Quirin Kipfelsberger war der Sohn eines Landwirts aus Demling, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Großmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 25.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren durch einen Granatsplitter.
Die Grablage von Quirin Kipfelsberger ist nicht mehr zu ermitteln.
Sterbebild von Quirin KipfelsbergerRückseite des Sterbebildes von Quirin Kipfelsberger
Josef Kotz wurde am 24.09.1891 in Schober, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Halblech, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie (laut Verlustliste in MG Kompanie) des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.06.1916 fiel er durch einen Granatsplitter bei den Gefechten in Lothringen.
Man begrub Josef Kotz auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 62.
Der Chemiearbeiter Karl Müller wurde am 10.03.1917 in Saarwellingen im Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des Infanterie-Regiment 117 als Obergefreiter. Am 13.03.1942 fiel er durch einen Granatsplitter in die Brust im Alter von 25 Jahren bei Nowo Jakowlewka in Russland.
Karl Müller wurde entweder in Sergejewka, etwa 15 km westlich Kramatorke, oder in Slawjansk in der Ukraine begraben.
Sterbebild von Karl MüllerRückseite des Sterbebildes von Karl Müller
Der Landwirt Johann Ameiser stammte aus Sunkenroth (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Vogtareuth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, dem selben Regiment, dem auch Adolf Hitler angehörte. Am 19.08.1917 fiel er im Alter von 38 Jahren in Frankreich durch einen Granatsplitter, nach drei Jahren Kriegsdienst.
Man begrub Johann Ameiser auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 7, Grab 233.
Der Ersatzreservist Jakob Schlemmer stammte aus Biburg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 23.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.
Ich vermute, dass die Gebeine von Jakob Schlemmer anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Für ihn ist zwar keine Grablage offiziell bekannt, jedoch wurden seine Regimentskameraden, die am selben Tag fielen, dort beigesetzt:
Krankenträger Heinrich Burger, gefallen am 23.06.1915
Infanterist Joseph Baumgärtner, gefallen am 23.06.1915 bei Arras
Infanterist Johann Albersdörfer, gefallen am 23.06.1915
Sterbebild von Jakob SchlemmerRückseite des Sterbebildes von Jakob Schlemmer
Der Schütze Johann Langwieder wurde am 10.12.1898 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons als Jäger. Am 31.08.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Y an der Somme durch einen durch die Brust dringenden Granatsplitter.
Johann Langwieder wurde auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Johann LangwiederRückseite des Sterbebildes von Johann Langwieder
Der theoretische Weg von Johann Langwieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Josef Bichler stammte aus Aufham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 15.07.1918 wurde er im Alter von 20 Jahren in Frankreich durch einen Granatsplitter getötet.
Man begrub Josef Bichler auf dem Soldatenfriedhof Orfeuil in Block 2, Grab 85.
Sterbebild von Josef BichlerRückseite des Sterbebildes von Josef Bichler
Der theoretische Weg von Josef Bichler von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Wagnermeisterssohn Jakob Aiblinger stammte aus Weisbrunn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Zuletzt lebte er in Egerndach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am Granatsplitter 24.01.1916 wurde er im Kampf durch einen Granatsplitter verwundet. An dieser Verwundung verstarb er am 25.01.1916 im Alter von 35 Jahren in einem Lazarett in den Vogesen.
Man begrub Jakob Aiblinger auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab Grab 44 .
SterbebildvonJakob AiblingerRückseite des Sterbebildes von Jakob Aiblinger
Der theoretische Weg von Jakob Aiblinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Ersatz-Reservist Johann Wölfl stammte aus Allersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Schwarzach in Niederbayern, und war Söldnerssohn, also der Sohn eines Kleinstbauern und Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Bataillon des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, 8. Kompanie. 31 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.
Eine offizielle Grablage ist nicht bekannt. Ich konnte jedoch recherchieren, dass Johann Wölfl im Juni 1915 gefallen ist. Regimentskameraden von ihm, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt. Ich gehe daher davon aus, dass der Leichnam von Johann Wölfl ebenfalls dort als unbekannter Toter begraben wurde. Als Beleg führe ich Leutnant Wilhelm Gemsjäger an, der am 12.06.1915 auch bei Arras fiel und auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Sterbebild von Johann WölflRückseite des Sterbebildes von Johann Wölfl
Der theoretische Weg von Johann Wölfl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Leonhard Reichl wurde am 17.10.1894 geboren und stammte aus Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie de 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. 1916 wurde er leicht verwundet, 1917 erneut. Am 16.07.1918 wurde er im Kampf im Alter von 23 Jahren bei Souain durch Granatsplitter getötet. Er war ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz. Er war 3 1/2 Jahre im Felddienst.
Begraben wurde Leonhard Reichl auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.
Sterbebild von Leonhard ReichlRückseite des Sterbebildes von Leonhard Reichl
Der theoretische Weg von Leonhard Reichl von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: