Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.942: Jakob Klein

Der Soldat Jakob Klein wurde am 25.07.1890 in Vorderkehr, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub, geboren und war Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Krankenträger in der 1. bayerischen Sanitäts-Kompanie. Am 14.06.1916 verstarb er während der Schlacht um Verdun im Alter von 25 Jahren in Ville-devant-Chaumont (hör- und Schreibfehler auf dem Sterbebild).

Man begrub Jakob Klein auf dem Soldatenfriedhof Ville-devant-Chaumont in Block 1, Grab 54.

Sterbebild von Jakob Klein
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Klein

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.941: Johann Hackl

Der Soldat Johann Hackl stammte aus der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub und war der Sohn eines Schuhmachermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in Frankreich (Lothringen) in einem Kriegslazarett, nachdem er durch einen Granatsplitter schwer verwundet worden war.

Man begrub Johann Hackl auf dem Soldatenfriedhof Briey in Block 3, Grab 217.

Seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub gedenkt Johann Hackl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Hackl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hackl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.940: Martin Erhard

Der Soldat Martin Erhard wurde am 21.10.1894 in der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub als Sohn eines Tagelöhners geboren.  Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst als Infanterist in der 1. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach schwerer Verwundung 1916 wechselte er in ein anderen Regiment eventuell in des 15. bayerische Reserve-Infanterie-Regiment. Am12.04.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei bei Chevreux.

Man begrub Martin Peter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub Martin Erhard auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Martin Erhard
Rückseite des Sterbebildes von Martin Erhard

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.939: Jakob Lober

Der Soldat Jakob Lober wurde am 03.04.1886 in Pfaffenreuth geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pressath, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat im 4. bayerischen Pionier-Bataillon. Am 05.02.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren durch schwere Verwundung.

Die Lage des Grabes von Jakob Lober ist unbekannt. Mangels Datenmaterial kann ich auch keine Vermutung äußern.

Sterbebild von Jakob Lober
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Lober

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.938: Leo Wagner

Der Soldat Leo Wagner wurde am 11.04.1890 in Jungensberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stiefenhofen, geboren. Er wurde Lehrer an der Hohenzollernschule in München. Heute wird die Schule Hermann-Frieb-Schule genannt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.12.1914 fiel er während der Stellungskämpfe in Flandern im Alter von 24 Jahren bei Messines (niederländisch: Mesen) durch Granattreffer.

Über den Todestag und die Todesumstände von Leo Wagner berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Im Alarmquartier Messines übernimmt Oberstleutnant von Langlois am 01.12. das Regiment, dessen Gefechtsstärke 21 Offiziere und Offiziersstellvertreter, 1.432 Unteroffiziere und Mannschaften, dessen Verpflegungsstärke 25 Offiziere, 1.652 Mannschaften und 180 Pferde betrug. Zehn Tage später war die Gefechtsstärke bereits auf 31 Offiziere, 1.528 Mann, die Verpflegungsstärke auf 34, bzw. 1.809 gestiegen. Die infolge des häufigen Kommandeurwechsels verschiedene Auslegung des Begriffs Verpflegungsstärke erhält dadurch Stetigkeit, dass hinfort Mannschaften der Bagage nicht mehr zur Gefechtsstärke gerechnet werden.

In der Stellung wird Nacht für Nacht die Dreiteilung des Dienstes in Schützen- und Arbeitsmannschaften sowie nahe Bereitschaft durchgeführt. Zwei Drittel der Mannschaft stehen allnächtlich wachend und schanzend, gefechtsbereit in der vordersten Linie, nur ein Drittel erholt sich im Unterstand von den Strapazen. Dieser Dienst im Schützengraben erfährt durch Divisionsbefehl vom 2. Dezember eine grundlegende Milderung: 50 Prozent der Mannschaft sollte bei Nacht, 30 Prozent bei Tag gefechtsbereit Posten stehen. Die Einsicht der Unterführer in die wirklichen Bedürfnisse und in die ertragbare Leistung milderte diesen Befehl weiterhin ab, dass tagsüber von jeder Gruppe nur ein Mann zu wachen hatte, eine Einrichtung, die sich den ganzen Krieg hindurch bewährte.

Tag um Tag kostete Opfer an Mut und Blut, keiner verging ohne Verluste durch das feindliche Feuer. Das Infanteriefeuer flaute ab, wurde schwach und schwächer, tagsüber fielen höchstens vereinzelte Schüsse der Scharfschützen. Doch unterhielt der Gegner ein gutgezieltes heftiges Artilleriefeuer mit Granaten und Schrapnells auf unsere Schützengräben, am 27. November, damals noch eine Seltenheit, geleitet durch feindliche Flieger.“

Man begrub Leo Wagner auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block A, Grab 3.171.

In der Hochschule für angewandte Wissenschaften (ehemals katholische Lehrerbildungsanstalt Pasing) gedenkt man noch heute Leo Wagner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/m-pasing_lba_wk1_bay.htm

Todesanzeige von Leo Wagner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.936: Franz Jörg

Der Soldat Franz Jörg wurde am 25.09.1890 in Wertach in Bayern geboren. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.11.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Reserve-Lazarett Kempten in Folge einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Franz Jörg konnte ich nicht ermitteln. Vermutlich wurde er auf einem Friedhof in Kempten im militärischen Teil begraben. Sein Grab könnte heute noch existieren.

Seine Heimatgemeinde Wertach gedenkt Franz Jörg noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/wertach_lk-oberallgaeu_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Franz Jörg
Rückseite des Sterbebildes von Franz Jörg

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.934: Mathias Kainhuber

Der Soldat Mathias Kainhuber wurde am 28.,01.1899 in Kreidlberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmarkt an der Alz. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 11. bayerischen Pionier-Kompanie und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 10.02.1923 verstarb er nach schwerer Krankheit im Alter von 24 Jahren im Krankenhaus Nymphenburg.

Mathias Kainhuber wurde wahrscheinlich auf dem Friedhof seines Heimatdorfes begraben. Sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Sterbebild von Mathias Kainhuber
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Kainhuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.932: Gregor Henkel

Bei Gregor Henkel liegt ein besonderes Schicksal vor. Er wurde am 17.01.1886 in Aufmberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg war er Zivil-Gefangener in Südfrankreich. Am 01.01.1915 ertrank er im Alter von 28 Jahren in Südfrankreich im Meer. Versuchte er zu flüchten? Offensichtlich wurde er zu Kriegsbeginn als Zivilist eines feindlichen Staates interniert.

Der Verbleib des Leichnams von Gregor Henkel war nicht zu ermitteln.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Gregor Henkel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Gregor Henkel
Rückseite des Sterbebildes von Gregor Henkel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.931: Alois Müller

Der Soldat Alois Müller wurde am 26.01.1897 in Oberried in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kanonier in der 9. Batterie des 3. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments. Am 12.04.1917 wurde er schwer verwundet in der Nähe von Brienne-sur-Aisne bei Reims und verstarb am 09.05.1917 im Alter von 20 Jahren im Kriegslazarett.

Man begrub Alois Müller auf dem Soldatenfriedhof Le Cateau in Block 4, Grab 1.496.

Sterbebild von Alois Müller
Rückseite des Sterbebildes von Alois Müller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.930: Joseph Kiesel

Der Soldat Joseph Kiesel wurde am 28.07.1888 in Greith geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dietmannsried. Im Ersten Weltkrieg diente er im 9. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Am 26.08.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 27 Jahren in München.

Die Lage des Grabes von Joseph Kiesel ist unbekannt.

Sterbebild von Joseph Kiesel
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Kiesel