Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 134: Edgar Morawietz

Edgar Morawietz wurde am 30.06.1927 in Mannheim geboren. Er war Schüler in der 11. Klasse des Münchener Theresien-Gymnasiums, als er sich für den Kriegsdienst im 2. Weltkrieg meldete. Er wurde Panzergrenadier und wurde am 24.12.1944 am Kayserberg im Elsass getötet.

Edgar Morawietz wurde auf dem Soldatenfriedhof Kehl-Oberrhein, Block A, Reihe 11, Grab 94 begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 131: Georg Wagner

Georg Wagner wurde am 28.02.1880 bei Ruppenschwaige geboren, heute ein Ortsteil von Schwenningen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Landwehr-Infanterie-Regiment und war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden. Am 08.11.1917 wurde er bei den Vogesenkämpfen in der Nähe von Münster (Elsass) getötet. Begraben wurde er auf dem kleinen Soldatenfriedhof von Münster, Block 2, Grab 91. Er wurde 37 Jahre alt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 118: Georg Kolmhuber

Georg Kolmhuber stammte vom Münchener Westend und gehörte der katholischen Gemeinde Sankt Rupert an. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 19. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1915 fiel Georg Kolmhuber bei den Kämpfen in den Vogesen am Reichsackerkopf bei Münster (Elsass).

Der Verbleib seines Leichnams ist bisher ungeklärt. Ich gehe nach meinen bisherigen Recherchen davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass) begraben wurde.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/m-westend_st_rupert_wk1_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 96: Anton Haydn

Anton Haydn stammte aus Wegscheid, Niederbayern. Er diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier (der Volksbund und die offiziellen Verlustlisten geben Gefreiter als Dienstgrad an) im 2. bayerischen Reserve-Pionier-Bataillon. Am 20.03.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe am Reichsackerkopf durch Artilleriebeschuss. Er war einjähriger Kriegsfreiwilliger.

Begraben wurde Anton Haydn auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach, Block 2 Grab 88.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 95: Hans Dobler

Von Hans (Johann) Dobler stammte aus der bayerischen Stadt Landau an der Isar und diente als Infanterist in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.08.1915 geriet er während der 2. Schlacht um Münster in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1920 entlassen wurde. Die Angaben auf dem Sterbebild wurden veröffentlicht, bevor Ende 1915 durch die Militärbehörden mitgeteilt wurde, dass Hans Fobler in Gefangenschaft geraten war.

Vielen Dank für den wichtigen Hinweis, Martin R.!

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 90: Alois Senger

Alois Senger wurde am 19.06.1884 in Blossenau in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist im 12. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 16.04.1915 fiel Alois Senger während der Vogesenkämpfe.

Die Gebeine von Alois Senger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in der Nähe von Münster (Elsass) Block 2, Grab 387.

 

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Der theoretische Weg von Alois Senger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 85: Kilian Staudinger

Der Ersatz-Reservist Kilian Staudinger diente im Ersten Weltkrieg in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er war der Sohn eines Gastwirts und lebte bei Rottersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stephansposching. Während der Vogesenkämpfe starb er am 11.11.1916 im Alter von 31 Jahren, nachdem er am 21.10.1916 schwer verwundet worden war.

Die Gebeine Kilian Staudingers ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines im Block 3, Grab 209.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 87: Adam Schmitt

Adam Schmitt stammte aus Oberaudorf in Bayern, lebte in Mühlbach und war von Beruf Hufschmied. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der Reserve-Munitions-Kolonnen-Abteilung 1, Kolonne 2. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Am 30. März starb er im Lazarett in Mülhausen (französisch: Mulhouse) in Folge einer Krankheit.

Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Sennheim (Cernay), Block 5, Grab 918.

Seine Heimatgemeinde Oberaudorf gedenkt Adam Schmitt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/oberaudorf_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html

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Der theoretische Weg von Adam Schmitt von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 78: Sebastian Wittmann

Sebastian Wittmann wurde 1880 geboren und lebte als Holzhändler in Kastl, einer Gemeinde in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente Sebastian Wittmann als Landwehrmann in der 16. bayerischen Reserve-Pionier-Kompanie in der 6. Landwehr Division. Anfang 1916 wurde er leicht verwundet. Am 24.03.1916 fiel Sebastian Wittmann durch ein Artilleriegeschoss im Alter von 36 Jahren.

Sein Grab ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Sebastian Wittmann auf dem Soldatenfriedhof Hohrod anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen seine Kameraden, die im gleichen Zeitraum wie er fielen, beispielsweise Ersatz-Reservist Josef Eder, Todesdatum 25.03.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 1.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 72: Jakob Thalhammer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Jakob Thalhammer wurde am 14.08.1877 geboren, lebte in Palzing (heute ein Ortsteil von Zolling) und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem Landwehr-Infanterie-Regiment, als er am 29.04.1917 während der Vogesenkämpfe an einer Krankheit verstarb.

Die sterblichen Überreste von Jakob Thalhammer ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Hohrod im Block 1, Grab 113.

Seine Heimatgemeinde Palzing gedenkt heute noch seiner mit Hilfe eines Denkmals, in das auch sein Name eingraviert wurde. Man kann das Denkmal und seine Inschrift beim Denkmalprojekt online sehen: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/palzing_wk1u2_bay.htm

Interessant ist, dass das Datum auf dem Denkmal sich von den Angaben des Volksbundes unterscheidet.

 

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