Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 654: Anton Maier

Anton Maier wurde am 02.06.1889 in Sachsenham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Haarbach in Niederbayern, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Infanterie-Leib-Regiment als Soldat. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse  ausgezeichnet. Am 04.12.1917 starb er im Alter von 28 Jahren nach schwere Verwundung in einem Feldlazarett in Oberitalien an der unteren Piave während der ersten Schlacht an der Piave bei den Stellungskämpfen an der unteren Piave und den Gebirgskämpfen in den Venezianischen Alpen.

Anton Maier wurde auf dem Soldatenfriedhof Feltre in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Haarbach gedenkt noch heute Anton Maier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/haarbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Maier
Rückseite des Sterbebildes von Anton Maier

Der theoretische Weg von Anton Maier von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 653: Johann Nöhmeier

Der Unteroffizier Johann Nöhmeier stammte aus Obergrafensee und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone ausgezeichnet. Am 20.09.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren nach 25 Monaten Kriegsdienst bei den Kämpfen bei Dorna Watra (rumänisch: Vatra Dornei) am Bayernberg durch einen Kopfschuss getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Nöhmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Das III. Bataillon übergab am 20.09. seine Stellung dem III./Landwehr-Regiment Nr. 18 und rückte als Abschnittsreserve nach österreichisch Gura-Nergi. Auch dieser Tag wurde ein schwerer Gefechtstag für das II. Bataillon. Von 9.30 Uhr vormittags bis 1.40 Uhr nachmittags hielt die russische Artillerie den Bernarielul unter schwerem Vorbereitungsfeuer. Um 2.30 Uhr nachmittags brach die russische Infanterie dreimal hintereinander in vier Wellen aus der Stellung vorgelagerten Waldrändern hervor, um die tapferen Verteidiger endlich zu überwältigen. Mit hohen Verlusten mussten sie sich geschlagen wieder in den schützenden Bergwald zurückziehen. Kein Feind hatte den Graben erreicht. Die 9. und 11. Kompanie wurde dem II. Bataillon zu Hilfe geschickt, brauchte aber nicht mehr einzugreifen, ebensowenig die 10. und 12. Kompanie, die mit dem Stab des III./16. Infanterie-Regiment dem links anschließenden Abschnitt Papp zur Verfügung gestellt waren.

Die 7. und 8. Kompanie wurden am Abend, um etwas auszurasten zu können, nach Dorna Watra verlegt.“

Über den Verbleib der Leiche von Johann Nöhmeier ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Nöhmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Nöhmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöhmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 650: Anton Reicheneder

Der Bauerssohn Anton Reicheneder wurde am 22.12.1892 in Malchesing, heute ein Ortsteil der Stadt Geiselhöring, in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.09.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Anton Reicheneder auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 1, Grab 333.

Sterbebild von Anton Reicheneder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Reicheneder

Der theoretische Weg von Anton Reicheneder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 646: Johann Ganghofer

Der Bauerssohn Johann Ganghofer stammte aus  Unterremmelsberg, heute ebenso wie Taufkirchen ein Ortsteil der Gemeinde Falkenberg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 07.12.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in Aachen an der Verwundung durch einen Lungenschuss, den er sich am am 21.10.1914 bei Arras zugezogen hatte.

Eine Grablage ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Johann Ganghofer auf dem Waldfriedhof Aachen beigesetzt wurde.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt noch heute Johann Ganghofer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/falkenberg-taufkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 644: Karl Weber

Der Krämers- und Bauerssohn Karl Weber stammte aus Ranfels. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 22.05.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Craonne in Frankreich während der Schlacht an der Aisne.

Man begrub Karl Weber auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Sterbebild von Karl Weber
Rückseite des Sterbebildes von Karl Weber

Der theoretische Weg von Karl Weber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 632: Heinrich Blumberger

Der Wehrmann Heinrich Blumberger stammte aus Mitterhausen, heute ein Ortsteil der Stadt Neuötting, und war der Sohn eines Kleinlandwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 04.08.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen.

Das Grab von Heinrich Blumberg befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 2, Grab 449.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Heinrich Blumberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/tuessling_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Heinrich Blumberger
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Blumberger

 

Der theoretische Weg von Heinrich Blumberger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 630: Lorenz Zozeder

Der Bauerssohn Lorenz Zozeder stammte aus Spielberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Eiselfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit der Verdienst-Medaille 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Im Januar 1916 wurde er vermisst gemeldet. Im Juni korrigiert man die Vermisstenmeldung auf Todesmeldung, nachdem man seine Erkennungsmarke gefunden hatte. Danach stand fest, dass Lorenz Zozeder am 12.12.1915 im Alter von 22 Jahren bei Landersbach im Münstertal in den französischen Vogesen gefallen war.

Die sterblichen Überreste von Lorenz Zozeder wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.

 

Sterbebild von Lorenz Zozeder
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Zozeder

Der theoretische Weg von Lorenz Zozeder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 624: Joseph Huber

Der Bauerssohn Joseph Huber wurde am 04.12.1891 in Zell in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.04.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Vieelle-Chapelle südlich Estaires während der vierten Flandernschlacht (auch: Schlacht an der Lys).

Laut Volksbund wurde Joseph Hubers Gebeine noch nicht auf einem Soldatenfriedhof beigesetzt worden. Eine Grablage ist nicht bekannt. Ich vermute, dass seine sterblichen Überreste noch immer und bis in alle Ewigkeit in der Erde Flanderns ruhen.

Sterbebild von Joseph Huber
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 623: Johann (Max) Köpf

Der Unteroffizier Johann Verlustliste + Volksbund: Max)  Köpf wurde am 10.01.1897 in Böbing als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1914 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 26 Jahren in einem Lazarett in St. Quentin.

Man begrub Johann (Max) Köpf auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 2, Grab 237.

 

Der theoretische Weg von Johann (Max) Köpf von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 619: Stephan Heitauer

Der Ersatz-Reservist Stephan Heitauer stammte aus Quirn, heute ein Ortsteil der Gemeinde Surberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle in Frankreich.

Sein Grab fand Stephan Heitauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Stephan Heitauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: