Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.286: Johann Roos

Johann Roos wurde am 25.07.1888 in Trienz im heutigen Baden-Württemberg geboren. Am 01.12.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei La Bassée in Frankreich. Ich konnte seine Regimentszugehörigkeit und seine Grablage nicht herausfinden. Es sind keine Daten zu finden, nicht einmal in den Verlustlisten.

Sterbebild von Johann Roos
Rückseite des Sterbebildes von Johann Roos

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.285: Hans Egger

Der Vizefeldwebel Hans Egger (eigentlich „Johann“) stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl bei Altötting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Oppy nach drei Jahren Kriegsdienst durch eine Handgranate.

Man begrub Hans Egger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt Hans Egger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Hans Egger
Rückseite des Sterbebildes von Hans Egger

Die Politiker der Bundesrepublik Deutschland – Teil 1.284: Franz Josef Strauß

Einer der markantesten Politiker der Bundesrepublik Deutschland war Franz Josef Strauß. Er wurde am 06.09.1915 in München geboren,   u. a. bayerischer Ministerpräsident und Bundesverteidigungsminister und starb am 03.10.1888 im Alter von 73 Jahren in Regensburg.

Sterbebild von Franz Josef Strauß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Josef Strauß

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.283: Josef Kallmaier

Der Landwirt Josef Kallmaier stammte aus Georgenberg in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments (Kronprinz) als Soldat. Am 08.12.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren durch einen Kopfschuss in Frankreich währen der Stellungskämpfe westlich von Vimy, im Raum Givenchy – La Folie.

Seine Heimatgemeinde Pleiskirchen gedenkt Josef Kallmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pleiskirchen_wk1u2_bay.htm

Die Lage des Grabes von Josef Kallmaier konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Josef Kallmaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kallmaier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.282: Alois Maier

Alois Maier stammte aus Apfelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.

Man begrub Alois Maier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Johanniskirchen gedenkt noch heute Alois Maier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/johanniskirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Maier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Maier

Der theoretische Weg von Alois Maier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.281: Martin Böck

Der Reservist Martin Böck wurde am 03.05.1891 in Faistenoy geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lunéville.

Man begrub Martin Böck auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oy-Mittelberg Martin Böck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Böck
Rückseite des Sterbebildes von Martin Böck

Der theoretische Weg von Martin Böck von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.280: Josef Detterbeck

Josef Detterbeck wurde am 05.03.1891 in Engelsberg geboren. Er war der Sohn eines Brunnenmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des württembergische Brigade-Ersatz-Bataillon 53 als Gefreiter. Am 26.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Argonnenwald in Nordfrankreich durch eine Mine.

Man begrub Josef Detterbeck auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Detterbeck
Rückseite des Sterbebildes von Josef Detterbeck

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.279: Ignaz Deser

Ignaz Deser wurde am 29.07.1894 geboren und stammte aus Burgkirchen an der Alz in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kanonier in der 2. Batterie des 6. bayerischen Reserve-Artillerie-Regiments. Am 12.08.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren nach 20 Monaten Kriegsdienst in den Vogesen bei Niederspechbach (französisch: Spechbach-le-Bas) durch Verschüttung und Verbrennung in einem Unterstand, nachdem dieser einen Volltreffer erhielt. Es muss ein furchtbarer Tod gewesen sein, für die Angehörigen kaum zu ertragen.

Vermutlich wurden von Ignaz Deser keine sterblichen Überreste mehr geborgen. Er dürfte fast vollständig verbrannt sein. So ist auch zu erklären, dass für ihn eine Grablage nicht bekannt ist.

Sterbebild von Ignaz Deser
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Deser

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.278: Franz Xaver Eder

Franz Xaver Eder wurde am 13.06.1897 in der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 2. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1918 fiel er nach 23 Monaten Kriegsdienst (bei der 10. bayerischen Sanitäts-Kompanie) im Alter von 21 Jahren bei Embermenil, Remabois und Elfringen (französisch: Avricourt).

Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Eder berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht vom 8. zum 9.4. führte das I. Bataillon unter persönlicher Leitung des Divisionskommandeurs einen Erkundungsvorstoß gegen die sogenannte „Betonhöhe“ mit starken Kräften durch. Die dem Angriff gesteckten Ziele wurden erreicht, der Feind war aber wieder ausgewichen. Er hielt sein Vorfeld mit Streifkommandos besetzt, die zwar kampfkräftig genug waren, Patrouillen abzuwehren, aber doch von so geringer Stärke, dass sie größeren Unternehmungen sich leicht entziehen konnten. Durch Feuer aus Maschinengewehren, die Wechselstellungen bezogen, und durch Leuchtzeichen von den verschiedensten Punkten suchte er eine stärkere Besatzung vorzutäuschen. Der Versuch, dem Gegner Gefangene abzunehmen, kostete dem Bataillon 15 Tote und 53 Verwundete, drei Mann wurden vermisst. Mit selbstloser Hingabe waren die Tage nach dem Unternehmen am Werke, die Vermissten zu suchen. Ihrem Opfermut gelang es, wenigstens die Leichen zu bergen.“

Man begrub Franz Xaver Eder auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 343.

Sterbebild von Franz Xaver Eder
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Eder

Der theoretische Weg von Franz Xaver Eder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.277: Ludwig Göppinger

Ludwig Göppinger stammte aus Ferndörfl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.07.1918 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Belval in Frankreich während der Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims.

Über den Tiodestag von Ludwig Göppinger schreibt die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments:

Französische Angriffe am 18. und 20.07.

In der Nacht von 17./18.07.lag ziemlich lebhaftes Störungsfeuer auf dem gesamten Regiments-Abschnitt und dem Rückengelände. Das Feuer hielt auch den ganzen Vormittag des 18.07. an, besonders heftig lag es auf dem I. Bataillon (Anmerkung PS: Zu diesem gehörte Ludwig Göppinger). Zwischen 7:30  – 9.00 Uhr schwoll das feindliche Feuer zum Vernichtungsfeuer an. Der Feind ging vor dem I. und II. Bataillon in dichten Wellen zum Angriff vor. Unterstützt von den MG-Kompanien und einer MG-Scharfschützenabteilung wehrte das Regiment die wütenden Anfälle des Feindes mit überlegenem Erfolg ab. Besonders bedroht war hierbei der linke Flügel des I. Bataillons, gegen das der Feind in dichten Massen aus Grand Pre und den Waldstücken nördlich davon vorstürzte. Unter blutigsten Verlusten brach der Feind schließlich vor der ganzen Front des Regiments zusammen. Zahlreiche Tote bedeckten das Vorfeld, 12 Gefangene, 3 schwere MG und 3 Schnellladegewehre wurden als Beute eingebracht. Der Angriff wurde durch das Senegalbataillons 58 und weiße Franzosen vom Regiment 4 durchgeführt. 

Aber auch das Regiment hatte erhebliche Verluste, besonders durch das feindliche Artilleriefeuer erlitten, so dass I. Bataillon zu 2, III. Bataillon zu 3 Kompanien formiert werden mussten.“

Einer der Verluste war Ludwig Göppinger. Ein sinnloser Tod.

Die Lage des Grabes von Ludwig Göppinger ist unbekannt. Ich vermute jedoch aufgrund der Lage des Sterbeortes, dass er auf dem Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab beigesetzt wurde. Andere Soldaten, die bei Belöval fielen, wurden ebenfalls dort begraben.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt noch heute Ludwig Göppinger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Göppinger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Göppinger