Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 606: Franz Ofner

Der Kanonier Franz Ofner stammte aus Oberhof, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 20.04.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Forges in Nordfrankreich, vor Verdun.

Die sterblichen Überreste von Franz Ofner ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterneukirchen gedenkt noch heute Franz Ofner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/unterneukirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Ofner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Ofner

 

Der theoretische Weg von Franz Ofner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 598: Adolf Filser

Der Landwehrmann Adolf Filser wurde am 26.04.1878 in Hörmannshausen als Sohn eines Mühlenbesitzers geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 5. Ersatz-Infanterie-Regiment. Am 12.12.1916 fiel er im Alter von 38 Jahren  bei Hardaumont vor Verdun durch einen Granattreffer.

Die Gebeine von Adolf Filser wurden auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Adolf Filser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/biessenhofen-altdorf_kirche_wk1_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/biessenhofen-hoermanshofen_st_otilia_wk1_bay.htm

Sterbebild von Adolf Filser
Rückseite des Sterbebildes von Adolf Filser

 

Der theoretische Weg von Adolf Filser von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 597: Anton Reisner

Der Bauerssohn Anton Reisner (vermutlich Schreibfehler. Richtig: Reißner) stammte aus Aresing. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 20.02.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren nahe Combres bei Les Eparges.

Offiziell ist die Lages des Grabes von Anton Reisner nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Gebeine von Anton Reisner auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab beigesetzt wurden. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus dem selben Regiment:

  1. Vizefeldwebel Hugo Bergmann, gefallen am 18.02.1915 auf der Höhe von Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
  2. Gefreiter Georg Wagner, gefallen am 18.02.1915 auf der Höhe von Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
  3. Infanterist Leo Ehinger, gefallen am 18.02.1915 auf der Höhe von Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 9 Grab 126;
  4. Infanterist Peter Blümlhuber, gefallen am 18.02.1915 auf der Höhe von Combres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
Sterbebild von Anton Reisner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Reisner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 592: Alois Daxenberger

Alois Daxenberger stammte aus Truchtlaching, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeon-Seebruck. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 24.03.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren an der Maas bei Savoniers am Vaux Fery.

Die sterblichen Überreste von Alois Daxenberger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Daxenberger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Daxenberger

 

Der theoretische Weg von Alois Daxenberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 590: Michael Greilinger

Der Hausbesitzerssohn Michael Greilinger stammte aus Rotthalmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Mitte 1915 wurde er schwer verwundet, gesundete jedoch wieder und kehrte zu seiner Einheit zurück. Am 28.02.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren im Bois de Manheulles bei  Verdun bei einem Sturmangriff durch einen Infanterieschuss.

Der Verbleib der Leiche von Michael Greilinger ist nicht vollständig gesichert. Vermutlich wurde er auf einem der zahllosen Feldfriedhöfe beigesetzt, die die Truppe teils geordnet, teils ungeordnet, der Notwendigkeit angesichts der anhaltenden furchtbaren Kämpfe folgend, anlegte. Es könnte sein, dass dieser Friedhof zerstört wurde und dabei das Grab von Michael Greilinger ebenfalls vernichtet wurde. Es könnte sein, dass seine Gebeine dabei durch anhaltendes Geschossfeuer tiefer im Erdreich verschwanden und noch heute dort liegen. Es könnte aber auch sein, dass seine sterblichen Überreste nach dem Krieg auf dem ursprünglichen Feldfriedhof durch die Franzosen geborgen wurden. Häufig war es nicht mehr möglich, die Gebeine konkreten Gefallenen zuzuordnen. Namensschilder waren verwittert, verschwunden. Durch Kriegseinwirkungen war nur noch das Bergen der Gebeine und das anonyme Beisetzen auf einem ordentlichen, angemessenen Soldatenfriedhof möglich. Anhand von Verlustlisten und Verlustmeldungen konnte und kann man mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit die Endgrablage der Gefallenen recherchieren.

Für Michael Greilinger vermutet der Volksbund, dass seine Gebeine nach dem Ersten Weltkrieg auf den Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in ein Massengrab umgebettet worden sein könnten.

Ich teile diese Vermutung und begründe meine Vermutung mit dem Schicksal seiner Kameraden in der gleichen Kompanie:

  1. Gefreiter Bartholomäus Giglberger, gefallen ebenfalls am 28.02.1916 im Bois de Manheulles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
  2. Infanterist Karl Mühldorfer, gefallen ebenfalls am 28.02.1916 im Bois de Manheulles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
  3. Infanterist Rupert Schneider, gefallen ebenfalls am 28.02.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael Greilinger
Rückseite des Sterbebildes von Michael Greilinger

 

Der theoretische Weg von Michael Greilinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 587: Georg Stelzer

Der Landwirt Georg Stelzer stammte aus Thanried, eine Ortsteil der Gemeinde Stamsried  in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Staint Mihiel südlich von Verdun.

Eine Grablage ist für Georg Stelzer nicht bekannt. Ich gehe davon aus, dass Georg Stelzer auf dem Soldatenfriedhof Troyon oder Saint Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Georg Stelzer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Stelzer

 

Der tehoretische Weg von Georg Stelzer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 585: Alois Schmucker

Der Ersatz-Reservist Alois Schmucker wurde am 25.09.1887 in Runding geboren und war der Sohn eines Tagelöhners und Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie (2. Bataillon) des 3. bayerischen Ersatz-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.10.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren nach schwerer Verwundung bei St. Mihiel während der Kämpfe südlich Verdun.  Er war 32 Monate als Soldat im Feld gewesen.

Man setzte den Leichnam Alois Schmuckers auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 380, bei. Dort ist er auch im Gedenkbuch verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2009/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_s1_fr.htm

Seine Heimatgemeinde Runding gedenkt Alois Schmucker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/runding_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Schmucker
Rückseite des Sterbebildes von Alois Schmucker

 

Der theoretische Weg von Alois Schmucker von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 580: Nikolaus Schmid

Nikolaus Schmid stammte aus Gars am Inn und war der Sohn eines Schneidermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des königlich bayerischen Alpenkorps als Soldat. Am 06.08.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Verdun durch einen Kopfschuss.

Die sterblichen Überreste von Nikolaus Schmid ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Gars am Inn gedenkt heute Nikolaus Schmid noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_am_inn_marktplatz_wk1_bay.htm

Sterbebild von Simon Schmid
Rückseite des Sterbebildes von Simon Schmid

 

Der theoretische Weg von Nikolaus Schmid von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 579: Simon Unterhaslberger

Der Kanonier Simon Unterhaslberger  wurde am 19.05.1876 in Fürholzen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kirchdorf bei Haag in Oberbayern, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des bayerischen Fußartillerie-Bataillons Nr. 25. Am 09.09.1917 fiel er im Alter von 41 Jahren nach 14 Tagen als Soldat im Feld bei Verdun.

Man setzte den Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Mangiennes in Block 6, Grab 756, bei.

Seine Heimatgemeinde Kirchdorf gedenkt Simon Unterhaslberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kirchdorf_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Simon Unterhaslberger von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 570: Sebastian Rappolder

Der Unteroffizier Sebastian Rappolder stammte aus Siebenhart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Maitenbeth. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit der Kriegsmedaille ausgezeichnet. Am 04.04.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren im Brule-Wald bei Ailly, (Bois d’Ailly) durch Mienenschuss. Laut Volksbund fiel er am 07.04.1915.

Man begrub Sebastian Rappolder auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Rappolder
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Rappolder

 

Der theoretische Weg von Sebastian Rappolder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: