Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 706: Johann Schreil

Der Infanterist Johann Schreil wurde am 01.09.1883 in Rott am Inn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 23. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel Ende 1916 / Anfang 1917 im Alter von 32 Jahren nach 18 Monate im Kriegseinsatz während der Neujahrsoffensive im Trotusgebiet in Rumänien und der Stellungskämpfe in den siebenbürgischen Grenz-Karpathen.

Eine Grablage ist, wie häufig bei Gefallenen an der Ostfront, heute nicht mehr bekannt.

Sterbebild von Johann Schreil
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schreil

Der theoretische Weg von Johann Schreil von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 704: Korbinian Springer

Der Bauerssohn Korbinian Springer stammte aus Höhenrain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Maurepas an der Somme.

Offiziell ist für Korbinian Springer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Unteroffizier Leopold Baur, gefallen am 27.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
  2. Infanterist Max Fleischmann, gefallen am 14.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Korbinian Springer
Rückseite des Sterbebildes von Korbinian Springer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 703: Michael Dettl

Der Bauerssohn Michael Dettl stammte aus Gasbichl, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch einen Schrapnellschuss bei den Stellungskämpfen am Chemin des Dames.

Die Lages seines Grabes ist heute nicht mehr bekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Michael Dettl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Dettl
Rückseite des Sterbebildes von Michael Dettl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 700: Josef Grabl

Josef Grabl stammte aus Seebichl bei Thann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in Poziers in Frankreich.

Eine Grablage konnte ich für Josef Fischer nicht feststellen.

Sterbebild von Josef Grabl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Grabl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 695: Johann Steindlmüller

Der Holzmeisterssohn Johann Steindlmüller wurde am 28.12.1890 geboren und stammte aus Wasserthal, heute ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 01.12.1916 fiel er nach 23 Monate im Feld im Alter von 26 Jahren  beim Gefecht von Bulpukatar. Eine Sanitäts – Kompanie fand seinen Leichnam später an der Hauptstraße Balaria – Stulpa.

Eine Lage des Grabes von Johann Steindlmüller ist nicht bekannt.

Sterbebild von Johann Steindlmüller
Rückseite des Sterbebildes von Johann Steindlmüller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 694: Josef Krug

Der Infanterist Josef Krug stammte aus Hart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Rechtmehring, und war Maurer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments (Fehler auf Sterbebild). Am 19.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Brumo-Newe, ein Ort, den ich nicht lokalisieren kann.

Folgt man dem Schicksal seiner Kameraden, Unteroffizier Martin Schweiberer, gefallen am 18.06.1915 bei Lemberg, so weiß man in etwa, wo sich das Grab von Josef Krug befunden haben musste. Es existiert nicht mehr.

Sterbebild von Josef Krug
Rückseite des Sterbebildes von Josef Krug

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 687: Franz Duschl

Der Müllerssohn Franz Duschl wurde am 21.10.1882 in Wöhrmühl geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen. Im Ersten Weltkrieg dient er in der 5. Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie als Schütze. Am 02.10.1918 verstarb er im Alter von 36 Jahren im Vereins-Lazarett Memmingen in Folge einer Krankheit.

Eine Grablage ist für Franz Duschl nicht bekannt. Ich vermute, er wurde in Memmingen auf dem örtlichen Friedhof begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Franz Duschl auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/dorfen-gruentegernbach_1870-71_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/2011/gruentegernbach_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Duschl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Duschl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 686: Michael Bergmüller

Der Feldwebel Michael Bergmüller wurde am 23.01.1915 im schwäbischen Kesselostheim geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 14.07.1941 fiel er im Alter von 26 Jahren im russischen Gurnawitschi während des deutschen Vormarschs.

Ein Grab ist für Michael Bergmüller nicht bekannt. Auch der Ort seines Sterbens ist heute nicht mehr lokalisierbar – Gurnawitschi scheint ein Schreibfehler zu sein.

 

Sterbebild von Michael Bergmüller
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bergmüller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 678: Karl Bielmeier

Der Maschinengehilfe Karl Bielmeier stammte aus dem bayerischen Markt Teisnach. Im Ersten Weltkrieg diente er im Badischen Füsilier-Regiment Nr. 40 als Schütze. Am 30.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei der Angriffsschlacht bei Cambrai in der Nähe von Cambrai.

Eine Grablage ist für Karl Bielmeier nicht bekannt.

Seine Heimatgemeinde Teisnach gedenkt noch heute Karl Bielmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/teisnach_st_margaretha_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Bielmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Bielmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 691: Paul Streber

Der Hufschmiedmeister und Landwirt Paul Streber wurde am 19.06.1872 in Hafermühle, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Amberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier. Am 29.05.1917 starb er im Alter von 34 Jahren im Reserve-Lazarett Amberg.

Eine Grablage ist für Paul Streber nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem örtlichen Friedhof von Amberg begraben wurde.

Seine Heimatgemeinde Amberg gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/amberg_altes_rathaus_1866_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Paul Streber
Rückseite des Sterbebildes von Paul Streber