Johann Biendl (bei Volsbund auch „Baptist“) stammte aus Kothmühle und war ein Müllerssohn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 20.03.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Verdun beim Montfaucon Wald.
Das Grab von Johann Biendl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye. Dort wurde er in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Johann BiendlRückseite des Sterbebildes von Johann Biendl
Der theoretische Weg von Johann Biendl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Vizefeldwebel Xaver Meyer wurde am 22.02.1895 in Ziemetshausen geboren und war von Beruf Lehrer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren im Bois de Malancourt bei Verdun.
Begraben wurde Xaver Meyer letztlich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver MeyerRückseite des Sterbebildes von Xaver Meyer
Der theoretische Weg von Xaver Meyer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Josef Seidl wurde am 04.10.1895 in Linden, einem Ortsteil von Walderbach in der Oberpfalz, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren am Hauptverbandplatz der 11. Reserve-Sanitätskompanie bei Verdun an einer Unterleibsverletzung, die er sich durch einen Granatsplitter zugezogen hatte.
Laut offizieller Verlustliste hieß er „Joseph Seidel“.
Beim Volksbund ist keine Grablage von Josef Seidl bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal der zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden seiner Kompanie
Fritz Dorn, Infanterist, gefallen am 15.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
Alois Isinger, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
Johann Sperber, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
Es war üblich, die Kameraden einer Einheit, die zum gleichen Zeitpunkt gefallen waren, auf dem gleichen Friedhof zu begraben.
Der Bauerssohn Johann Koller stammte aus Haid, einem Ortsteil der Gemeinde Baierbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 13.07.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren am Fort Douaumont. Zunächst war er als vermisst gemeldet worden.
Das Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye, Block 2, Grab 3399.
Sterbebild von Johann KollerRückseite des Sterbebildes von Johann Koller
Der theoretische Weg von Johann Koller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Heinrich Zehentbauer wurde am 11.11.1893 geboren und war in Ernsthof beheimatet, einem Ortsteil der Gemeinde Marklhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Am 25.08.1914 wurde er bei Gefechten bei Rozelieurs schwer verwundet. Er gesundete jedoch wieder und wird Mitte 1917 noch einmal verwundet, jedoch diesmal nur leicht. Am 28.08.1917 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Béthincourt durch einen Granatvolltreffer getötet. Begraben wurde Heinrich Zehentbauer auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Heinrich ZehentbauerRückseite des Sterbebildes von Heinrich Zehentbauer
Der theoretische Weg von Heinrich Zehentbauer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Michael Krügl stammte aus dem Dörfchen Vordergalgenberg – heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Windorf. Bei den Kämpfen im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 3. Batterie des 3. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. In dieser Einheit fiel er abends um 18 Uhr am 14.03.1916 im Alter von 24 Jahren.
In den Daten des Volksbundes ist keine Grabmeldung für Michael Krügl zu finden. Aufgrund der Verlustmeldungen seines Regiments vom gleichen Tag gehe ich jedoch davon aus, dass er bei den Kämpfen um Verdun eingesetzt und getötet worden war. Vermutlich ist er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab beigesetzt worden, sofern sein Leichnam geborgen wurde und nicht noch auf den Schlachtfeldern ruht.
Heinrich Hartmann wurde am 15.07.1888 geboren und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist im 3. Infanterie-Regiment. Am 22.03.1916 fiel er bei Malancourt während der Kämpfe rund um Verdun im Alter von 27 Jahren. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Karl Amann stammte aus Schnürpflingen, einer Gemeinde in Baden Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 123. Grenadier-Regiments, als er am 02.03.1915 im Alter von 25 Jahren bei Vienne-le-Château fiel.
Begraben wurde Karl Amann auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye, Block 3, Grab 826.
Josef Eberheissinger wurde am 17.01.1879 geboren und lebte Mehring. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Fahrer bei der Fuhrparkkolonne Nr. 25 eingesetzt und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 09. Oktober 1918 wurde er durch einen Granatsplitter schwer verwundet und verstarb an seiner Verwundung am 15.10.1918 im Alter von 39 Jahren. Begraben wurde Josef Eberheissinger zunächst in Stenay und später umgebettet auf den Soldatenfriedhof Consenvoye, Block 1, Grab 985.