Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.764: Joseph Hütter

Der Soldat Joseph Hütter stammte aus Rupertsham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war Student der Theologie. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier und Offiziersaspirant in der 8. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.09.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Cârlibaba in den Karpathen bei einem Sturmangriff.

Man begrub Joseph Hütter auf einem Feldfriedhof bei Cirlibaba Cim. Crivei 1 WK in Rumänien. Ob das Grab noch heute existiert, ist fraglich.

Sterbebild von Joseph Hütter
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Hütter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.763: Sebastian Pletzenauer

Der Soldat Sebastian Pletzenauer stammte aus der bayerischen Gemeind Frasdorf und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons. Am 02.03.1918 fiel er im Alter von 44 Jahren in Nordfrankreich.

Man begrub Sebastian Pletzenauer auf dem Soldatenfriedhof Hautrage in Belgien in Block IV, Reihe D, Grab 371.

Sterbebild von Sebastian Pletzenauer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Pletzenauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.762: Otto Mayer

Der Soldat Otto Mayer arbeitete als Obergärtner auf Schloss Kleeberg, einem Ortsteil von Ruhstorf an der Rott . Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Baccarat.

Man begrub Otto Mayer auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Mayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.761: Johann Huber

Der Soldat Johann Huber wurde am 23.12.1893 in Sturzholz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach, und war der Sohn eines Kleinbaueren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.

Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Huber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.760: Heinrich Wenzel

Der Soldat Heinrich Wenzel (eigentlich „Wenzl“) stammte aus Hader, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Nach Verwundung verstarb er am 03.10.1914 im Alter von 24 Jahren im Kriegslazarett in Saint-Quentin.

Man begrub Heinrich Wenzel auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 2, Grab 286.

Sterbebild von Heinrich Wenzel
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Wenzel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.759: Josef Rosenheimer

Der Soldat Josef Rosenheimer stammte aus der bayerischen Gemeinde Massing und war Konditor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist und Krankenträger  in der 6. bayerischen Reserve-Sanitäts-Kompanie. Am 02.10.1916 fiel er bei Le Barque im Alter von 29 Jahren durch Brustschuss bei der Bergung eines Kameraden.

Man begrub Josef Rosenheimer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Rosenheimer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rosenheimer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.758: Josef Karossa

Der Soldat Josef Karossa stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.12.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Arras durch Granatschuss.

Man begrub Josef Karossa auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 516.

Sterbebild von Josef Karossa
Rückseite des Sterbebildes von Josef Karossa

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.757: Johann Wenzl

Der Soldat Johann Wenzl stammte aus Reschau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury-devant-Douaumont.

Für Johann Wenzl ist offiziell keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurden, wo man auch seine Regimentskameraden der 9. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Nikolaus Berchtold, gefallen am 28.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Gustav Abrell, gefallen am 27.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Georg Rendle, gefallen am 29.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Max Schwiebacher, gefallen am 27.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Wenzl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wenzl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.756: Franz Hautz

Der Soldat Franz Hautz stammte aus Hofreit, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in einem Regiment, das ich leider nicht ermitteln konnte. Die Angaben auf dem Sterbebild sind falsch. Am 05.11.1914 fiel er im Alter von 35 Jahren in Frankreich. Die Grablage von Franz Hautz ist unbekannt.

Sterbebild von Franz Hautz
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hautz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.755: Josef Hermitschek

Der Soldatb Josef Hermitschek stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.03.1919 verstarb er im Alter von 34 Jahren im Reservelazarett Haar am einer schwere Erkrankung, die er sich im Kriegsdienst zugezogen hatte.

Man begrub Josef Hermitschek auf dem Friedhof München – Waldfriedhof in Reihe 82, Grab 28.

Sterbebild von Josef Hermitschek
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hermitschek