Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 566: Josef Anzenberger

Der Gefreite Josef Anzenberger wurde am 17.02.1883 in Otzing geboren und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Racoviteni. Er wurde bei Racoviteni begraben – jedoch nicht auf einem offiziellen Soldatenfriedhof.

Sterbebild von Josef Anzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Anzenberger

 

Der theoretische Weg von Josef Anzenberger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 318: Johann Eichinger

Der Landwirt Johann Eichinger stammte aus Holzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Haiming (Oberbayern). Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment (2. Kompanie) als Landwehrmann. Am 20.07.1915 wurde er im Alter von 33 Jahren im Kampf getötet.

Das Grab von Johann Eichinger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 4, Grab 85.

Sterbebild von Johann Eichinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Eichinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 310: Josef Adamhuber

Der Landwehrmann Josef Adamhuber wurde in Gweng, einem Ortsteil der Gemeinde Polling. geboren und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1915 (Volksbund: 05.08.1915) wurde er im Alter von 34 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines) im Elsass durch einen Gewehrschuss getötet.

Das Grab von Josef Adamhuber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod. Dort liegt er in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josef Adamhuber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/polling-oberflossing_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Adamhuber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Adamhuber

Theoretischer Weg von Josef Adamhuber von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 308: Johann Wagner

Johann Wagner war ein Landwirt aus Salzweg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.10.1915 fiel er durch Granattreffer im Alter von 35 Jahren bei Münster im Elsass am Barrenkopf (auf Sterbebild falsch geschrieben).

Das Grab von Johann Wagner befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 199.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/strasskirchen_gem_salzweg_wk2_bay.htm

Informationen zum Barrenkopf und dem Lingekopf: https://de.wikipedia.org/wiki/Collet_du_Linge

Sterbebild von Johann Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagner

 

Der theoretische Weg von Johann Wagner von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 301: Otto Hofmann

Der Landwirt und Landsturmmann Otto Hofmann (Volksbund: „Hoffmann“) stammte aus Schacheneck, einem Ortsteil der Gemeinde Stubenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 06.11.1915 verstarb er im Alter von 34 Jahren in einem Lazarett bei Weiler (französisch: Willer-sur-Thur) im Oberelsass, nachdem er zuvor (vermutlich im September 1915) schwer verwundet worden war.

Das Grab von Otto Hofmann befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 9, Grab 102.

Sterbebild von Johann Hofmann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hofmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 252: Georg Waritschlager

Georg Waritschlager wurde am 21.04.1881 in Obervockling, einem Ortsteil der Gemeinde Waging am See geboren und lebte in Enzelsberg, einem Teil der Gemeinde Tittmoning. Er war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments und war Hornist. Am 25.05.1916 verunglückte er im Alter von 36 Jahren und nach 22 monatigem Kriegsdienst tödlich in den Vogesen. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ammerschwihr, Grab 163.

Sterbebild von Georg Waritschlager
Rückseite des Sterbebildes von Georg Waritschlager

Theoretischer Weg von Georg Waritschlager von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 247: Franz Kalchschmid

Franz Kalchschmid wurde am 05.07.1878 geboren, war Landwirt von Beruf und lebte in Reinhardsried, einem Ortsteil von Unterthingau. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Landwehrmann in die 9. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments einberufen. Am 19.02.1915 wird er bei den Vogesenkämpfen am Kleinkopf getötet.

Franz Kalchschmid sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

 

 

Der theoretische Weg von Franz Kalchschmid von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 233: Simon Hellmeier

Simon Hellmeier war ein Landwirt in Steinkirchen, einer kleinen Gemeinde in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 9. Batterie des 3. Bataillons des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 23.03.1916 fiel er im Kampf.

Die sterblichen Überreste von Simon Hellmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Dannevoux, Block 3 Grab 33.

Die Gemeinde Obertaufkirchen gedenkt noch heute Simon Hellmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/obertaufkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Hellmeier
Rückseite des Sterbebildes von Simon Hellmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 226: Anton Müller

Anton Müller wurde am 19.02.1879 in Oberwöhrn bei Rott am Inn, heute ein Teil der Gemeinde Schechen, geboren. Er war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 2. Infanterie-Bataillon Passau. Am 20.07.1918 verstarb er im Feldlazarett in Leberau (französisch: Lièpvre) im Alter von 46 Jahren.

nach den mir vorliegenden Informationen ruhen die sterblichen Überreste von Anton Müller heute auf dem Soldatenfriedhof von Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.

Vorderseite des Sterbebildes von Anton Müller

 

Rückseite des Sterbebildes von Anton Müller
Das Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines – hier liegt Anton Müllers Leichnam als unbekannter Soldat

Der theoretische Weg von Anton Müller von seinem Heimatdorf über seinen Sterbeort zu seiner letzten Ruhestätte:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 209: Josef Wimmer

Josef Wimmer war ein Landwirt aus Rötzing in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie eines Pionier-Battailons. Am 24.09.1915 wurde er bei einem Minenkampf in Frankreich getötet.

Der Verbleib seines Leichnams, sein exakter Sterbeort und die Bezeichnung seiner Einheit sind unbekannt.

Ich vermute, er wurde bei Fay getötet und liegt als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben. Am gleichen Tag wie Josef Wimmer fiel auch der Pionier Georg Lang, der in der Einheit von Josef Wimmer kämpfte. Auch er liegt in einem Massengrab begraben. Ebenso Josef Amann.

Zu dem Sterbeort Fay gibt es einen Beitrag bei Wikipedia, der meine Vermutung noch einmal untermauert: https://de.wikipedia.org/wiki/Fay_(Somme)

Zum Minenkrieg generell gibt es auch einen guten Artikel: https://www.verdun14-18.de/der-minenkrieg/, der auch Fay behandelt.