Der Gemischtwarenhändler und Hausbesitzer Paul Wiesner stammte aus Forchtenau, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Aurolzmünster. Am 28.05.1917 fiel er im Alter von 49 Jahren bei Görz (italienisch: Gorizia) durch einen Granatvolltreffer.
Sterbebild von Paul WiesnerRückseite des Sterbebildes von Paul Wiesner
Heute stelle ich wieder einmal einen Solderfall. Es geht um einen Adeligen, welcher nicht im Ersten Weltkrieg oder Zweiten Weltkrieg kämpfte und fiel. Paul, Edler von Planckenburg Planck Oberst d. R.wurde am 15.12.1871 als Sohn des österreichischen Bankiers Carl Franz Planck von Planckburg in Linz geboren und starb mit 68 Jahren am 11.01.1940 in Kitzbühel. Im Zuge der Abschaffung des Adels in Österreich verlor er seinen Adelstitel, weshalb dieser Namenszusatz auf dem Sterbebild nur unter dem eigentlichen Namen abgedruckt wurde.
Der Bauerssohn Josef (amtliche Verlustlisten: Joseph) Brein wurde am 28.07.1884 in Ratzing (Schreibfehler auf Sterbebild) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. Reserve-Infanterie-Regiment als Landsturmmann. Am 03.01.1917 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett im rumänischen Bukarest.
Wie oft bei Gefallenen Soldaten auf den osteuropäischen Schlachtfeldern ist für Josef Brein die Grablage nicht mehr bekannt.
Sterbebild von Josef BreinRückseite des Sterbebildes von Josef Brein
Der theoretische Weg von Josef Brein von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und vermutlichem Grab:
Der österreichische Soldat Joseph Kreil stammte aus Hofstadt, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Tarsdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 15. Feldkompanie des 14. Infanterie-Regiments. Am 20.07.1916 verstarb er im Alter von 36 Jahren in Insbruck, vermutlich in einem Lazarett.
Eine Grablage ist für Joseph Kreil nicht herauszufinden gewesen.
Sterbebild von Joseph KreilRückseite des Sterbebildes von Joseph Kreil
Der Unteroffizier Ludwig Fischer stammte aus dem bayerischen Bad Bayersojen und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 fiel er nach 27 Monaten im Feld während des Vormarschs und den Kämpfen im Törzburgerpass, genauer gesagt bei den Kämpfen nördlich von Campulung in Rumänien.
Die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet über diesen Tag:
„Am 22.10.1916 hatte das Bataillon hier außerordentlich schweren Stand. Die 12. Kompanie, die in vorgeschobener Stellung auf Höhe 1314 lag, wurde durch einen vielfach überlegenen Angriff schwer bedrängt, erwehrte sich aber mit Hilfe der 10. Kompanie und des rechts anschließenden I./28 des Angriffs, wenn auch unter empfindlichen Verlusten; die Verluste des Feindes waren bedeutend größer.“
Ein Mensch der „empfindlichen Verluste“ war Ludwig Fischer.
Das Grab von Ludwig Fischer ist verschwunden bzw. nicht mehr auffindbar.
Sterbebild von Ludwig FischerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Fischer
Der österreichische Gefreite Sepp Reifeltshammer (aus Utzenaich?) war Abiturient an einer Oberschule. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Funkabteilung eines Infanterie-Regimentes. Am 26.07.1941 wurde er im Alter von 22 Jahren im Wald von Lopatinka getötet.
Da Sepp Reifeltshammer Österreicher war, konnte ich mangels Recherche Möglichkeiten keine Möglichkeit, seine Grablage zu erfahren.
Sterbebild von Sepp ReifeltshammerRückseite des Sterbebildes von Sepp Reifeltshammer
Der Oberschütze Sebastian Leinauer wurde am 05.11.1922 in Aretsried in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Er wurde mit dem Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 30.05.1943 starb er nach schwerer Verwundung im Alter von 20 Jahren im Feldlazarett 97 bei Pilenkowo, 1944 in Zandrypsch umbenannt.
Man begrub Sebastian Leinauer auf dem Friedhof Jurkowka – Russland.
Sterbebild von Sebastian LeinauerRückseite des Sterbebildes von Sebastian Leinauer
Der Gefreite Josef Schilhorn wurde am 26.07.1907 in Bayersoien in Bayern geboren. Am 14.02.1944 fiel er im Alter von 36 Jahren in Süditalien vermutlich bei der Schlacht um das Kloster Montecassino. Man begrub Josef Schilhorn auf dem Soldatenfriedhof Cassino in Block 10, Grab 759.
Sterbebild von Josef SchillhornRückseite des Sterbebildes von Josef Schilhorn
Josef Koch wurde am 23.02.1925 in Töging am Inn in Bayern als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Jäger in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ausgezeichnet und fiel am 10.04.1944 im Alter von 19 Jahren. Man begrub man ihn auf dem Soldatenfriedhof Galati, Block 1, Reihe 1, Grab 33.
Sterbebild von Josef KochRückseite des Sterbebildes von Josef Koch
Der theoretische Weg von Josef Koch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Michael Obermaier (Volksbund: Obermeier) wurde am 04.12.1922 in Obermünchsdorf, einem Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 29.11.1942 wurde er verwundet und starb an dieser Verwundung am 04.12.1942 im Alter von 20 Jahren auf dem Hauptverbandsplatz der Gebirgs-Sanitäts-Kompanie 2/97 beim Nawaginskaja Tunnel im Kaukasus.
Sterbebild von Michael ObermaierRückseite des Sterbebildes von Michael Obermaier