Der Tagelöhner Josef Braun wurde am 12.05.1877 in Moosburg an der Isar geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Schlacht bei Neuve-Chapelle in Frankreich.
Man begrub Joseph Braun auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph BraunRückseite des Sterbebildes von Joseph Braun
Der theoretische Weg von Joseph Braun von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Thomas Haslauer wurde am 14.12.1889 als Sohn eines Kleinbauern in Schlott geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenwart. Er arbeitete als Vizehausmeister bei Müllerbräu. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. bayerischen Pionier-Bataillon, 1. Feld-Pionier-Kompanie. Am 07.10.1914 fiel er im Bois Brûlé bei Saint-Mihiel, kurz vor Verdun.
Offiziell ist für Thomas Haslauer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er als unbekannter Toter anonym auf dem Soldatendfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Dort wurden seine Kameraden aus der 1. Feld-Pionier-Kompanie begraben, die in dem gleichen Zeitraum im Brûlé Wald gefallen sind, beigesetzt:
Unteroffizier Josef Heuser, gefallen am 01.10.1914 im Bois Brule, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Unteroffizier Ludwig König, gefallen am 07.10.1914 im Bois Brule, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3 Grab 731;
Pionier Johann Fellner, gefallen am 07.10.1914 im Bois Brule, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4 Grab 396;
Pionier Georg Kastner, gefallen am 07.10.1914 im Bois Brule, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Thomas HaslauerRückseite des Sterbebildes von Thomas Haslauer
Der theoretische Weg von Thomas Haslauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Ludwig Wagner wurde in Schwaberwegen (Ortsteil von Forstinning) in Bayern als Sohn eines Schuhmachermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.11.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Biache-Saint-Vaast in Frankreich.
Ludwig Wagner wurde auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 16, Grab 1099 begraben.
Der Reservist Michael Hirschbichler stammte aus Kappel, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Inzell. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie de 1. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren am Lingekopf bei Münster im Elsass während der Vogesenkämpfe.
Offiziell ist für Michael Hirschbichler keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod begraben wurde, so wie seine Kameraden aus der 3. Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, u. a.:
Vizefeldwebel August Koch, gefallen am 20.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 3, Grab 217;
Vizefeldwebel Friedrich Kraus, gefallen am 27.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 524;
Unteroffizier Gregor Bieber, gefallen am 20.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 205
Gefreiter Michael Schefthaler, gefallen am 27.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 550;
Sterbebild von Michael HirschbichlerRückseite des Sterbebildes von Michael Hirschbichler
Der Reservist Benno Hiebl stammte aus Berchtolding, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Bois de Crevic.
Man begrub Benno Hiebl auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno HieblRückseite des Sterbebildes von Benno Hiebl
Der Reservist Ludwig Winklmair (Schreibfehler auf Sterbebild – richtig: Winklmaier) stammte aus Halfing und war zuletzt wohnhaft in Neubau. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saarburg in Lothringen (Frankreich).
Man begrub Ludwig Winklmair auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig WinklmairRückseite des Sterbebildes von Ludwig Winklmair
Der theoretische Weg von Ludwig Winklmair von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.
Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Franz Xaver SedlbauerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer
Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Anton Prenninger stammte aus Landshut in Bayern und diente im Ersten Weltkrieg im 16. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 25.09.1914 fiel er gleich zu Beginn des Krieges im Alter von 26 Jahren in Frankreich bei Kämpfen an der Somme.
Anton Prenninger wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Anton PrenningerRückseite des Sterbebildes von Anton Prenninger
Der theoretische Weg von Anton Preininger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Johann Schöner war ein Metzgermeisterssohn und stammte aus Landshut. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras in Frankreich.
Eine Grablage war für Johann Schöner nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Johann SchönerRückseite des Sterbebildes von Johann Schöner
Der Bürgermeisterssohn Georg Bogenrieder stammte aus Schillwitzried, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 28. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist und Reservist. Am 11.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren durch Brustschuss in Rumänien.
Man begrub Georg Bogenrieder auf dem Soldatenfriedhof Tifesti-Frunzoaia in Parzelle D, Grab 37.
Sterbebild von Georg BogenriederRückseite des Sterbebildes von Georg Bogenrieder
Der theoretische Weg von Georg Bogenrieder von seinem Geburtsort zu seinem Grab: