Engelbert Traxl stammte aus Stötten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 erhielt er während der Kämpfe nördlich von Campulung in Rumänien einen Kopfschuss, an dem er am 24.10.1916 im Alter von 33 Jahren verstarb.
Sterbebild von Engelbert TraxlRückseite des Sterbebildes von Engelbert Traxl
Der Schneidermeisterssohn Felix Mayer wurde am 21.03.1892 im bayerischen Au am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1915 wurde er leicht verwundet. Er fiel nach dreimaliger Verwundung am 21.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Madefalva (Schreibfehler auf Sterbebild) (rumänischer Name: Siculeni) in Siebenbürgen (Rumänien) nach einem Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Felix Mayer ist unbekannt.
Der Wagnermeisterssohn Georg Sedlmaier wurde am 09.06.1896 in Walkersaich geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.02.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung in Rumänien im Kriegslazarett Wien. Ich gehe davon aus, dass Georg Sedlmaier auf einem Friedhof in Wien beigesetzt wurde. Sein Grab dürfte sich noch heute dort befinden.
Sterbebild von Georg SedlmaierRückseite des Sterbebildes von Georg Sedlmaier
Der theoretische Weg von Georg Sedlmaier von seinem Geburtsort über den Ort seiner schweren Verwundung zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Bauerssohn Anton Gruber Oberneukirchen, wohnhaft Bubing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ampfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 26. Infanterie-Regiments als Soldat. Am 20.11.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen nördlich von Campulung (18.10. – 28.11.1916) in Rumänien.
Das Grab von Anton Gruber gilt, wie bei vielen Gefallenen Soldaten im Osten Europas, als verschollen.
Sterbebild von Anton GruberRückseite des Sterbebildes von Anton Gruber
Der Unteroffizier Georg Thurnhuber wurde am 12.05.1894 im bayerischen Pfaffenham geboren, heute ein Ortsteil des bayerischen Gemeinde Schnaisee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 30.03.1917 starb er im Alter von 22 Jahren im Gefangenenlager Sipote in Rumänien, eine berüchtigten Gefangenenlager, das für sehr viele Gefangene den Tod bedeutete.
Sterbebild von Georg ThurnhuberRückseite des Sterbebildes von Georg Thurnhuber
Der Unteroffizier Franz Lackl Stammte aus Simbach am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des königlich bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 11.11.1916 starb er im Alter von 24 Jahren nach schwerer Verwundet bei den Gebirgskämpfen am Roter-Turm-Pass in Rumänien (Monte Sate, Pojana Spinului).
Die Lage des Grabes von Franz Lackl ist unbekannt.
Gestern stellte ich das Schicksal des Infanteristen Georg Bichler vor. Wie angekündigt, widme ich mich heute seinem Bruder, Josef Bichler.
Der Bauerssohn Josef Bichler stammte wie sein Bruder Georg aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 06.08.1917 fiel er im Alter von 31 Rumänien, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.
Wie so oft bei Gefallenen der östlichen Schlachtfelder ist das Grab von Josef Bichler heute nicht mehr erhalten.
Der Gastwirtssohn Michael Huber wurde in Esbaum, Teil der oberbayerischen Gemeinde Samerberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.10.1916 geriet er bei Rasoviţa in Rumänien in Gefangenschaft. Am 29.01.1917 starb er im Alter von 20 Jahren in einem rumänischen Gefangenenlager bei Șipote an Fieber.
Sterbebild von Michael HuberRückseite des Sterbebildes von Michael Huber
Der theoretische Weg von Michael Huber von seinem Geburtsort über den Ort seiner Gefangennahme zu seinem Sterbeplatz:
Der Gefreite Ludwig Braxmair wurde am 13.03.1893 im bayerischen Oberstdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. Am 28.09.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in den Karpathen in Rumänien.
Eine Grablage ist für Ludwig Braxmair nicht bekannt.
Der Gefreite Josef (Jozef) Brutscher wurde am 30.01.1895 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Jägerbatallions. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 11.08.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren in Rumänien.
Man begrub Josef Brutscher auf dem rumänischen Soldatenfriedhof Tifesti-Frunzoaia in Parzelle I, Grab 74