Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.368: Karl Sautner

Der Soldat Karl Sautner stammte aus Stachesried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 285. Pionier-Kompanie. Am 18.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Champagne durch Kopfschuss.

Man begrub Karl Sautner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 10, Grab 16.

Sterbebild von Karl Sautner
Rückseite des Sterbebildes von Karl Sautner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.365: Valentin Scheibl

Der Soldat Valentin Scheibl wurde am 30.05.1891 in Übl geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Neuve Chapelle und Biez durch schwere Verwundung.

Offiziell ist für Valentin Scheibl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Benno Bauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Xaver Neubauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Feldwebelleutnant Johann Schaller, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Offiziersstellvertreter Joseph Däntl, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Valentin Scheibl
Rückseite des Sterbebildes von Valentin Scheibl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.364: Franz Xaver Rost

Der Soldat Franz Xaver Rost stammte aus der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen und war der Sohn eines Landwirts (Gaßnerbauerssohn). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.06.1916 (Volksbund: am 19.06.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um das Fort Douaumont durch Bauchschuss.

Über den Todeszeitraum von Franz Xaver Rost berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„19.06.1916 Auf den Wabengräben und Schluchten liegt schwerstes feindliches Feuer. 8.00 Uhr abends soll auf Befehl des 1. bayerischen Armeekorps ein an der Thiaumont-Schlucht noch bestehendes Franzosennest gestürmt werden. Im heftigsten Maschinengewehr-Feuer springen 1. und 2. Kompanie vor; die beiden Führer Leutnant Paraquin und Oberleutnant der Reserve Hallmayr, mit ihnen ein großer Teil ihrer Leute fallen; der Sturm scheitert und gedrängt von einem französischen Gegenstoß ziehen sich die Kompanien in die Ausgangsstellung zurück.

20.06.1916 Sehr starkes Artilleriefeuer besonders wieder auf die Wabengräben. Die 4. Kompanie, die bei dem völlig unübersichtlichen Gelände an falscher Stelle stund, wird durch einen gewandten Führer (Vizefeldwebel De Grignis, 2. Kompanie) in der Morgendämmerung an den befohlenen Platz zwischen 1. und 2. Kompanie geführt; Vizefeldwebel De Grignis fällt hierbei.“

Man begrub Franz Xaver Rost auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterneukrichen gedenkt Franz Xaver Franz Xaver Rost noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/unterneukirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Rost
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Rost

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.362: Sebastian Schmid

Der Soldat Sebastian Schmid stammte aus Oberbergham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Obertaufkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren nach 22 Monaten Kriegsdienst bei Douaumont durch Verschüttung. Er wurde bei den Kämpfen um die Wabengräben beim Fort Douaumont getötet.

Die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet von diesem Tag:

„21.06.1916 Fortdauer des schweren Artilleriefeuers; die Wabengräben bilden einen fortlaufenden Trichter. 5 Uhr nachmittags wird befehlsgemäß der Sturm wiederholt, der, obschon es gelingt, bis auf einige Meter an die feindliche Stellung heranzukommen, abermals blutig scheitert. Die Führer der stürmenden Kompanien. Leutnant der Reserve Kellner (1. Kompanie) und Hauptmann Dill (4. Kompanie), fallen.

Nach Eintritt der Dunkelheit werden die völlig erschöpften Bataillone abgelöst und zwar I. Bataillon durch III. Bataillon, II. Bataillon durch 10. bayerisches Infanterie-Regiment.

I. und II. Bataillon rücken in das Lager Romagne-sous-les-Côtes.

Man begrub Sebastian Schmid auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Schmid
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Schmid

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.360: Jakob Färbinger

Der Soldat Jakob Färbinger stammte aus Ettenhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schleching, und war der Sohn eines Landwirts (Staufnersohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 27 Jahren bei Verdun. Er wurde während der Kämpfe um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„30.05. – 03.06.1916 hielten die Bataillon bei starkem Artilleriefeuer, das sich mehreremale zum Trommelfeuer steigerte, ihre Stellung.“

Jakob Färbinger kostete es sein Leben.

Die Lage des Grabes von Jakob Färbinger ist offiziell unbekannt.

 

Sterbebild von Jakob Färbinger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Färbinger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.357: Martin Schaffner

Der Soldat Martin Schaffner stammte aus Steinbrünning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.06.1916 (Volksbund: am 10.06.1916) fiel er im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont durch Granatschuss. Ich halte die Angabe des Volksbundes für richtig, denn das Regiment war vom 14. – 16.06.1916 im Ruhelager in Romagne-sous-les-Côtes.

Man begrub Martin Schaffner auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Martin Schaffner
Rückseite des Sterbebildes von Martin Schaffner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.356: Franz Kreuzpointner

Der Soldat Franz Kreuzpointner wurde am 13.09.1893 geboren und stammte aus Jahn, einem Ortsteil von Haslach, welches heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunstein ist, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.03.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren im Bois de Malancourt.

Man begrub Franz Kreuzpointner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Kreuzpointner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Kreuzpointner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.355: Michael Riesemann

Der Soldat Michael Riesemann wurde am 21.03.1889 in Litzau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Sein Vater war Landwirt, er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des  20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 03.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 27 Jahren bei Douaumont.

Man begrub Michael Riesmann auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine letzte Haimatgemeinde Obergünzburg gedenkt Michael Riesemann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberguenzburg_1805-15_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Michael Riesemann
Rückseite des Sterbebildes von Michael Riesemann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.354: Peter Linmaier

Der Soldat Peter Linmaier stammte aus Oberharpfing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 21 Jahren bei Thiaumont durch Kopfschuss.

Offiziell ist für Peter Linmaier keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass, wenn seine Gebeine geboren werden konnten, er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonaym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Johann Baueregger, gefallen am 29.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Kriegsfreiwilliger Johann Zillner, gefallen am 01.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Gefreiter Josef Segl, gefallen am 01.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Michael Dobmeier, gefallen am 28.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Peter Linmaier
Rückseite des Sterbebildes von Peter Linmaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.352: Josef Felixberger

Der Soldat Josef Felixberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Schönau und war der Sohn eines Landwirts, er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury im Alter von 21 Jahren durch einen Granatschuss.

Offiziell ist für Josef Felixberger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde, wenn sein Leichnam geborgen werden konnte. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Reservist Adam Bosch, gefallen am 08.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Rudolf Schulze, gefallen am 07.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Albert Erd, gefallen am 12.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Lederle, gefallen am 10.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Schönau gedenkt Josef Felixberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/schoenau_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Felixberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Felixberger