Der Soldat Johann Hofbauer stammte aus Oberradelsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Roßbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments Am 26.06.1916 starb er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun durch Kopfschuss und nach längerem Leiden in einem Lazarett in Romagne-sous-les-Côtes.
Man begrub Johann Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 6, Grab 1.
Sterbebild von Johann HofbauerRückseite des Sterbebildes von Johann Hofbauer
Der Soldat Engelbert Filser wurde am 03.11.1895 in Wenglingen als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aitrang. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.06.1916 vertarb er im Alter von 20 Jahren in einem Kloster-Lazarett bei Longuyon, nachdem er zuvor während der Schlacht um Verdun in der Nähe von Douaumont schwer verwundet worden war.
Über den Zeitraum des Todes von Engelbert Filser berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„08.06.1916 I. Bataillon wird in die Chauffour- und Albain-Schlucht, III. Bataillon ins Bois de Ville gezogen. II. Bataillon, der 2. bayerischen Infanterie-Division unterstellt, rückt in den Fosses-Wald, wo es nach kurzer Rast bei schlechtesten Wegen und Wetter in die vordere Linie südwestlich Douaumont vorbefohlen wird, um bei dem am nächsten Tag 5.00 Uhr stattfindenden Sturm der 2. bayerischen Infanterie-Division teilzunehmen.
09.06.1916 Unter Aufbietung aller Kräfte gelingt es Teilen des II. Bataillons, das seit mehr als 12 Stunden auf dem Marsch ist, noch rechtzeitig einzutreffen und mitzustürmen. Der Sturm bringt keine größeren Erfolge. I. Bataillon löst ein Bataillon 2. bayerisches Infanterie-Regiments in vorderer Linie ab.
10.06.1916 Regimentsstab bezieht die Befehlsstelle im Fosses-Wald, III. Bataillon löst ein Bataillon 2. bayerisches Infanterie-Regiment in Schaffour und Albain-Schlucht ab.“
Man begrub Engelbert Filser auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 45.
Der Soldat Michael Mayer wurde am 24.11.1889 in der bayerischen Gemeinde Peiting als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Fort Vaux während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Michael Mayer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael MayerRückseite des Sterbebildes von Michael Mayer
Der Soldat Johann Fendl stammte aus Burghausen und lebte in Kornburg. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im in der 11. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 09.05.1915 ( lt. Volksbund am 12.05.1915) fiel er im Alter von 28 Jahren bei La Targette bei Neuville-Saint-Vaast. Sein Tod konnte später nur durch seine Erkennungsmarke festgestellt werden.
Man begrub Johann Fendl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann FendlRückseite des Sterbebildes von Johann Fendl
Der Soldat Rudi (Rudolf) Sagstetter stammte aus Außerirlach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernried, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Gellenoncourt in der Nähe von Nancy.
Offiziell ist für Rudi Sagstetter keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller beigesetzt wurden, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Adalbert Knauer, gefallen am 26.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Unteroffizier Franz Xaver Herrlein, gefallen am 07.09.1914 bei Courbesseaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Reservist Andreas Brunner, gefallen am 08.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Reservist Joseph Frank, gefallen am 05.09.1914 bei Einville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Landwehrmann Anton Schönberger, gefallen am 03.09.1914 im Lazarett Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Rudi SagstetterRückseite des Sterbebildes von Rudi Sagstetter
Der Gefreite Johann Lackner wurde am 24.06.1918 in der bayerischen Gemeinde Wang als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen ausgezeichnet, war Teilnehmer am Westfeldzug und kämpfte an der Ostfront. Dort wurde er am 02.03.1942 im Alter von 23 Jahren bei Tarsokka Ligowka etötet.
Man begrub Johann Lackner auf einem Soldatenfriedhof bei Ligowka in der heutigen Ukraine.
Sterbebild von Johann LacknerRückseite des Sterbebildes von Johann Lackner
Der Soldat Josef Rottmoser stammte aus Leiten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 23.07.1941 fiel er im Alter von 20 Jahren im Osten.
Die Lage des Grabes von Josef Rottmoser ist unbekannt.
Sterbebild von Josef RottmoserRückseite des Sterbebildes von Josef Rottmoser
Der Infanterist Michael Heimbuchner wurde am 29.03.1893 in der bayerischen Gemeinde Loiching geboren und war der Sohn eines Landwrts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.03.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht um Verdun in Frankreich bei den Kämpfen im Wald von Avocourt.
Man begrub Michael Heimbuchner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 878.
Sterbebild von Michael HeimbuchnerRückseite des Sterbebildes von Michael Heimbuchner
Der Soldat Josef Breinbauer stammte aus Hof in der Nähe von Schardenberg in Österreich und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 14. österreichischen Infanterie-Regiment. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren in Radostow in Russisch-Polen – heute Weichselland.
Sterbebild von Josef BreinbauerRückseite des Sterbebildes von Josef Breinbauer
Der Soldat Johann Kurz stammte aus Hilling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (Fehler auf Sterbebild). Am 07.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren durch einen Lungenschuss.
Offiziell ist für Johann Kurz keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beerdigt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Josef Wieland, geboren am 18.03.1885 in Girching, gefallen am 07.07.1915 im Bois la Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Reservist Gottfried Schwarz, gefallen am 07.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist Martin Görbert, gefallen am 07.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Landwehrmann Georg Schneid, gefallen am 07.07.1915 im Bois la Vaux Fery , begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann KurzRückseite des Sterbebildes von Johann Kurz