Der Soldat Joseph Dirigl (Verlustlisten / Volksbund: Dirrigl) stammte aus Gotzendorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jägerbataillons. Am 27.06.1916 (Verlustlisten und Volksbund: 28.06.1916) verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren in einem Lazarett in Vis-en-Artois .
Man begrub Joseph Dirrigl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab,
Sterbebild von Joseph DirglRückseite des Sterbebildes von Joseph Dirgl
Der Ersatz-Reservist Georg Ederer wurde am 12.01.1892 in Thurau als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönthal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei La Targette und Arras während der Stellungskämpfe in Flandern und im Artois.
Man begrub Georg Ederer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg EdererRückseite des Sterbebildes von Georg Ederer
Der Soldat Max Kern stammte aus Klafferstraß, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neureichenau, und wohnte zuletzt in Schindelstatt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Jandelsbrunn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Martinpuich bei Arras.
Man begrub Max Kern auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 10, Grab 701.
Sterbebild von Max KernRückseite des Sterbebildes von Max Kern
Der Soldat Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in Willerval bei Arras.
Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Reimund Köpf, gefallen am 06.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Alois Keller, gefallen am 05.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig WintergerstRückseite des Sterbebildes von Ludwig Wintergerst
Der Soldat Johann Fendl stammte aus Burghausen und lebte in Kornburg. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im in der 11. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 09.05.1915 ( lt. Volksbund am 12.05.1915) fiel er im Alter von 28 Jahren bei La Targette bei Neuville-Saint-Vaast. Sein Tod konnte später nur durch seine Erkennungsmarke festgestellt werden.
Man begrub Johann Fendl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann FendlRückseite des Sterbebildes von Johann Fendl
Der Landwehrmann Otto Lehner stammte aus Wimpassing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reut, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er laut Sterbebild im 2. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment. Nach meinen Recherchen ist diese Angabe falsch ist. Laut Verlustliste kämpfte er in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 28.11.1914 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Stellungskämpfe am Artois bei Arras. Die Stellungen seines Regimentes lagen damals bei Maison Blanche und Roclincourt, unmittelbar bei St. Laurent.
Offiziell ist für Otto Lehner keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde, der nur wenig entfernt von seinem Sterbeort liegt.
Sterbebild von Otto LehnerRückseite des Sterbebildes von Otto Lehner
Der Soldat Martin Gröbner stammte aus Gröben (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Arras.
Die Lage des Grabes von Martin Gröbner ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Max Hinträger, geboren am 06.06.1892 in Adelshofen, gefallen am 21.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Konrad Brinz, gefallen am 21.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Jakob Amann, gefallen am 22.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Georg Schwarzbauer, gefallen am 22.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Unteroffizier Karl Weiß war im Zivilberuf Hilfslehrer und stammte aus Landshut. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 20. bayerischen Pionier-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 10.10.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle in der französischen Region Arras.
Offiziell ist keine Grablage für Karl Weiß bekannt. Er könnte anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy oder Lens-Sallaumines begraben worden sein. Gefallene seiner Kompanie, die in dem gleichen Zeitraum fielen, wurden entweder auf dem einen oder dem anderen Friedhof beerdigt, u. a.
Vizefeldwebel Willy Wagenbrenner, gefallen am 12.10.1915 bei Givenchy-en-Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Pionier Franz Köstler, gefallen am 10.10.1915 bei Givenchy-en-Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in block 9, Grab 6;
Gefreiter Johann Dauerlein, gefallen am 12.10.1915 bei Givenchy-en-Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Der Soldat Heinrich Bösl wurde am 01.02.1891 in Utzenhofen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl (Lauterachtal), und war der Sohn eines Landwirts. Er arbeitete als Gemeindediener. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in Mericourt.
Man begrub Heinrich Bösl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 349.
Sterbebild von Heinrich BöslRückseite des Sterbebildes von Heinrich Bösl
Der Wehrmann Lorenz Kern stammte aus Holzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren im Artois bei Arras durch eine Granate. Er fiel dort am Bahndamm Athies – Fampoux.
Man begrub Lorenz Kern auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Lorenz KernRückseite des Sterbebildes von Lorenz Kern
Der theoretische Weg von Lorenz Kern von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: