Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.302: Josef Hötzinger

Der Soldat Josef Hötzinger stammte aus Salmannskirchen , heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ampfing, und war Sägearbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 5. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 07.10.1917 verstarb er nach 10 tägigem Leiden in Salmannskirchen im Alter von 40 Jahren an einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Josef Hötzinger ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er in seinem Heimatdorf Salmannskirchen begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Seine Heimatgemeinde Salmannskirchen gedenkt Josef Hötzinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ampfing-salmannskirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Hötzinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hötzinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.300: Engelbert Hochhäusl

Der Soldat Engelbert Hochhäusl stammte aus Rumering, heute ein Ortsteil der bayerischen gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Kämpfe in Flandern.

Die Lage des Grabes von Englbert Hochhäusl ist unbekannt.

Sterbebild von Engelbert Hochhäusl
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Hochhäusl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.297: Franz Paul Hochpointner

Der Soldat Franz Paul Hochpointner stammte aus Stetten, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Seit dem 01.10.1916 gilt er als vermisst. Er wurde wärhend der Schlacht an der Somme bei Eaucourt l’Abbaye getötet und wurde 36 Jahre alt.

Über den Tag des Verschwindens von Franz Paul Hochpointner und seinen vermutlichen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 01.10.1916 liegt ununterbrochen starkes Feuer auf der ganzen Regimentsstellung und dem Rückgelände, das erst gegen Morgen etwas abflaut; von 7.45 Uhr morgens an schwillt es aber auf der ganzen Linie wieder an, wird von 9.00 Uhr vormittags an von niedrig fliegenden Fliegern geleitet und steigert sich um 10 Uhr vormittags, 2 Uhr, 3 Uhr und 4 Uhr nachmittags zum Trommelfeuer. Zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags erfolgt in einzelnen Vorstößen gegen 5., 6., 7., 11. und 8. Kompanie ein Angriff unter Einsatz gewaltiger Kräfte. Die 5. Kompanie links der Nationlastraße kann den Angriff abwehren, sieht sich aber bald durch Engländer, die bei der 6. Kompanie durchgebrochen sind, im Rücken bedroht; der Rest der Kompanie zieht sich gegen den Südostrand von Le Gars zurück und verteidigt diesen. 6. Kompanie, die durch das Feuer schon sehr gelitten hatte, wird vom Feind überrannt und zersprengt; ebenso der rechte Flügel der 7. Kompanie. Der linke Flügel der 7. Kompanie, von der Schlucht an nach links, hält Stand und bekämpft den rechts eingedrungenen Feind, indem er entlang der Schlucht im rechten Winkel zurückgebogen wird. 12. Kompanie wird von vorne nicht angegriffen, hält ihre Stellung, leidet aber stark unter Flankenfeuer von rechts. Am linken Flügel des Regiments (11. und 8. Kompanie) war bald nach 4.00 Uhr ein Angriff aus der Front und hauptsächlich aus der linken Flanke erfolgt, der aber abgewiesen wurde. Hierauf kamen westlich der Straße Flers – Eaucourt zwei englische Panzerkraftwagen in Sicht, die bald ein lebhaftes Feuer mit Maschinengewehren und Schnellfeuergeschützen auf unsere Grabenbesatzung eröffneten. Zugleich begannen mehrere tief über unseren Linien hinstreichende Flieger ein lebhaftes Maschinengewehr-Feuer. Als die Panzerkraftwagen hinter dem Belowriegel entlang fuhren, blieb unseren Leuten, die fast deckungslos in dem vollständig zerschossenen Graben lagen, nichts übrig, als langsam zur Straße Eaucourt – Martinpuich zurückzugehen, wo abgeriegelt wurde. In diesem Augenblick verließ ein Teil der Besatzung der englischen Panzerkraftwagen  diese und versuchten von rückwärts in unsere Gräben einzudringen, wurden aber von uns sofort abgeschossen. Der Rest der Besatzung lieg nun gegen die Straße Eaucourt – Flers davon, nachdem die Wagen anscheinend in Brand gesteckt waren; sie fingen im gleichen Augenblick zu brennen an. 8. und 11. Kompanie hatten inzwischen den Rest der Leute wieder eingesammelt, für Handgranatennachschub gesorgt und gingen nun gemeinsam in glänzendem Handgranatenangriff zum Gegenstoß vor, eroberten fast das ganzen  verlorene Grabenstück wieder und riegelten den Belowgraben an der Hecke südwestlich Eaucourt ab. Die Kompanien erhielten dabei auch aus dem Rücken Feuer und mussten feststellen, dass die Engländer beim Nachbarregiment (Reserve-Infanterie-Regiment 21) fast den ganzen Loebenweg erobert und sich schon an dem Straßenkreuz nordöstlich Eaucourt eingenistet hatten.

Da kurz vor 4 Uhr nachmittags sämtliche Fernsprechleitungen abgeschossen waren, erhielt das Regiment erst sehr spät Nachricht von diesen Vorgängen. Gegen 5 Uhr nachmittags meldeten sich die ersten Verwundeten an der Regimentsbefehlsstelle. Aus ihren Aussagen ließ sich kein klares Bild gewinnen. Le Sars (Regiment 393) sei vom Feinde besetzt, der rechte Flügel der 7. Kompanie sei eingedrückt, beim Reserve-Infanterie-Regiment 21 sei der Feind eingedrungen. Um selbst Einblick zu erhalten, begab sich der Regimentskommandeur näher an die Gefechtslinie und nahm hinter dem rechten Flügel des Gallwitzriegels Aufstellung. Von hier aus wurden um 6.30 Uhr nachmittags vom I/17., das schon seit Mittag dem Regiment zur Verfügung gestellt, bei der Regimentsbefehlstelle bereitgehalten und nun weiter vorgezogen war,  zwei Kompanien (1. und 4.) zum Gegenangriff gegen den rechten Teil der Stellung – Bereich der 7. Kompanie – angesetzt. Die beiden Kompanien gehen vor: 1. Kompanie links, 4. Kompanie rechts der östlich an Le Sars vorbeiführenden Förderbahn. Die beiden anderen Kompanien des I./17. wurden im Gallwitzriegel bereitgestellt, wo vom III. Bataillon nur mehr 9. und 10. Kompanie lagen. Um 7.00 Uhr nachmittags teilte die Brigade mit, dass das Reserve-Infanterie-Regiment 21 den Loebengraben bis zur Einmündung in den Gallwitzriegel verloren hat; beim Regiment wird auch bekannt, dass die Stellungen der 5. und 6. Kompanie mit Ausnahme des Südostrandes von Le Sars in des Feindes Hand gefallen sind. Weil es aber zweifelhaft erscheint, ob sich nicht noch Teile im Belowriegel halten, da der Feind über diesen nicht vorgeht, auch sonst nach Verwundetenaussagen ohne besondere Energie angegriffen hatte und nur vorwärts gekommen war, wo unsere Gräben ganz zusammengetrommelt waren, hielt der Regimentskommandeur eine Wiederaufnahme der verlorenen Stellung für möglich und erbat hierfür von der Brigade ein Bataillon. Das Regiment erhält bald darauf den Befehl, den Gallwitzriegel und die noch im Besitz befindlichen Teile der vorderen Linie zu halten und nach Eintreffer des I./362., das ihm unterstellt wird, den verloren gegangenen Teil der Stellung im Gegenangriff wieder zu nehmen. I./362. trifft um 10 Uhr abends ein und wird im rechten Teil des Gallwitzriegels untergebracht. 2. und 3./17. erhalten Befehl, zur Unterstützung der 1. und 4. Kompanie, deren Gegenangriff gut vorwärts gegangen war und die wieder in Teilen der vordersten Linie Fuß gefasst hatten, vorzugehen. 9. und 10. Kompanie sollten gegen den linken Teil der Stellung vorrücken und dort Unterstützung bringen.“

 

Offiziell ist für Franz Paul Hochpointner keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy. begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Maximilian Horchler, gefallen am 01.10.1916 bei Eaucourt l’Abbaye, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Schmalz, gefallen am 01.10.1916 bei Eaucourt l’Abbaye, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Franz Geratschläger, gefallen am 04.10.1916 bei Eaucourt l’Abbaye, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Martin Wörz, gefallen am 04.10.1916 bei Eaucourt l’Abbaye, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Franz Paul Hochpointner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Paul Hochpointner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.290: Jakob Pfahl

Der Soldat Jakob Pfahl wurde am 27.10.1892 in Esch geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bad Münstereifel im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 53. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.06.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren bei dem Stellungskrieg westlich Brody in Galizien in der heutigen Ukraine.

Die Grablage von Jakob Pfahl ist unbekannt.

Sterbebild von Jakob Pfahl
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Pfahl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.286: Anton Adam

Der Soldat Anton Adam wurde am 12.08.1888 geboren und stammte aus Teisnach in Bayernwar von Beruf Volksschullehrer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel der Reserve und Offiziers-Aspirant. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 04.03.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren.

Die Lage des Grabes von Anton Adam ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Teisnach gedenkt Anton Adam noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/teisnach_st_margaretha_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Adam
Rückseite des Sterbebildes von Anton Adam

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.284: Friedrich Wilhelm Pickard

Der Soldat Friedrich Wilhelm Pickard wurde am 07.04.1893 geboren und stammte aus Herkingrade, heute ein Ortsteil der Stadt Radevormwald im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve  in der 2. Batterie des 2. preußischen Feldartillerie-Regiment Nr. 185. Am 16.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren nördlich Manancourt in der Nähe von Saint-Quentin.

Man begrub Friedrich Wilhelm Pickard auf dem Soldatenfriedhof Saint-Quentin. Dort dürften seine Gebeine auch heute noch ruhen, auch wenn sie dort nicht registriert sind. Während des Krieges wurde der Soldatenfriedhof St. Quentin massiv durch Granaten und andere Geschosse immer wieder beschossen, wodurch Grabanlagen zerstört wurde. Am Ende der Kampfhandlungen war nicht mehr festzustellen, welcher Gefallene an welcher Stelle begraben wurde und welche Gefallene überhaupt begraben wurden. Gräber wurden durch explodierende Geschosse mehrfach „umgegraben“ und Leichenteile wurden auseinandergerissen und vermischt. Die sterblichen Überreste von Friedrich Wilhelm Pickard dürften wahrscheinlich anonym in einem Massengrab liegen.

Seine Heimatgemeinde Radevormwald gedenkt Friedrich Wilhelm Pickard noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/radevormwald,_oberbergischer-krs_nrw.html

Sterbebild von Friedrich Wilhelm Pickard
Foto von Friedrich Wilhelm Pickard

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.281: Georg Stautner

Der Soldat Georg Stautner stammte aus der bayerischen Gemeinde Willmering und war Brauer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 1. Kompanie des 143. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 fiel er bei Raon-l’Étape während der Schlacht vor Nancy-Epinal.

Offiziell ist füpr Georg Stautner keine Grablage bekannt. Für schrecklich viele Gefallene der Gefechte bei Nancy – Epinal kennt man die Lage des Grabes nicht (mehr), musste ich in den Jahren meiner Recherchen für diesen Blog feststellen.

Es könnte sein, dass Georg Stautner auf dem Soldatenfriedhof Walscheid anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich möchte betonen, dass die Datenlage sehr spärlich ist. Lediglich das Grab seines Regimentskameraden Vizefeldwebel Richard Landrock konnte ich recherchieren, der am gleichen Tag fiel. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Walscheid in Grab 88. begraben. Es könnte aber auch sein, dass er auf dem sehr großen Soldatenfriedhof Reillon begraben wurde. Diese Vermutung ist für mich wahrscheinlicher, da er bedeutend näher an dem Todesort von Georg Stautner liegt, jedoch habe ich dafür keinerlei Hinweise.

Sterbebild von Georg Stautner
Rückseite des Sterbebildes von Georg Stautner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.277: Alois Obermeier

Der Soldat Alois Obermeier stammte aus Vorderbuchberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen beim Heiligen Blut, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 119. Infanterie-Regiments. Am 25.10.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren in Russland.

Die Grablage von Alois Obermeier ist, wie meist bei Gefallenen an der Ostfornt, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Neukirchen beim Heiligen Blut gedenkt Alois Obermeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/neukirchen_heilig_blut_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Obermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.276: Albert Bail

Der Soldat Albert Bail wurde am 04.04.1890 in Kirchberg an der Iller im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 6. Kompanie des 2. württembergischen Infanterie-Regiments Nr. 120. Am 07.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfe bei Pretz, Sommaisne – Rembercourt in der Nähe von Sommaisne (Schreibfehler auf Sterbebild).

Über den Sterbetag und die Sterbeumstände von Albert Bail berichtet die Regimentsgeschichte des 2. württembergischen Infanterie-Regiments Nr. 120:

„Mit dem 7. September setzte regnerisches Wetter ein. Zunächst wurde trotz heftigem Artilleriefeuer die Verfolgung des auf Sommaisne zurückgehenden Feindes wieder aufgenommen. In der Gegend von Pretz entstand ein längerer Halt, da dieser Ort durch Truppen der 26. Division von zurückgebliebenen Franzosen gesäubert werden musste. Das Regiment lag auf freiem Felde, immer dem Artilleriefeuer ausgesetzt. Der Brigadekommandeur, General Langer, wurde hierbei durch einen Granatsplitter verwundet und musste die Führung der Brigade abgeben. Erst mittags konnte sich das Regiment durch das Gelände nach Sommaisne durchschlängeln, das nun frei vom Feinde angetroffen wurde. Als sich die Truppen der südlich Sommaisne gelegenen Bahnlinie näherten, erkannte man, jenseits derselben, eine vom Gegner stark besetzte Stellung; ein weiteres Vorgehen war zunächst unmöglich, auch von der Führung nicht beabsichtigt. Unmittelbar südlich des Ortes, rechts an die 53. Brigade, links an die 26. Division angelehnt, grub sich das Regiment, dem ein Bataillon des Regiments 127 unterstellt war, schnellstens ein.“

Dabei fiel Albert Bail.

Die Grablage von Albert Bail ist offizielle unbekannt. Eine Vermutung kann ich nicht äußern.

Seine Heimatgemeinde Kirchberg an der Iller gedenkt Albert Bail noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/kirchberg_ad_iller_wk1u2_bw.htm

Sterbebild von Albert Bail
Rückseite des Sterbebildes von Albert Bail

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.275: Ludwig Heber

Der Soldat Ludwig Heber stammte aus der bayerischen Gemeinde  Fürstenzell und war Anwesensbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons Passau. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 2. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Wolschek in Wolhynien in der heutigen Ukraine durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Ludwig Herber ist heute unbekannt, wie meist bei Gefallenen in dieser Region.

Seine Heimatgemeinde Fürstenzell gedenkt Ludwig Heber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/fuerstenzell_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Heber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Heber