Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 791: Sebastian Weindl

Der Ersatz-Reservist Sebastian Weindl stammte aus Hofstetten, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Egglkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 22.01.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich bei Vimy

Man begrub Sebastian Weindl zunächst in einem Wald bei La Folie, bettete ihn später auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab um.

Seine Heimatgemeinde Egglkofen gedenkt noch heute Sebastian Weindl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/egglkofen_wk1_bay.htm

Sterbebild von Sebastian Weindl
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Weindl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 787: Johann Lehner

Der Kanonier der Reserve Johann Lehner stammte aus Triftern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Batterie des 7. Feldartillerie-Regiments.

August/September 1914 wurde er am Rücken verwundet. Am 11.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Soyécourt an der Somme. Die Regimentsgeschichte des 7. Feldartillerie-Regiments schreibt über sein Sterben:

„Am 11.10.1914 abends erhielt die 6. Batterie wieder schweres Feuer. Ein Volltreffer traf ein Geschütz. Der daneben stehende Munitionswagen explodierte. Kanonier Andreas Ruhm war sofort tot. Der Feind setzte die Beschießung fort. Gegen 22 Uhr traf ein Volltreffer den eingegrabenen Beobachtungsstand. Leutnant der Reserve Georg Kiderlin und der neben ihm stehende Fernsprechmann, Kanonier Johann Lehner, wurden getötet, mehrere Leute verwundet. Noch in der Nacht bezog die 6. Batterie eine andere, besser gedeckte Stellung in einer flachen Mulde unweit des Westrandes von Soyécourt.“

Offiziell ist für Johann Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine neben denen seines Kameraden Georg Kiderlin ruhen, der mit ihm zusammen getötet wurde. Dieser wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Triftern gedenkt noch heute Johann Lehner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/triftern_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Lehner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lehner

Der theoretische Weg von Johann Lehner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 785: Alois Huber

Der Bauerssohn Alois Huber wurde am 26.09.1917 in Kai, heute ein Ortsteil der Stadt Dingolfing, geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadier-Regiment als Unteroffizier und Zugführer. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse, dem Infanterie-Sturmabzeichen und der Nahkampfspange ausgezeichnet. Am 21.09.1944 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Medvedzie (Slovakei)

Bei Umbettungsarbeiten konnten die Gebeine Alois Hubers nicht geborgen werden. Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist daher unbekannt.

 

Sterbebild von Alois Huber
Rückseite des Sterbebildes von Alois Huber

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 784: Alfons Oellinger

Der Maler Alfons Oellinger wurde am 07.01.1910 in Landau an der Isar geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 11.04.1942 wurde er verwundet Am 14.04.1942 (laut Volksbund am 11.04.1942) verstarb er im Alter von 32 Jahren im Osten bei, Teterina, Feldlaz. 35

Alfons Oellinger wurde auf einem ungeordneten Friedhof bei Teteri / Gagarin in Russland begraben. Dort ruhen seine Gebeine noch heute und sollen in Zukunft auf einen Soldatenfriedhof des Volksbundes umgebettet werden.

Sterbebild von Alfons Oellinger
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Oellinger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 783: Johann Kleeberger

Der Bauerssohn Johann Kleeberger wurde am 26.06.1919 in Stockach geboren, zugehörig zur Pfarrei Kollbach. Beide Orte gehören heute zum bayerischen Markt Gangkofen.  Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Infanterie-Regiment. Am 21.06.1940 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Frolois während des Blitzkrieges gegen Frankreich.

Man begrub Johann Kleeberger auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 8, Reihe 3, Grab 172.

Seine Heimatgemeinde Stockach gedenkt noch heute Johann Kleeberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/gangkofen-kollbach_bay.htm

Sterbebild von Johann Kleeberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kleeberger

Der theoretische Weg von Johann Kleeberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 780: Jakob Kerscher

Der Bauerssohn Jakob Kerscher wurde am 29.09.1919 in Hof geboren. Dingolfing. Im Zweiten Weltkrieg  diente er als Obergefreiter in einem Sturm-Jäger-Bataillon und nahm an Feldzügen in Frankreich und Jugoslawien teil. Am 14.02.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Prudischtsche. Er wurde auf einem ungeordneten Friedhof bei Prudischtsche / Newel in Russland begraben.

Sterbebild von Jakob Kerscher
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Kerscher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 776: Ludwig Völk

Der Tapezierergehilfe Ludwig Völk stammte aus der bayerischen Stadt Passau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillons Passau I als Landsturmmann. Am 27.09.1915 fiel er im Alter von 43 Jahren durch Herzschlag auf dem Weg in die Stellung in den Vogesen in Frankreich.

Man begrub Ludwig Völk auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines (deutsch: Markirch) in Block 4, Grab 4.

Sterbebild von Ludwig Völk
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Völk

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 775: Franz Mammhofer

Franz Mammhofer (eigentlich Mamhofer) stammte aus Oberammergau in Bayern und war ein Gastwirt. Im Ersten Weltkrieg  diente er im 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment als Kanonier. Beim Rückmarsch aus der Antwerpen-Maas-Stellung 1918 verstarb er im Alter von 44 Jahren in Barmen in Nordrhein-Westfalen an der Grippe. Heute ist Barmen ein Teil von Wuppertal.

Seine Heimatgemeinde Oberammergau gedenkt Franz Mammhofer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberammergau_1812-1814_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Franz Mammhofer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Mammhofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 774: Andreas Osl

Andreas Osl wurde in Lohen, Pfarrei Ensdorf, heute beides Teile des oberbayerischen Marktes Kraiburg am Inn, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Ende 1915 wird Andreas Osl leicht verwundet, bleibt jedoch bei seiner Einheit. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Arras.

Man begrub Andreas Osl auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 5, Grab 18.

Seine Heimatgemeinde Kraiburg am Inn gedenkt Andreas Osl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kraiburg-ensdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Andreas Osl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Osl

Der theoretische Weg von Andreas Osl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: