Der Soldat Theodor Kornes wurde am 31.01.1888 in Dingisweiler als Sohn eines Landwirts geboren. Er diente im 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Seit dem 09.04.1917 gilt er seit der Frührjahrsschlacht bei Arras als im 29 Lebensjahr vermisst. Es gibt bis heute kein Lebenszeichen.
Sterbebild von Theodor KornesRückseite des Sterbebildes von Theodor Kornes
Der Soldat Ludwig Lechner stammte aus Forsthart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 wurde er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Arras und Neuville durch Kopfschuss schwer verwundet. An dieser Verwundung starb er.
Man begrub Ludwig Lechner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig LechnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Lechner
Der Soldat Franz Holzhammer wurde am 26.06.1886 geboren, stammte aus Brandstatt und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Die Lage des Grabes von Franz Holzhammer war nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Franz HolzhammerRückseite des Sterbebildes von Franz Holzhammer
Der Soldat Karl Geißinger stammte aus Stingloh, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau, und war Steinarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.04.1918 verstarb er nach 27 Monaten Kriegsdienst im Alter von 25 Jahren bei Arras an einer Blutvergiftung.
Man begrub Karl Heißinger auf dem Soldatenfiredhof Carvin in Block 3, Grab 960.
Sterbebild von Karl GeißingerRückseite des Sterbebildes von Karl Geißinger
Der Soldat Ludwig Sonnenleitner wurde am 18.01.1877 in Eichendorf in Niederbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.06.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Offiziell ist für Ludwig Sonnleitner keine Grablage bekannt. Laut Sterbebild wurde er jedoch auf dem Soldatenfriedhof von Neuville-St.Vaast begraben. Ich bin mir sicher, dass seine Gebeine nocht dort ruhen – anonym in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig SonnleitnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Sonnleitner
Der Soldat Johann Brandmaier (Volksbund und Regimentsgeschichte: Brandmeier) wurde am 31.12.1892 in Hainzing geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bodenkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thelus vor Arras in Nordfrankreich.
Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Johann Brandmaier berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Am 02.06. setzte äußerst heftige, planmäßige Beschießung des Gesamtabschnittes ein. Durch Volltreffer flogen Handgranaten, Munitions- und Schanzzeugdepots in die Luft, Volltreffer neben Volltreffer saß in den Laufgräben, die vordere Linie war eingeebnet, die Maschinengewehr-Stellungen verschwunden. Es war dies die Vorbereitung eines Angriffs in der hellen Nacht des 03.06. um 2.30 Uhr vormittags gegen das II. Bataillon; er wurde im Nahkampf mit ergiebigen Feindverlusten abgeschlagen, ebenso wie auch am 04.06. gegen 3 Uhr vormittags die Wachsamkeit dieses Bataillons einen feindlichen Überrumpelungsversuch vereitelte.
Das wütende feindliche Artilleriefeuer aus allen Richtungen, dessen Steigerung man für unmöglich gehalten hatte, ebnete am 04. und 05.06. die Gräben 11 und 12 vollkommen ein. Die Besatzung litt dazu unter den Atem und Sehkraft raubenden Stinkbomben, unmittelbar rechts und im Rücken stand der Franzose, nur mit Aufbietung aller Kraft mühsam abgehalten durch die todesmutigen Handgranatenwerfer hinter den alle Augenblicke eingeschossenen Sandsackbarrikaden. Kein Wunder, dass der allgemeinen Erschöpfung kaum mehr gesteuert werden konnte; das Ausharren in dieser Hölle konnte nur mehr eine Frage der Zeit sein.“
Man begrub Johann Brandmaier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann BrandmaierRückseite des Sterbebildes von Johann Brandmaier
Der Soldat Otto Osterholzer stammte aus Schwaig, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aldersbach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 11. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er bei den Kämpfen in Flandern als vermisst gemeldet, wurde aber alsbald als verwundet registriert und diente in einem Ersatztrupp. Am 01.03.1915 verstarb er dann in Folge einer Krankheit im Alter von 21 Jahren im Kriegslazarett Montigny.
Man begrub Otto Osterholzer auf dem Soldatenfriedhof Dourges in Block 4, Grab 773.
Der Soldat Balthasar Brunner stammte aus der bayerischen Stadt Traunstein und war Stationsgehilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei den Kämpfen bei Fampoux vor Arras.
Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regigemts:
„16.06.1915 Um 1 Uhr nachmittags setzte stärkstes Trommelfeuer gegen den rechten Flügel des Regiments ein. Da die Beobachtungsposten nach kurzer Zeit außer Gefecht gesetzt waren, konnten sich die Franzosen vor Beginn des Angriffes an den 1. Graben heranschieben und dann ohne Widerstand den völlig zerschossenen 1. Graben besetzen, teilweise bis in die 2. Linie vordringen. Hier trafen sie zuerst auf Widerstand. Sofort wurde der Gegenangriff eingeleitet, an dem sich hauptsächlich die 9. Kompanie von Norden, die 2. von Osten, die 11. von Süden her betätigte. In hartnäckigem Kampf von Schulterwehr zu Schulterwehr wurden die eingedrungenen Franzosen zusammengedrängt und dann gefangen genommen. Um 6.45 Uhr abends war die ganze Stellung wieder im Besitz des Regiments. 5 Offiziere und 150 Mann wurden als Gefangene eingebracht.“
Man begrub Balthasar Brunner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Wilhelm Angerhofer wurde am 06.04.1894 in Holz, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren, als Sohn eines Landwirt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er ab dem 25.02.1915 als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Er wurde leicht verwundet. Am 24.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Templeux-la-Fosse und Moislains.
Sein Bruder Johann Angerhofer diente in der 12. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments und fiel am 13.03.1916 bei Arras.
Man begrub Wilhelm Angerhofer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 353.
Sterbebild von Wilhelm AngerhoferRückseite des Sterbebildes von Wilhelm AngerhoferInfo zu Wilhelm AngerhoferRückseite des Infozettels von Wilhelm Angerhofer mit einem Blick auf das zerstörte Vigneulles
Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.
Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.