Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 168: Karl Schulz

Heute stelle ich ein ganz besonderes Opfer des Ersten Weltkrieges vor: Karl Schulz. Er wurde am 03.09.1900 in Hofweiler geboren. Bereits im Alter von nur 14 Jahren meldete er sich freiwillig und stieg zum Unteroffizier in der 3. Kompanie des 2. Sturmbataillons auf und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Bei den Kämpfen am Ende des Krieges bei Reims wurde er bei einem Handgemenge durch eine Granate schwer verwundet und verstarb schließlich an diesen Wunden im Lazarett. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Bamberg-Ehrenfriedhof, Grab 133.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 167: Anton Spirkl

Anton Spirkl war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Etzmaring. Als Soldat diente er im Ersten Weltkrieg in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.06.1916 wurde er bei den Kämpfen um Verdun bei Douaumont getötet. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab. Das deutet darauf hin, dass er zunächst an anderer Stelle begraben worden war und erst später dorthin umgebettet wurde, als kleiner deutsche Soldatenfriedhöfe aufgelöst wurden. Bei diesen Umbettungsarbeiten waren die sterblichen Überreste der Gefallenen oftmals nicht mehr genau zuzuordnen (man denke an die Umstände der eiligen Bestattung).

Noch heute denkt seine Heimatgemeinde Anton Spirkl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schoenberg_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 166: Ferdinand Waltner

Ferdinand Waltner war Landwirt in Weissach.Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann beim Landsturm-Infanterie-Bataillon Kempten.

Er verstarb am 30.12.1914 in Folge eines Unglücksfalls im Garnisonslazarett in Straßburg im Alter von 42 Jahren.

Begraben wurde Ferdinand Waltner auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg, Block 4 Grab 121.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstaufen_gedaechtniskapelle_wk2_bay.htm

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 165: Georg Loibl

Georg Loibl wurde am 07.01.1887 geboren, stammte aus Lohe und war der Sohn eines Landwirts. Als Kanonier kämpfte er in der 1. Batterie des 3. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 19.12.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei Gefechten am rechten Oberschenkel schwer verwundet. An dieser Verwundung verstarb er.

Begraben wurde Georg Loibl auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast, Block 1 Grab 759.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 164: Aloys Wastl

Aloys Wastl stammte aus Bayerbach und war der Sohn eines Schneidermeisters. Als Soldat war er bei der 11. Kompanie des königlichen Kriegsbekleidungsamt eingesetzt. Am 02.08.1916 verstarb er an einer Krankheit im Alter von 23 Jahren im Garnisonslazarett München.
Die Heimatgemeinde gedenkt heute noch Aloys Wastl auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/bayerbach_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 163: Franz Weinholzner

Franz Weinholzner war der Sohn eines Landwirts und kam aus Bergham. Er wurde am 02.02.1889 geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann beim 30. Infanterie-Regiment, 5. Kompanie. Am 19.07.1918 wurde er um 22 Uhr bei einem Patrouillengang bei Reims durch Granatsplitter am linken Unterarm schwer verwundet. Am 21.07.1918 verstarb er an den Folgen der Verletzung gegen 16 Uhr. Er wurde 29 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Franz Weinholzner ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Warmériville, Block 2 Grab 391.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/haarbach_wk1u2_bay.htm

Bemerkenswert: Das Sterbebild wurde mit einem Schreibfehler beim Nachnamen gedruckt. Hier liest man „Weinholzer“ statt „Weinholzner“.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 162: Josef Kratzl

Josef Kratzl war Landwirt, stammte aus Gumattenkirchen, Pfarrei Niederbergkirchen, und wurde am 24.02.1878 geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat eingesetzt. Es ist das gleiche Regiment, in dem auch Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg diente.

Am 14.05.1917 wird Josef Kratzl im Alter von 39 Jahren bei der Frühjahrsschlacht bei Arras getötet. Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist heute unbekannt. Ich konnte trotz intensiver Suche keine Hinweise finden.

Noch heute gedenkt ihm seine Heimatgemeinde mittels eines Denkmals: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-gumattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 161: Franz Xaver Wisböck

Franz Xaver Wisböck war der Sohn des Altbürgermeisters von Neubeuern und kämpfte als Ersatzreservist im 17. königlich-bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment.

Am 14.11.1914 wurde Franz Xaver Wisböck bei den Kämpfen im Bayernwald bei Wyschaete getötet. Er wurde 24 Jahre alt.

Seine Heimatgemeinde Neubeuern gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/neubeuern_wk1u2_bay.htm

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 160: Theodor Zinsmeister

Theodor Zinsmeister wurde am 16.09.1895 in Markt-Rettenbach geboren. Er war der Sohn eines Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 15. Infanterie-Regiments.

Am 16.07.1917 fiel Theodor Zinsmeister in Savonnieres bei den Kämpfen vor Verdun bei St. Mihiel. Er wurde nur 21 Jahre alt.

Begraben wurde Theodor Zinsmeister auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1 Grab 59.

Ein Ganzkörperfoto von Theodor Zinsmeister

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 176: Johann Kapfhammer

Johann Kapfhammer war der Sohn eines Landwirts, studierte Theologie und stammte aus Stampfing. Als Leutnant der Reserve diente er im 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er war Kompanieführer der 3. Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse ausgezeichnet, ebenso mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz 4. Klasse mit Schwertern.

Am 21.12.1917 wurde er nach 32 monatigem Kriegsdienst getötet. Er wurde 25 Jahre alt.

Die Gebeine von Johann Kapfhammer ruhen auf dem Soldatenfriedhof Rumaucourt, Block 2 Grab 2.