Ludwig Oberhüttinger stammte aus Niederau, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchweidach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren beim Fort Thiaumont.
Ludwig Oberhüttinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab begraben.
Der Grenadier Konrad Thies stammte aus Altenmarhorst, einem Ortsteil der niedersächsischen Stadt Twistringen, und wurde am 21.02.1900 geboren. Am 02.10.1918 verstarb er im Alter von 18 Jahren im Reserve-Lazarett Bankbrauerei in Berlin nach kurzer heftiger Krankheit. Ich gehe davon aus, dass er auf einem Berliner Friedhof begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.
Sterbebild von Konrad ThiesRückseite des Sterbebildes von Konrad Thies
Felix Wacker wurde am 06.05.1896 in Nordweil geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 185. preußischen Infanterie-Regiments und verstarb im Alter von 20 Jahren in einem Lazarett in Gorau (Galizien). Bereits Ende 1916 war er bei Gefechten leicht verwundet worden.
Sterbebild von Felix WackerRückseite des Sterbebildes von Felix Wacker
Der Österreicher August Skoda diente im Ersten Weltkrieg im 14. k. u. k. Infanterie-Regiment als Zugführer. Am 24.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Arsiero durch einen Kopfschuss.
Sterbebild von August SkodaRückseite des Sterbebildes von August Skoda
Joseph Gründl stammte aus Hochschatzen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte als Infanterist er in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Saint-Mihiel während der Kämpfen vor Verdun.
Joseph Gründl wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 11, Grab 181 begraben.
Sterbebild von Joseph GründlRückseite des Sterbebildes von Joseph Gründl mit Grabfoto
Hans Brüderl Stammte aus der bayerischen Gemeinde Teisendorf. Im Ersten Weltkrieg diente er im bayerischen Militär-Güterpaketamt in Saargemünd. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern, mit dem Verwundetenabzeichen und mit der Dienstauszeichnung für neunjährigen Dienst ausgezeichnet. Am 23.07.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Kriegslazarett Saargemünd an einer schweren Krankheit.
Hans Brüderl wurde auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 5, Grab 111 begraben.
Sterbebild von Hans BrüderlRückseite des Sterbebildes von Hans Brüderl
Der theoretische Weg von Hans Brüderl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Georg Irlacher wurde am 23.04.1894 in Unterhafing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Palling als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Krankenträger. Anfang 1916 wurde er leicht verwundet. Am 22.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Aisne bei Juvincourt-et-Damary durch Verschüttung.
Georg Irlacher wurde auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Georg IrlacherRückseite des Sterbebildes von Georg Irlacher
Der theoretische Weg von Georg Irlacher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Franz Xaver Daser stammte aus Spitzentränk, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons Weilheim. Am 10.08.1916 fiel er im Alter von 40 Jahren durch Granatschuss.
Man begrub Franz Xaver Daser auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 3, Grab 141.
Sterbebild von Franz Xaver DaserRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Daser
Der theoretische Weg von Franz Xaver Daser von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Georg Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Danach wechselte er zum 3. bayerischen Jäger-Regiment. Am 14.07.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Montauban durch einen Herzschuss.
Die Lages des Grabes von Georg Hungerhuber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er entweder auf dem Soldatenfriedhof Montdidier oder Fricourt begraben wurde. Dort setzte man die anderen Kameraden seines Regiments bei, die im gleichen Zeitraum fielen.
Sterbebild von Dominikus und Georg HungerhuberRückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber
Der Gefreite Dominikus Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1916 fiel er nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei Cléry-sur-Somme während der Schlacht an der Somme durch den Treffer einer schweren Granate.
Die Lage des Grabes von Dominikus Hungerhuber ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn es noch Leichenreste gab (schwerer Granattreffer), diese anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurden. Auf diesem Soldatenfriedhof wurden seine Kameraden der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Alois Stephan, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Gefreiter Franz Dorfhuber, gefallen am 14.08.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Unteroffizier Georg Purzeller, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Morgen stelle ich den Bruder von Dominikus Hungerhuber, Georg Hungerhuber vor, der bereits im Juli 1916 gefallen war.
Sterbebild von Dominikus und Georg HungerhuberRückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber