Der Soldat Heinrich Hessen wurde am 27.03.1895 in Lobberich geboren, einem Ortsteil der Stadt Nettetal in Nordrhein-Westfalen.. Im Ersten Weltkrieg diente er als Einjähriger-Gefreiter in der Leibkompanie des 1. Garde-Regiment. Zwischen dem 29.05. und 13.06.1918 fiel er beim Gefecht bei Muret et Crouttes während einer Offensive bis zum Wald von Villers-Cotterêts an der Aisne. Er fiel dabei an der 1. und 2. Pariser Stellung am Qurcq und bei La Ferté-Milon.
Die Lage des Grabes von Heinrich Hessen ist unbekannt.
Der Soldat Josef Stadler stammte aus Kutterling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Feilnbach, und war der Sohn eines Landwirts (Walchbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Gruppenführer in der 3. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 31.08.1917 fiel er während einer Patrouille im Alter von 26 Jahren bei Malancourt am Forges-Bach während einer Abwehrschlacht bei Verdun in Frankreich durch Granatschuss.
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Stadler berichtet die Regimentsgeschichte des 30. bayerischen Infanterie-Regiments:
„31.08.1917 In der Nacht löst II. Bataillon das III. Bataillon im Unterabschnitt links ab. III. Bataillon rückt als Brigade-Reservebataillon in die Zwischenstellung Nord. Bei einem Patrouillenunternehmen gegen Stützpunkt „Oldenburg“ wurde ein Gefangener des Infanterie-Regiments 87 eingebracht.“
Vom Tod Josef Stadlers kein Wort. Nur der Erfolg wird aufgeführt. Der Einzelne zählte nichts.
Die Lages des Grabes von Josef Stadler ist unbekannt. Ich kann leider keine Vermutung äußern, da die Datenlage zu dünn ist.
Sterbebild von Josef StadlerRückseite des Sterbebildes von Josef Stadler
Der Soldat Viktor Kisters wurde am 02.09.1893 in Mörmter, einem Stadteil der Stadt Xanten (Nordrhein-Westfalen), geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier im 4. Reserve-Ersatz-Regiment. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei der Schlacht an der Aisne in Frankreich.
Man begrub Viktor Kisters auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in Block 1, Grab 1.424.
Sterbebild von Viktor KistersRückseite des Sterbebildes von Viktor Kisters
Der Soldat Josef (Volksbund: Joseph) Bogenschütz wurde am 14.10.1892 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 40. Füsilier-Regiments. Am 21.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Verdun bei Ornes.
Man begrub Josef Bogenschütz auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison in Block 6, Grab 75.
Der Soldat Jakob Helminger stammte aus Eglsee, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Im Juli 1915 fiel er während der Stellungskämpfe an der Somme im Alter von 25 Jahren. Er wurde am „Muldenwäldchen“ bei Maurepas.
Die Lage des Grabes von Jakob Helminger ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass sein Leichnam, wenn er geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Josef Wagenhuber, gefallen am 13.07.1915 bei Curlu, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Jakob HelmingerRückseite des Sterbebildes von Jakob Helminger
Der Soldat August Bogenschütz wurde am 11.11.1895 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 8. Kompanie des 2. Garde-Grenadier-Regiments. Seit dem 12.09.1916 ist er vermisst. Er fiel während der Schlacht an der Somme.
Die Lagd es Grabes von August Bogenschütz ist unbekannt.
Der Soldat Anton Bogenschütz wurde am 11.07.1894 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 15. Kompanie des 113. Infanterie-Regiments. Am 01.08.1917 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren an der Höhe 304.
Man begrub Anton Bogenschütz auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 818.
Der Soldat Georg Wieser wurde am 28.03.1896 in Niederlehen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach (Lindau), und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.04.1918 fiel er nach 2 ½ Jahren Kriegsdienst im Alter von 22 Jahren bei Courcelles-le-Comte durch Granatschuss an der Westfront.
Man begrub Georg Wieser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Josef Neuhauser stammte aus Kleinscherzhausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waging am See, und war der Sohn eines Landwirts (Jaklsohn). 1. bayerisches Infanterie-Regiment, 8. Kompanie Gefreiter 21.10.1916 31 Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Neuhauser berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 21.10. dagegen zwang das genau liegende Feuer die 12. Kompanie zum Ausweichen vorwärts; sie grub sich 80 Meter vor ihrer Stellung ein.
Am gleichen Tag lag ab 2 Uhr nachmittags schweres, sich allmählich steigerndes Feuer auf der Gouvernements-Ferme. Um 6.45 Uhr nachmittags brachte ein Volltreffer das große Kellergewölbe zum Einsturz, alles unter sich begrabend. Dem im Nebenkeller unversehrt gebliebenen Regimentsarzt, Stabsarzt Dr. von Heuß, gelang es, mit dem Sanitätspersonal den Kommandeur des I. Bataillons, Major Stuhlreiter und den Führer der 3. Maschinengewehr-Kompanie, Leutnant der Reserve Köhler, lebend auszugraben. Alle anderen sind tot: der Kommandeur des III. Bataillons, Major Rittmann, sein stellvertretender Adjutant, Leutnant der Reserve Burau, der Adjutant des I. Bataillons, Leutnant Hübner und alle Ordonnanzen und Fernsprecher, fast 20 an der Zahl. indes sind auch die Führer der 9., 10. und 11. Kompanie gefallen – ein kritischer Augenblick der Führerlosigkeit. Da greift der Regimentsarzt ein, meldet über die Lage ebenso über den Feind und den Stand des Gefechts an das Regiment, trifft die laufenden Anordnungen und stellt damit die Verbindung zwischen Führung und vorderster Linie her, bis ein zusammengesetzter Bataillonsstab unter dem Maschinengewehr-Offizier des Regiments, Hauptmann Schobert, die Führung der beiden Bataillone übernimmt.
Um 7 Uhr abends ließ das feindliche Feuer nach, um am 22.10. früh wieder zu größter Heftigkeit aufzuflammen.“
Man begrub Josef Neuhauser auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef NeuhauserRückseite des Sterbebildes von Josef Neuhauser
Der Soldat Augustin Rauner (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Willing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Aibling, und war der Sohn eines Mühlbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.12.1915 (Volksbund: 21.12.1915) fiel er im Alter von 24 Jahren am Hilsenfirst in den Vogesen durch einen Schrapnelltreffer.
Man begrub Augustin Rauner auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Augustin RannerRückseite des Sterbebildes von Augustin Ranner