Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.495: Josef Maurer

Josef Maurer stammte aus Neudeck, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe vor Lihons, östlich  bei Vermandovillers.

Über den Todestag Josef Maurers berichtet die Regimentsgeschichte:

„26.09.1914 Die Nacht verlief ruhig. Mittags um 1.25 Uhr wurde Seine Königliche Hoheit Prinz Franz durch Granatsplitter am Oberschenkel verwundet, als er, nahezu in vorderster Linie mit seinem Adjutanten Merzinger vom Rande des Dorfes Vermandovillers den Gefechtsverlauf überwachte und trotz Vorstellungen sich nicht in Deckung zurückbegeben wollte. Ein um 7 Uhr abends gegen II. und III./Infanterie Leib-Regiment und II. Bataillon gerichteter Angriff des Gegners wurde glatt abgewiesen und unvergesslich bleibt, wie nach dieser Abfurh des Gegners die Musik des Infanterie-Leib-Regimentes vorne in der Gefechtslinie entsprechende Weisen in den Abend hinaussandte. 10 Uhr abends übernimmt für den verwundeten Regimentskommandeur Oberstleutnant Otto Staubwasser die Führung des Regiments, die er bis März 1918 ununterbrochen beibehält.

Man begrub Josef Maurer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 2347.

Sterbebild von Josef Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Maurer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.416: Lorenz Huber

Der Schütze Lorenz Huber wurde am 01.07.1895 in Altbabensham geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 19.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Verfolgungskämpfen am Jalomita – Prahova und Buzaul  bei Filipesti in Rumänien.

Wie fast immer bei Gefallenen in Rumänien ist für Lorenz kein Grab bekannt.

Sterbebild von Lorenz Huber
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 424: Josef Obermayr

Der Landwirt Josef Obermayr stammte aus Oberthalham und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Ersatzreservist. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in den Vogesen, vermutlich im Münstertal.

Begraben wurde Josef Obermayr auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Obermayr
Rückseite des Sterbebildes von Josef Obermayr

 

Der theoretische Weg von Josef Obermayr von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 323: Franz Warmedinger

Der Wehrmann Franz Warmedinger stammte aus Sillerding, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham Er war der Sohn eines Landwirts und diente von 1902 bis 1904 beim 10. königlichen Infanterie-Regiment. Gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er erneut zu diesem Regiment eingezogen, diesmal zur 10. Kompagnie. Am 03.09.1914 verstarb er im Lazarett zu Colmar im Alter von 32 Jahren an den schweren Verletzungen, die er sich bei Kämpfen im Elsass zugezogen hatte.

Das Grab von Franz Warmedinger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof  Colmar, Grab 120.

Sterbebild von Franz Warmedinger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Warmedinger

 

Der theoretische Weg von Franz Warmedinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 94: Joseph Gewald

Joseph Gewald stammte aus Bergham, einem Teil der Gemeinde Babensham in Bayern. Er war der Sohn eines Webers und diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel während der Vogesenkämpfe bei Landersbach und wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben. Er wurde 30 Jahre alt.