Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 245: Gottfried Schwarz

Gottfried Schwarz war der Sohn eines Landwirts in Kollmannshof, ein kleines Dorf in der Gemeinde Bernbeuren. Er wurde am 28.02.1888 geboren. Von 1908 bis 1910 leistete er seinen Wehrdienst beim 20. bayerischen Infanterie-Regiment ab. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er bei den Kämpfen vor Verdun im Bois le Vaux. Er wurde 27 Jahre alt.

Sechs weitere Brüder von Gottfried Schwarz kämpften auch während des Ersten Weltkrieg als Soldaten.

Die Gebeine von Gottfried Schwarz wurden auf dem Soldatenfriedhof in St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt.

Bei verdunbilder.de gibt es einige Informationen und Bilder zum Sterbeort von Gottfried Schwarz.

Sterbebild von Gottfried Schwarz
Rückseite des Sterbebildes von Gottfried Schwarz

 

Theoretischer Weg von Gottfried Schwarz von seiner Heimat zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 244: Franz Josef Lutz

Franz Josef Lutz wurde am 03.03.1893 in Thalhofen geboren und war von Beruf Mechaniker. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.10.1915 fiel er bei den Vogesenkämpfen am Mönchberg.

Aufgrund meiner häufigen Aufenthalte in Munster (Elsass) kann ich in etwa den Ort angeben, wo Franz Lutz fiel:

Franz Lutz Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Thalhofen gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/marktoberdorf-thalhofen_1805-15_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Franz Lutz von seiner Heimat über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 243: Ludwig Beck

Ludwig Beck war der Sohn eines Landwirtes in Stocka. Auf dem Sterbebild ist zwar „Stockau“ angegeben, jedoch gehe ich davon aus, dass es sich um einen Druck- oder Übermittlungsfehler handelt. Die Druckerei, die das Sterbebild druckte, hatte ihren Sitz in Ergoldsbach. Stocka ist ein Ortsteil von Ergoldsbach).

Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einer Gebirgsjägerdivision und nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und Jugoslawien teil. Am 22.11.1941 wird er bei einem Gefecht mit einem russischen Spähtrupp bei Dubronsky durch einen Brustschuss getötet. Er wurde 23 Jahre alt und war zwei Jahre im Kriegsdienst gewesen.

Beim Volksbund existiert kein Eintrag über den Verbleib der sterblichen Überreste von Ludwig Beck.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 242: Franz Scheidhammer

Der Landwirtssohn Franz Scheidhammer Stammte aus Hofstetten und diente im Ersten Weltkrieg als schwerer Reiter in der Kavallerie-Ersatz-Abteilung der 1. bayerischen Ersatzdivision.

Am 06.11.1914 fiel er bei Varvinay während des Stellungskrieges bei Ailly-Kuhkopf in der Nähe von St. Mihiel im Alter von 23 Jahren. Der Volksbund gibt als Sterbedatum den 05.11.1914 an.

Begraben liegt Franz Scheidhammer auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1, Grab 141. 

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Franz Scheidhammer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Scheidhammer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Scheidhammer

 

Der theoretische Weg von Franz Scheidhammer von seiner Heimat über seinen Sterbeort zu seiner letzten Ruhestätte:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 241: Johann Horst

Johann Horst war der Sohn eines Gastwirts und wurde am 16.08.1890 geboren. Er stammte aus Karmensölden, einem Ortsteil von Amberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.06.1915 fiel er Bouchot-Wald im Alter von 24 Jahren.

Die sterblichen Überreste von Johann Horst ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 2 Grab 52.

Sterbebild von Johann Horst
Rückseite des Sterbebildes von Johann Horst

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 240: Theodor Tröppl

Der Schreinermeister Theodor Tröppl wurde am 08.04.1876 geboren und stammte aus Zwiesel. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der 6. Landwehr-Pionier-Kompanie als Fahrer. Am 18.08.1917 wurde er bei Kämpfen vor Verdun durch einen Granattreffer getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1 Grab 43 begraben. Er wurde 41 Jahre alt und stand drei Jahre im Feld.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/zwiesel_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Theodor Tröppl von seiner Heimatstadt zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 239: Jakob Hauser

Jakob Hauser war der Sohn eines Landwirtes in Hinterstadl (Pfarrei Mauerberg), heute Teil der Gemeinde Garching an der Alz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 fiel er bei den Vogesenkämpfen bei Saulcy, Gerbéviller im Alter von nur 21 Jahren. Zunächst war er von offizieller Seite nur als schwer verwundet gemeldet worden. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben.

In Wikipedia kann man lesen, dass Ende August 1914 die deutschen Soldaten in Gerbéviller Kriegsverbrechen begangen haben:

Ende August 1914 stieß der Vormarsch der 6. deutschen Armee im Ort Gerbéviller auf starken Widerstand. Wutentbrannt exekutierten die Deutschen daraufhin zivile Einwohner und brannten das Dorf nieder. Die Gemeinde trug danach zeitweise den Namen „Gerbéviller-la-Martyre“.

Ich möchte nicht darüber spekulieren, in wieweit Jakob Hauser an diesen Verbrechen an der französischen Zivilbevölkerung beteiligt war. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass während des Ersten Weltkrieges furchtbare Verbrechen durch deutsches Militär begangen wurden. Es wurde gültiges internationales Völkerrecht gebrochen und kein Verantwortlicher wurde später zur Rechenschaft gezogen. Die Taten blieben ungesühnt.

Um so höher rechne ich es der französischen Nation und den französischen Bürgern an, wie sie nach dem Grauen des Ersten Weltkrieges – aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg – die Verständigung und Versöhnung mit Deutschland suchten.

Verweise auf Verbrechen anderer Nationen – auch französischer Soldaten – spielen für mich keine Rolle. Deutschland ist meine Nation. Ich bin Deutscher. Ich kümmere mich um die Vergangenheit meiner Nation.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 238: Franz Schubeck

Franz Schubeck stammte aus Litzelwalchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Nußdorf in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist beim 8. Reserve-Infanterie-Regiment in der 7. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von nur 21 Jahren bei Peronne an der Somme. Er wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof  Vermandovillers in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Franz Schuhbeck
Rückseite des Sterbebildes von Franz Schubeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 290: Seraphin Maier

Seraphin Maier stammte aus Ratzing, ein Ortsteil von Rimsting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg wurd er zur 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments eingezogen. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet, starb aber am 28.06.1916 an den Verwundungen im Alter von 24 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Longuyon, Block 2, Grab 30.

Rückseite des Sterbebildes von Seraphin Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 237: Simon Sojer

Simon Sojer war ein Hausbesitzer in Stein (Pfarrei St. Georgen), heute ein Ortsteil der Gemeinde Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er bei der Schlacht an der Somme im Alter von 29 Jahren. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden.

Der Verbleib seines Leichnams ist heute unbekannt. Infolge der furchtbaren Folgen der Schlacht an der Somme ist dies auch kein Wunder. Wenn er während der Schlacht ordnungsgemäß auf einem Soldatenfriedhof begraben wurde, könnte dieser im Schlachtgetümmel zerstört/zerbombt worden sein. Selbst wenn seine Gebeine danach erneut gefunden worden sind, waren sie nicht mehr einer bestimmten Person zuordnbar. Die Gebeine könnten auch bei späteren Friedhofszusammenlegungen namenlos geblieben sein. Wahrscheinlich ruht er heute als Namenloser auf einem der zahllosen Soldatenfriedhöfe an der Somme.

In Frage könnten die Soldatenfriedhöfe RancourtMaissemy

Simon Sojer
Sterbebild von Simon Sojer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Sojer