Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 544: Isidor Brader

Der Landsturmmann Isidor Brader stammte aus Thalham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenkirchen. Er war der Sohn eines Kleinbauers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 08.08.1915 (Volksbund: gestorben am 06.08.1915) verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett in Colmar, nachdem er zuvor bei den Kämpfen in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Isidor Brader auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 376.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Isidor Brader auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Isidor Brader
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Brader

 

Der theoretische Weg von Isidor Brader von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 543: Josef Weichslgartner

Der Bauerssohn Josef Weichslgartner stammte aus Plattenberg, heute ein Teil des Marktes Buchbach . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. Seit dem 20.09.1917 gilt er als im Alter von 32 Jahren in der  Flandern Schlacht vermisster Soldat. Er war mit dem Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet worden.

Sterbebild von Josef Weichslgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Weichselgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 542: Johann Hörterer

Der Bauerssohn Johann Hörterer wurde in Traunwalchen, heute ein Ortsteil der Stadt Traunreut, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 4. Kompanie de 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Reichsackerkopf in den Vogesen bei Münster (Elsass).

Die Gebeine von Johann Hörterer wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Hörterer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hörterer

 

Der theoretische Weg von Johann Hörterer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 541: Heinrich Mayer

Der Gefreite Heinrich Mayer stammte aus Oberleiten, heute ein Teil der Gemeinde Wagging, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 15. Infanterie-Regiment, 2. Kompanie. Am 23.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Kreuz.

Man begrub Heinrich Mayer auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.

Sterbebild von Heinrich Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Mayer

 

Der theoretische Weg von Heinrich Mayer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 540: Johann Lutzenberger

Der Bauerssohn Johann Lutzenberger wurde am 27.12.1894 in Kaltenbach, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterreit, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Ende 1916 wird Lutzenberger erstmals verwundet gemeldet. Mitte 1917 meldet man ihn dann als vermisst. Am 07.06.1917 stirbt er im Alter von 22 Jahren bei Warneton in Nordfrankreich durch einen Bauchschuss in Gefangenschaft.

Eine Grablage ist für Johann Lutzenberger offiziell nicht bekannt.

Sterbebild von Johann Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lutzenberger

 

Der theoretische Weg von Johann Lutzenberger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 539: Josef Merk

Der Landsturmmann Josef Merk wurde am 05.10.1890 in Stetten (Schwaben) geboren und war Schuhmachermeister in Kaufbeuren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. 1916 wurde er leicht verwundet. Am 10.04.1917 (auf dem Sterbebild fälschlich mit 09.04.1917 angegeben) verstirbt er im Alter von 26 Jahren nach schwerer Verwundung in einem Feldlazarett.

Man begrub Josef Merk auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 459.

Sterbebild von Josef Merk
Rückseite des Sterbebildes von Josef Merk

 

Der theoretische Weg von Josef Merk von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 538: Xaver Meyer

Der Vizefeldwebel Xaver Meyer wurde am 22.02.1895 in Ziemetshausen geboren und war von Beruf Lehrer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des  3. Infanterie-Regiments Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren im Bois de Malancourt bei Verdun.

Begraben wurde Xaver Meyer letztlich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Sterbebild von Xaver Meyer
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Meyer

 

Der theoretische Weg von Xaver Meyer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 537: Siegfried Seitz

Siegfried Seitz wurde am 10.07.1898 in Romatsried (Ortsteil von Eggenthal) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des  1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.07.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.

Siegfried Seitz wurde auf dem Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 270 begraben.

Sterbebild von Siegfried Seitz
Rückseite des Sterbebildes von Siegfried Seitz

 

Der theoretische Weg von Siegfried Seitz von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 536: Andreas Hocheder

Der Forstarbeiter Andreas Hocheder stammte aus Jechling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 03.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei  Arras während eines Patrouillengangs.

Man begrub Andreas Hocheder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy  in einem Massengrab.

Sterbebild von Andreas Hocheder
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Hocheder

 

Der theoretische Weg von Andreas Hocheder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 535: Johann Wagner

Der Landwehrmann Johann Wagner stammte aus Ried, heute ein Teil der Gemeinde Surberg (Schreibfehler auf dem Sterbebild) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1916 wurde er im Alter von 32 Jahren an der Somme im Kampf getötet.

Beim Volksbund ist keine Grablage für Johann Wagner registriert. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender Kameraden von Johann Wagner, die in der selben Kompanie Dienst taten und zum gleichen Zeitpunkt fielen:

  1. Georg Purzeller, Unteroffizier, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
  2. Alois Stephan, Gefreiter,  01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
  3. Stephan Bachmann, Infanterist,  01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Sterbebild von Johann Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagner