Der Bauerssohn Michael Kainz stammte aus Dangelsdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wald (Oberpfalz). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Batterie des 23. Fußartillerie-Bataillons als Reservist. Am 14.06.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich während der Abwehrschlachten in der Champagne.
Gestern stellte ich das Schicksal des Infanteristen Georg Bichler vor. Wie angekündigt, widme ich mich heute seinem Bruder, Josef Bichler.
Der Bauerssohn Josef Bichler stammte wie sein Bruder Georg aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 06.08.1917 fiel er im Alter von 31 Rumänien, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.
Wie so oft bei Gefallenen der östlichen Schlachtfelder ist das Grab von Josef Bichler heute nicht mehr erhalten.
Der Bauerssohn Georg Bichler stammte aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 14. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Tahure in der Champagne (Frankreich)
Man begrub Georg Bichler auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Josef (amtliche Verlustlisten: Joseph) Brein wurde am 28.07.1884 in Ratzing (Schreibfehler auf Sterbebild) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. Reserve-Infanterie-Regiment als Landsturmmann. Am 03.01.1917 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett im rumänischen Bukarest.
Wie oft bei Gefallenen Soldaten auf den osteuropäischen Schlachtfeldern ist für Josef Brein die Grablage nicht mehr bekannt.
Sterbebild von Josef BreinRückseite des Sterbebildes von Josef Brein
Der theoretische Weg von Josef Brein von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und vermutlichem Grab:
Der Bauerssohn Alois Kurzhals wurde am 06.02.1890 in Dirschhofen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Berg im Gau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Angres in der Nähe von Antwerpen während der Schlacht von Cournay.
Man begrub Alois Kurzhals auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Karl Steck stammte aus Oberegg in Schwaben, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wiesenbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat und Infanterist. Am 27.01.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Kämpfen rund um Arras bei Thélus.
Man begrub Karl Steck auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Karl SteckRückseite des Sterbebildes von Karl Steck
Der theoretische Weg von Karl Steck von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Josef Kolb Josef war ein Bauerssohn aus Neuradthal, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Irschenberg an der Leitzach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments.Nach 28 Monaten Kriegseinsatz verstarb er am 29.01.1918 im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett Passau nach einer Operation in Folge einer Krankheit, die er sich in den Karpathen zugezogen hatte.
Ich vermute, dass Josef Kalb auf einem örtlichen Friedhof in einem gesonderten Teil für Weltkriegsopfer begraben wurde. Sein Grab dürfte noch heute existieren.
Sterbebild von Josef KolbRückseite des Sterbebildes von Josef Kolb
Der Bauerssohn Michael Huber stammte aus Anham, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Beutelsbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 19. Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ginchy an der Somme.
Eine Lage des Grabes von Michael Huber ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er zusammen mit Kameraden seiner Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Unteroffizier Karl Edelmann, gefallen am 16.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 4, Grab 619;
Infanterist Georg Sperber, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Johann Paul Zeilinger, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Der Ersatz-Reservist Sebastian Weindl stammte aus Hofstetten, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Egglkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 22.01.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich bei Vimy
Man begrub Sebastian Weindl zunächst in einem Wald bei La Folie, bettete ihn später auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab um.
Der Bauerssohn Alois Huber wurde am 26.09.1917 in Kai, heute ein Ortsteil der Stadt Dingolfing, geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadier-Regiment als Unteroffizier und Zugführer. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse, dem Infanterie-Sturmabzeichen und der Nahkampfspange ausgezeichnet. Am 21.09.1944 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Medvedzie (Slovakei)
Bei Umbettungsarbeiten konnten die Gebeine Alois Hubers nicht geborgen werden. Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist daher unbekannt.
Sterbebild von Alois HuberRückseite des Sterbebildes von Alois Huber