelberger
Rückseite des Sterbebildes von Otto Hittelberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.281: Martin Böck

Der Reservist Martin Böck wurde am 03.05.1891 in Faistenoy geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lunéville.

Man begrub Martin Böck auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oy-Mittelberg Martin Böck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Böck
Rückseite des Sterbebildes von Martin Böck

Der theoretische Weg von Martin Böck von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.251: Franz Alberer

Der Gefreite Franz Alberer stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl und war der Sohn eines Landwirts. Zuletzt lebte er in Gradelreuth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Verdun, vermutlich bei Kämpfen um das Fort Vaux.

Man begrub Franz Alberer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt noch heute Franz Alberer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Alberer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Alberer

Der theoretische Weg von Franz Alberer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.178: Richard Heim

Der Reservist Richard Heim wurde am 29.12.1887 in Kirchhasel geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Hünfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 4. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren in Flirey in Nordostfrankreich.

Die Grablage von Richard Heim ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in einem Massengrab anonym beigesetzt wurden, wo auch seine Kameraden des 56. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Vizefeldwebel Rudolf Falkenberg, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12, Grab 368; 
  2. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  3. Gefreiter Fritz Rudolf, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 15 Grab 421;
  4. Gefreiter Anton Mirr, gefallen am 17.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 18 Grab 292;
  5. Ersatz-Reservist Hermann Schumacher, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 22 Grab 192;
  6. Offiziersstellvertreter Erich Jagst, gefallen am 13.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville im Block 12 Grab 353.

 

Sterbebild von Peter Heim
Rückseite des Sterbebildes von Peter Heim

Der theoretische Weg von Richard Heim von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.173: Lorenz Huber

Der Reservist Lorenz Huber stammte aus Altenburg in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.07.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Clery durch Verschüttung nach 24 Monaten Kriegsdienst.

Man begrub Lorenz Huber auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Lorenz Huber
Rückseite des Sterbebioldes von Lorenz Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.170: Johann Karl

Der Reservist Johann Karl stammte aus Heidenkofen in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Am 11.01.1917 verstarb er im Alter von 33 Jahren an einer schweren, im Kriegsdienst zugezogenen Krankheit.

Die Grablage von Johann Karl konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Johann Karl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Karl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.154: Josef Goderbauer

Der Reservist Joseph Goderbauer stammte aus Einaich, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unholzing, wohnhaft Rasch, und war der der Sohn eines Gutsbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er leicht verwundet. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren.

Offiziell ist für Josef Goderbauer keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie sein Kamerad Mathias Berger, der im gleichen Zeitraum fiel, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Josef Goderbauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Goderbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.148: Lorenz Schleininger

Der Reservist Lorenz Schleininger wurde am 09.08.1889 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.11.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Marienhospital Osnabrück an einer Verwundung, die er sich am  08.10.1914 bei Carency zugezogen hatte. Die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments schreibt über diesen Tag:

„08.10. – 15.10.1914 Kurz nach Mitternacht wurde das II. Bataillon herausgezogen und rückte in das Wäldchen südlich Farbus. Das III. Bataillon übernahm die ganze Stellung des Regiments. Das II. Bataillon – dem Reserve-Infanterie-Regiment 7 der 5. Reserve Division unterstellt – marschierte am 08.10. über Vimy – Givenchy en Gohelle nach Souchez und blieb dort Verfügungstruppe; vom 09. bis 14.10.1914 in Stellung südlich Carency lag es dauernd unter starkem Artilleriefeuer; zu einer Gefechtshandlung kam es nicht.“

Man begrub Lorenz Schleininger auf dem Johannis – Friedhof in Osnabrück in Feld 5, Grab 22.

Sterbebild von Lorenz Schleininger
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Schleininger

Der theoretische Weg von Lorenz Schleininger von seinem Geburtsort über den Ort seiner Verwundung zzu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.114: Andreas Weigl

Der Reservist Andreas Weigl wurde am 17.10.1891 in Kraftl in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter. Am 27.12.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei einem Sturmangriff in Rumänien.

Man begrub Andreas Weigl auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Sterbebild von Andreas Weigl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Weigl

Der theoretische Weg von Andreas Weigl von seinem Geburtsort zu seinem Grab: