Der Soldat Wilhelm Rentzel wurde am 27.02.1891 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren und war von Beruf Uhrmacher. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 8. Kompanie des 143. Infanterie-Regiments. Am 16.06.1916 verstarb er nach Verwundung während der Schlacht um Verdun im Reserve-Lazarett Frankfurt.
Der Soldat Jakob Buchberger wurde am 29.09.1883 in der bayerischen Gemeinde Peiting geboren und war wohnhaft Hofheim in Oberbayern. Von Beruf war er Gasthofbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Feldlazarett Vigneulles.
Man begrub Jakob Buchberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 355.
Der Soldat Dr. Eduard Rasel wurde am 20.10.1883 geboren und lebte in Schnaittenbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 18.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun im Wald von Apremont bei Saint-Mihiel schwer verwundet und am 30.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren an seiner Verwundung.
Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Seit 17.03. nahmen die feindlichen Feuerüberfälle auf die rückwärtigen Verbindungen an Zahl und Stärke zu. Aber auch unsere Artillerie, die bisher anscheinend mit Munition sparen musste, wurde ab 23.03. endlich wieder lebhafter, was freudig begrüßt wurde.“
Man begrub Dr. Eduard Rasel auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 42.
Sterbebild von Dr. Eduard RaselRückseite des Sterbebildes von Dr. Eduard Rasel
Der Soldat Josef Burkart wurde am 05.05.1897 in Kiesenbach geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Albbruck in Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er im 109. Reserve-Infanterie-Regiment als Gefreiter. Am 16.08.1917 verstarb er im Alter von 20 in einem Feldlazarett bei Verdun an einer schweren Verwundung.
Die Lage des Grabes von Josef Burkart ist unbekannt. Ich kann auch keine Vermutung äußern, ohne zu spekulieren.
Sterbebild von Josef BurkartRückseite des Sterbebildes von Josef Burkart
Der Soldat Erich Altmayer stammte aus Saarlautern, dem heutigen Saarlouis. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Pionier-Infanterie-Regiment. Am 30.09.1944 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 21 Jahren auf einem Verbandsplatz an der Ostfront.
Die Lage des Grabes von Erich Altmayer ist unbekannt.
Sterbebild von Erich AltmayerRückseite des Sterbebildes von Erich Altmayer
Der Soldat Freiherr Eberhard von Recke stammte aus Neuwied im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant in der 11. Kompanie des 95. Infanterie-Regiment. Am 21.09.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung (10. oder 11.09.1914 bei Sonnenberg und Adamsheide (seit 1945 polnisch: Jadamowo)) im Kriegslazarett Nr. 21 in Südpolen.
Die Lage des Grabes von Freiherr Eberhard von Recke ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Leutnant Freiherr Eberhard von Recke zweiter von rechts
Der Soldat Josef Irsch wurde am 29.11.1914 in Saarlouis im Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem Infanterie-Nachrichten-Zug der deutschen Wehrmacht. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen, dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Deutschen Schutzwall-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Am 11.04.1942 starb er im Alter von 27 Jahren in einem Feldlazarett der motorisierten Sanitätskompanie 1/582 in Shischow an der Ostfront nach schwerer Verwundung und eintägigem Leiden.
Man begrub Josef Irsch auf einem Friedhof bei Shisdra in Russland.
Sterbebild von Josef IrschRückseite des Sterbebildes von Josef Irsch
Der Soldat Alois Bost wurde am 16.07.1908 in Uchtelfangen geboren, heute ein Ortsteil der saarländischen Gemeinde Illingen, und kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Grenadier in der Wehrmacht. Am 22.07.1945 verstarb er im Alter von 37 Jahren im Kriegsgefangenen-Lazarett Luckau an einer schweren Verwundung.
Man begrub Alois Bost auf dem Soldatenfriedhof Luckau in Brandenburg.
Sterbebild von Alois BostRückseite des Sterbebildes von Alois Bost
Der Soldat Otto Brentzel wurde am 26.11.1874 im Gutsbezirk Lipionka im ehemaligen Westpreußischen Kreis Hohensalza geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann im 95. Infanterie-Regiment. Am 12.09.1914 fiel er nach schwerer Verwundung in Ostpreußen bei bei Gumbinnen (seit 1945 russisch: Gussew).
Die Lage des Grabes von Otto Brenzel ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Der Soldat Albert Bauer wurde am 06.02.1921 in Saarlautern (heute: Saarlouis) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der Wehrmacht. Am 06.01.1942 verstarb er im Kriegsgefangenenlazaret 4/609 bei Gomel im heutigen Weißrussland an der Ostfront im Alter von 21 an einer schweren Verwundung.
Man begrub Albert Bauer auf einem Kriegsgefangenenfriedhof bei Gomel im heutigen Weißrussland (Belarus).
Sterbebild von Albert BauerRückseite des Sterbebildes von Albert Bauer