Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.215: Josef Zelger

Der Soldat Josef Zelger stammte aus Achdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut. Er kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 30.01.1942 fiel er im Alter von 32 Jahren in Russland.

Die Lage des Grabes von Josef Zelger in unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Landshut – Achdorf gedenkt Josef Zelger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/landshut-achdorf_wk2_bay.htm

Sterbebild von Josef Zelger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zelger

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 8: Josef Friedrich Hillesheim

Der Soldat Josef Friedrich Hillesheim wurde am 23.06.1895 in Briedel geboren, einem Gemeinde im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Abteilung des 4. Minenwerfer-Bataillons. Am 07.06.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Reserve-Lazarett in Frankfurt an einer Krankheit.

Man begrub Josef Friedrich Hillesheim auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 35.

In seiner Heimatgemeinde Briedel gedenkt man Josef Friedrich Hillesheim noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/briedel_st-martins-kirche_lkr-cochem-zell_wk1_wk2_rp.html

Grab von Josef Friedrich Hillesheim

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 6: Friedrich Schandlmaier VL: Schandelmaier)

Der Soldat Friedrich Schandlmaier (Verlustliste: Schandelmaier) wurde am 11.05.1887 in Rohrbach geboren, einem Ortsteil der Stadt Furtwangen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der Leichte-Munitions-Kolonne der 2. Abteilung des 66. Feldartillerie-Regiments. Am 05.06.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Lazarett Frankfurt am Main im heutigen Bundesland Hessen an einer Krankheit.

Man begrub Friedrich Schandlmaier auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 29.

In seiner Heimatstadt Furtwangen gedenkt man Friedrich Schindlmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/rohrbach_stadt-furtwangen_schwarzwald-baar-kreis_wk1_wk2_bawue.html

Grab von Friedrich Schandlmaier

Sonderbeitrag: Heinrich Schulte

Der Soldat Heinrich Schulte wurde am 14.01.1892 in Uerdingen geboren, einem Stadtteil von Krefeld im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Am 23.07.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren an der Avre in Frankreich.

In seiner Heimatstadt in Uerdingen gedenkt man Heinrich Schulte noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/krefeld-uerdingen.htm

Gedenkplatte für Heinrich Schulte
Gedenkplatte für Heinrich Schulte

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 4: Alfred Mangold

Der Soldat Alfred Mangold wurde am 07.04.1893 in bayerischen Stadt Münnerstadt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.06.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun in einem Lazarett in Frankfurt am Main.

Man begrub Alfred Mangold auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 42.

In seiner Heimatstadt Münnerstadt gedenkt man Alfred Mangold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/muennerstadt_lk-bad-kissingen_wk1_wk2_bay.html

Grab von Alfred Mangold auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.202: Simon Schoder

Der Soldat Simon Schoder wurde am 26.10.1893 in Langenmosen in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Spada.

Über den Todestag von Simon Schoder berichtet die Regimentsgeschichte des 10. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am frühen 24. September musste der Angriff weitergeführt werden. Schon waren die ersten Schützenlinien in lautlosem Vorgehen auf den Höhenkamm gekrochen, da sah man vor sich französische Abteilungen, nördlich und südlich der Straße Lamorville – Lacroix, in überlegener Zahl marschieren. Unsere vordersten Schützen eröffneten sofort das Feuer – nun kam Leben in die feindlichen Haufen – aber auch die französische Artillerie blieb nicht untätig. Von Nordwest, aus Richtung la Gelouse und von links seitwärts, aus Fort les Paroches sausten die schwersten Granaten heran und brachten uns starke Verluste bei. Die französische Infanterie aber setzte zu einem gewaltigen Angriff in breiter Front an und bald brach ein furchtbares Infanteriefeuer über uns los. Einer der ersten Führer, der hier schwer verwundet wurde, war Hauptmann Karl Fischer, Führer der 11. Kompanie.

Nun kam unsere Vorwärtsbewegung ins Stocken.

Schon lag der Franzose auf 600 Meter gegenüber; immer mehr verdichteten sich seine Schützenlinien, immer stärkere Unterstützungen rückten nach, durch die Gunst des Geländes gedeckt. Die Preußen waren noch nicht da – unsere Lage begann immer kritischer zu werden. Die Verluste mehrten sich in unheimlicher Weise. Unter anderem wurde auch der Regimentsadjutant Schuster und der Bataillons-Adjutant I. Bataillon Leutnant Röhm schwer verwundet.

Eine zwischen dem 13. und 10. Regiment entstandene gefährliche Lücke hatte Oberstleutnant Mieg mit den Kompanien 6. Infanterie-Regiment ausgefüllt.

Das III. Bataillon lag am Hang der Höhe 294, das I. Bataillon links gestaffelt mit Front gegen Höhe 269; letztere war mit Sicherungen der Kompanie Heinzmann besetzt.

Gegen Mittag wurde ein französischer Vorstoß aus dem Gelousewald vom 13. Regiment abgewiesen; indes verstärkte sich das feindliche Artilleriefeuer immer mehr und überschüttete besonders das III. Bataillon 13. Infanterie-Regiments (Hofmann).

Unser 10. Regiment war ständig in der Flanke heftig beschossen und erlitt erhebliche Verluste.

Teile des 3. und 8. Feldartillerie-Regiments aus Senonville, Lavigneville und Gilaumontwald her feuernd, konnte keine Entlastung bringen.

Da sah man plötzlich, etwa um die zweite Nachmittagsstunde, das preußische 47. Regiment vorbrechen. Aber die vorzüglich beobachtende französische Artillerie überschüttete es derart mit Schnellfeuer, dass der schneidig vorgetragene Angriff zusammenbrach.

Nun verdoppelten die Franzosen ihre Anstrengungen, unsere Dünnen Linien, in denen mehr Tote und Verwundete als kampffähige Schützen lagen, zu durchbrechen. Die feindliche Artillerie flankierte in entsetzlicher Weise. Immer neue französische Kompanien rückten heran. Als dann noch Teile des 6. Infanterie-Regiments, die den befehl bekamen, bei Camp des Romains einzugreifen, herausgezogen wurden, schien die Lage unhaltbar, zumal die Rückwärtsbewegung dieser Teile des 6. Infanterie-Regiments Verwirrung anrichtete.

Oberstleutnant Mieg war inzwischen in der vordersten Kampflinie eingetroffen; das Einsetzen seiner Persönlichkeit in höchster Gefahr belebte den Mut der Kämpfenden und es gelang, dank dem vorbildlichen Einfluss beherzter Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, unsere schwachen Linien zum Ausharren anzufeuern, die bedrohte Stellung bis zum Anbruch der Dunkelheit zu halten und die drohende Umfassung durch die weit überlegene französische Infanterie abzuwehren.

Besonders hielten unsere von feindlichen Gruppen oft bedrohten Maschinengewehr-Schützen zäh und standhaft aus – hier seien rühmend erwähnt der Unteroffizier Friedrich Fischer, der Gefreite Leonhard Binder, die Landwehr-Leute Georg Neuer und Josef Horndasch sowie der Reservist Johann Wagner.

Um 8 Uhr abends begann die Gefechtstätigkeit abzuflauen; der Gegner hatte offenkundig auch stark gelitten , denn als unsere Kompanien abbauten, folgte er nicht einmal mit Patrouillen nach.

Mit kaum 200 Mann ging unser III. Bataillon gemäß Brigandebefehl in eine Vorpostenstellung in die Waldstellung 1 km südwestlich Spada zurück, wo es 2 Uhr nachts eintrag. Das I. Bataillon rückte mit seinen Resten für die Nacht nach Chaillon ab.“

Man begrub Simon Schoder auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab. ⇒ http://www.denkmalprojekt.org/2009/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_s1_fr.htm

Sterbebild von Simon Schoder
Rückseite des Sterbebildes von Simon Schoder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.194: Paul Kinzl

Der Soldat Paul Kinzl wurde am 05.03.1885 Wotzmannsreut geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er bei Kämpfen leicht verwundet. Am 11.01.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Festieux.

Man begrub Paul Kinzl auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 11, Grab 595.

Seine Heimatgemeinde Waldkirchen gedenkt Paul Kinzl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/waldkirchen_oelbergkapelle_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Paul Kinzl
Rückseite des Sterbebildes von Paul Kinzl

Sonderbeitrag: Jakob Buchberger

Der Soldat Jakob Buchberger wurde am 29.09.1883 in der bayerischen Gemeinde Peiting geboren und war wohnhaft Hofheim in Oberbayern. Von Beruf war er Gasthofbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Feldlazarett Vigneulles.

Man begrub Jakob Buchberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 355.

Seine Heimatgemeinde Peiting gedenkt Jakob Buchberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/peiting_lk-weilheim-schongau_1812_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Jakob Buchberger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Buchberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.188: Alfred Knaier

Der Soldat Alfred Knaier wurde am 23.08.1890 in Niederlauer in Bayern geboren. Gestern stellte ich seinen Bruder Joseph vor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.02.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Ronvaux und Haudiomont in Frankreich

Man begrub Alfred Knaier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Niederlauer gedenkt Alfred Lauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/niederlauer_lk-rhoen-grabfeld_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Alfred Knaier
Rückseite des Sterbebildes von Alfred Knaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.187: Joseph Knaier

Der Soldat Joseph (Volksbund: Josef) Knaier wurde am 14.03.1879 in Niederlauer geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 9. Kompanie des 4. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Leintrey in Frankreich.

Man begrub Joseph Knaier auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Niederlauer gedenkt Joseph Lauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/niederlauer_lk-rhoen-grabfeld_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Joseph Knaier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Knaier